MiFID

Wiki-Wissen zu MiFID aus dem Bereich Geldanlage

MiFID ist die englische Abkürzung für Markets in Financial Instruments Directive. Auf Deutsch versteht man darunter die Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates über Märkte für Finanzinstrumente. Das Ziel der Richtlinie ist, den Finanzwettbewerb zu stärken und zur weiteren Vereinheitlichung der europaweiten Finanzmarktregulierung beizutragen.

Die Regelung wurde am 21. April 2004 beschlossen und im Jahr 2007 in Deutschland umgesetzt. Sie zielt neben der Simplifizierung des Regelwerks auch auf eine bessere Beratung von Anlegern ab. Dabei geht es insbesondere um einen besseren Schutz der Anleger, unter anderem durch Wohlverhaltensregeln von Kreditinstituten und deren Beratern. Des Weiteren sind umfassendere Informationspflichten, wie zum Beispiel die Vor- und Nachhandelstransparenz, enthalten.

Seit dem Jahr 2011 bestehen Pläne für eine grundlegende überarbeitung und Erweiterungen der MiFID. Das Ziel dieser überarbeitung ist eine weitere Vereinheitlichung der unterschiedlichen nationalen Regelwerke, um den Zugang zu diversen Finanzinstrumenten und deren Regulierung in den unterschiedlichen EU-Mitgliedsstaaten möglichst gleich zu gestalten.

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22.03.2020
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