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Kreditlexikon

Nachfinanzierung

Eine Nachfinanzierung ist ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf, wenn die Kosten für die Finanzierung über den ursprünglich abgeschlossenen Kreditbetrag hinausgehen. Gründe für eine Nachfinanzierung sind entweder eine falsche Kalkulation der Ausgaben, eine Verzögerung des Baufortschritts durch Wasseradern, Sturmschäden o.ä. Ein unvorhergesehener Anstieg der Kosten kann ebenfalls ein Grund sein. Da der Antragsteller zum Zeitpunkt der Nachfinanzierung bereits ein Darlehen beantragt hat und somit nicht über ausreichend Sicherheiten verfügt, ist diese auch mit höheren Kosten verbunden. Dies kann vermieden werden, wenn von Anfang an ein Finanzierungspuffer von 3-5% der Investitionssumme miteingeplant wird. Sollte doch nichts Unvorhergesehenes eintreten, kann der Betrag als Sondertilgung verwendet werden. Eine Nachfinanzierung kann folgendermaßen beantragt werden: Es besteht die Möglichkeit ein Darlehen mit einer Reserveoption zu beantragen. In diesem Fall ist es ratsam, vorab zu prüfen, ob dem Kreditnehmer dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Banken sowie einige Bauunternehmen bieten zudem Nachrangdarlehen an. Banken verlangen dafür jedoch meist weit höhere Zinsen – bei Bauunternehmen sollte geprüft werden, ob die Zinsen unter dem Bankniveau liegen. Vorsicht ist bei freien Vermittlern geboten die, in der Regel weit höhere Vermittlungsgebühren verlangen und im schlimmsten Fall keinen Kredit auszahlen.

Natürliche Person

In Deutschland sind alle Menschen ohne Ausnahme natürliche Personen. Als natürliche Person ist der Mensch Träger von Rechten und Pflichten. Die volle Rechtfähigkeit hingegen steht nur deutschen Staatsbürgern zu. § 1 BGB besagt, dass die Rechtsfähigkeit mit „Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt“ beginnt und auf Lebzeiten gilt. Zu welchem genauen Zeitpunkt der Geburt der Mensch als rechtsfähig gilt ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Nettodarlehensbetrag

Als Nettodarlehensbetrag wird der Kreditbetrag bezeichnet, den ein Kreditnehmer ohne Zinsen und anderen Nebenleistungen an den Geldgeber zurückzahlen muss. Demnach handelt es sich um die Summe, die dem Kunden tatsächlich ausgezahlt wird. Daher wird die Nettosumme des Kredits auch als Auszahlungsbetrag bezeichnet.

Nominalzins

Der Nominalzins ist ein realer Zins, der zwischen dem Kapitalgeber und dem Kapitalnehmer im Kreditvertrag vereinbart wurde. Der Nominalzins wird pro Jahr angegeben und beinhaltet im Gegensatz zum effektiven Jahreszins keine Bearbeitungsgebühr. Der Nominalzins muss jährlich für ein Darlehen oder für einen Kredit bezahlt werden und gibt den Zinssatz ohne Zinseszinseffekt an.

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