Bonität

Was ist Bonität? Was bedeutet Bonität?

  • Einfach erklärt
  • Bonität prüfen
  • Kreditwürdigkeit verbessern
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Was ist Bonität und was bedeutet sie?

Bonität steht für ein Maß, welches die Fähigkeit beurteilt, Schulden fristgerecht und komplett zurückzuzahlen. Der Begriff "Kreditwürdigkeit" oder auch "Score" kann auch verwendet werden. Bonität spielt vor allem bei der Aufnahme von einem Kredit, bei der Abschluss von Verträgen oder der Eröffnung von einem neuen Girokonto eine wichtige Rolle. Denn letztendlich ist die Bonität die Einschätzung, ob die Schulden bzw. der Vertrag problemlos laufen wird. Vereinfacht gesagt:

Je besser die Bonität, desto einfacher ist der Vertragsabschluss.

Was ist Bonität - einfach erklärt

  • Ein Maß für die Fähigkeit, Schulden zurückzuzahlen
  • Auch bekannt als Kreditwürdigkeit
  • Eine bessere Bonität führt zu besseren Kreditkonditionen
  • Eine negative Schufa kann schnell zu schlechter Bonität führen
  • Mit wenigen Tricks kann man seine Bonität verbessern

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Die 5 wichtigsten Tipps: Wie verbessere ich meine Bonität?

Die Bonität ist kein festes Merkmal, sondern wird ihr ganzes Leben bewertet. Das heißt zugleich, dass es viele Möglichkeiten gibt, seine Bonität zu verbessern. Das wichtigste ist, zu wissen, wie es geht. Wir haben die fünf besten Tipps für Sie aufbereitet, damit ihre Schufa-Akte sauber ist und sie auch in Zukunft keine Probleme mit schlechter Bonität haben werden.

1. Selbstauskunft holen und Daten korrigieren (Schufa, Inkasso, Banken)

Egal ob bei der Schufa, bei der Bank oder bei einem Inkasso: Sie haben nach der Datenschutzgrundverordnung immer das Recht, sich eine sogenannte kostenlose Selbstauskunft zu holen. Diese können Sie online oder per Post anfragen und erhalten daraufhin alle Informationen, die die Schufa und Co. über Sie haben. Prüfen Sie alle angaben und melden Sie umgehend falsche Daten an das zuständige Unternehmen.

2. Kontrolliere Deine Ausgaben

Mit einem Haushaltsplan verschafft man sich klare Übersicht, was man sich eigentlich leisten kann. Dabei werden monatliche Kosten und Einnahmen aufgelistet und gegenübergestellt. Am einfachsten ist es, sich einen Kontoauszug anzuschauen und jede Auszahlung zu prüfen. Manchmal entdeckt man Ausgaben, die man eigentlich garnicht mehr benötigt - eine alte Vereinsmitgliedschaft oder ein unnötiges Abo. Hier gilt es: Kündigen und Geld sparen! Denn mehr Geld in der Tasche und auf dem Konto hilft immer für eine gute Bonität

3. Unnötige Konten und Kreditkarten kündigen

Drei Girokonten, 2 normale Kreditkarten, eine Prepaid-Kreditkarte und Paypal wird auch noch genutzt? Das macht die Übersicht sehr kompliziert! Also besser unnötige Girokonten und Kreditkarten kündigen und immer den Überblick unterhalten. Meist sind die Karten auch mit jährlichen Kosten verbunden.

4. Rechnungen pünktlich und ordentlich bezahlen

Wer viel online kauft, der erhält viele Rechnungen. Es ist wichtig, den Überblick zu behalten und immer alle Rechnungen pünktlich zu zahlen. Meistens hat man 14 Tage Zeit den Betrag zu begleichen - aber besser ist es, sofort nach Erhalte der Rechnung diese zu bezahlen. Eine vergessene Rechnung, eine Mahnung - und schon hat man Probleme mit dem Inkasso!

5. Konditionsanfrage statt Kreditanfrage bei Banken und Vergleichsplattformen

Damit die Schufa-Akte bei einer Kreditanfrage sauber bleibt, sollten Sie immer darauf bestehen, dass bei einem Kreditantrag nur eine Konditionsanfrage gestellt wird und keine Kreditanfrage! Die Konditionsanfrage hat keinen Einfluss auf Ihre Bonität

Warum ist eine gute Bonität so wichtig?

Vor allem bei der Aufnahme von einem Kredit spielt Bonität eine wichtige Rolle. Bonität spiegelt das Risiko bzw. die Sicherheit der Kreditrückzahlung wieder, und sie beeinflusst, wie hoch der Zins des Kredits ausfallen wird. Schätzt eine Bank das Ausfallrisiko als gering ein (= gute Bonität), so erhalten Sie normalerweise einen geringeren Kreditzins, was die Kosten für den Kredit billiger werden lässt. Sollte die Bank jedoch Ihren Score berechnen und zu der Einschätzung kommen, dass Ihr Ausfallrisiko höher ist (= schlechte Bonität), so geht sie davon aus, dass Sie vielleicht das Geld nicht komplett zurück erhält. Dafür berechnet sie einen höheren Kreditzins.

Meine Bonität ist doch gut - warum kriege ich keinen Kredit?

Vielleicht sagen Sie jetzt, dass die Banken oder die Händler Sie gar nicht richtig kennen und Sie eine sehr gute Bonität haben. Wenn man jedoch beispielsweise eine schlechte Schufa hat, dann kann man dieses Problem nicht so einfac lösen. Denn Banken und andere Firmen, die Ihre Bonität einschätzen müssen, werden niemals eine wirklich exakte Einschätzung leisten können, sondern immer nur eine Schätzung Ihrer Bonität abgeben können. Dies liegt letztendlich auch daran, dass es fast nicht möglich ist, für jede einzelne Person eine ausführlich individuelle Risikoeinschätzung durchzuführen. Daher beschränken sich die meisten Berechnungen Ihrer Bonität auf statistische Kalkulationen und bedienen sich der Einordnung in gewisse Gruppen, bei denen Einkommen, persönliche Situation, und auch die Schufa-Akte eine wichtige Rolle spielen.

Wie kann ich meine Bonität berechnen?

Für die Berechnung der Bonität werden unterschiedliche Daten herangezogen, beispielsweise das Einkommen, der Beruf, das Alter, Wohnsitz, aber auch die Schufa-Akte oder die Zahlungshistorie. Was bei jeder Bank wichtig ist, zeigen wir hier:

1. Persönliche Daten und Lebensverhältnisse

Zu den personenbezogenen Bonitätsdaten gehören Informationen zu Ihrem Alter, Geschlecht, Adresse, Familienstand, Kinder, Beruf und Arbeitgeber. Aus diesen Informationen möchte man allgemeine Rückschlüsse auf Ihre grundsätzliche Risikosituation ziehen. Beamte haben durch Ihre relativ höhere Jobsicherheit oft einen besseren Score als normale Arbeitnehmer. Ob Sie in einer zukunftsträchtigen Branche arbeiten oder nicht, kann auch einen Einfluss auf die Einschätzung hinsichtlich Ihrer beruflichen Entwicklungschance haben. Beim Alter stellen Sie oft ein höheres Risiko dar, wenn Sie sehr jung oder sehr alt sind. Ältere Menschen unterliegen dem Risiko, dass sie Ihren Kredit eventuell nicht mehr vollständig zurückführen können, junge Menschen sind eher noch unerfahren im Umgang mit Krediten.

2. Wirtschaftliche und finanzielle Daten

Neben den personenbezogenen Daten zählen vor allem Daten zu Ihren Vermögensverhältnissen, Einnahmen und Ausgaben, Wohneigentum und laufende Verpflichtungen (bestehende Kredite, Unterhaltszahlungen) zu den wichtigen Treibern Ihrer Bonität. Hierzu müssen Sie den Banken oft Nachweise erbringen, zum Beispiel in Form von Gehaltsabrechnungen oder Kontoauszügen. Manche Banken verzichten heutzutage hierauf, da sie zum Beispiel beim digitalen Auslesen Ihrer Kontoumsätze diese Daten automatisch erhält.

3. Verhaltensdaten (Schufa, Auskunfteien, Inkasso)

Zu den Verhaltensdaten zählen unterschiedliche Arten von Verhaltensdaten. Es geht um die Frage, ob Sie in der Vergangenheit Ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachgekommen sind, also auch Kredite in der Vergangenheit ordentlich bedient haben. Dazu gehört auch die Frage, ob es Inkassodaten, Gerichtsdaten oder Angaben zu Insolvenzverfahren gibt. Diese Daten werden oft durch Unternehmen an die Schufa gemeldet und als Negativmerkmale gespeichert. Ein weiterer Punkt kann Ihr Kontoverhalten sein. Gibt es oft Rücklastschriften, wird Ihr Konto regelmäßig überzogen oder wechseln Sie Ihr Girokonto häufig. All diese Fragen versuchen die Frage zu beantworten, inwieweit Sie willig sind, einer Zahlungsverpflichtung nachzukommen, und ob Sie wirtschaftlich dazu in der Lage sind.

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Schufa-Basisscore: Bonität bei der Schufa

Auch die Schufa führt eine Bonitätsberechnung durch, allerdings nicht für sich selbst, sondern im Rahmen einer Dienstleistung für andere Unternehmen, zum Beispiel Banken, Versandhandel und Telekommunikationsunternehmen. Im Gegensatz zu den Banken verzichtet die Schufa auf Informationen wie Einkommen, Beruf und Vermögensverhältnisse, sondern fokussiert sich vielmehr auf persönliche Daten und vor allem Verhaltensdate. Die Dienstleistung basiert auf dem Gegenseitigkeitsprinzip, das heißt, wer von der Schufa Bonitätsauskünfte einholt, wird meistens auch dazu verpflichtet, Ereignisse zu melden, die für die Berechnung der Bonität einer Person oder eines Unternehmens relevant sind. Dies können sowohl positive als auch negative Ereignisse sein, zum Beispiel die vertragsgemäße Rückzahlung eines Kredites oder die Nichtbegleichung einer Rechnung bei Bestellung im Internet. Dabei wird für jede Privatperson ein Basisscore und dazu für unterschiedliche Nutzergruppen verschiedene branchenspezifische Scores berechnet:

Der Basisscore - Merkmal der Bonität

Scorewert in Prozent Ausfallwahrscheinlichkeit
> 97,5 Sehr geringes Risiko
95 - 97,5 Geringes bis überschaubares Risiko
90 - 95 Zufriedenstellendes bis erhöhtes Risiko
80 - 90 Deutlich erhöhtes bis hohes Risiko
50 - 80 Sehr hohes Risiko
< 50 Sehr kritisches Risiko
Quelle: Schufa
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