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Online Bonitäts-Score

Der Ausdruck Bonität steht für ein Maß, welches die Fähigkeit beurteilt, Schulden fristgerecht und komplett zurückzuzahlen. Manche verwenden anstatt Bonität auch den Begriff Score. Letztendlich ist die Einschätzung des Rückzahlungsrisiko der Spiegel dafür, wie hoch die Zinsbelastung eines Kredites ausfallen wird. Schätzt eine Bank Ihr Ausfallrisiko zum Beispiel als sehr gering ein, bescheinigt Ihnen also eine hohe Bonität, so kann Sie Ihnen einen geringeren Kreditzins anbieten, da sie weniger Marge für eventuell eintretende Ausfälle einplanen muss. Sollte die Bank jedoch Ihren Score berechnen und zu der Einschätzung kommen, dass Ihr Ausfallrisiko höher ist, so geht sie davon aus, dass ein Ausfallszenario mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eintreten wird, weshalb Sie dafür mehr Marge braucht, was sich wiederum in einem höheren Zins für Sie widerspiegelt.

Vielleicht sagen Sie jetzt, dass die Bank Sie gar nicht richtig kennt und dass Sie zum Beispiel einen Kredit ordnungsgemäß zurückgezahlt haben und vollkommen zu Unrecht viel zu hohe Zinsen bezahlt haben. Dieses Problem wird man jedoch nicht so einfach lösen können. Denn Banken und andere Dienstleister, die Ihre Bonität einschätzen müssen, werden niemals eine wirklich exakte Einschätzung leisten können, sondern immer nur eine näherungsweise Schätzung Ihrer Bonität abgeben können. Dies liegt letztendlich auch daran, dass es fast nicht möglich ist, für jede einzelne Person eine ausführlich individuelle Risikoeinschätzung durchzuführen. Daher beschränken sich die meisten Berechnungen Ihrer Bonität auf statistische Kalkulationen und bedienen sich der Einordnung in gewisse Kundencluster.

Wer berechnet Ihre Bonität?

Es gibt verschiedene Firmen und eventuell auch Privatpersonen, die aus bestimmten Gründen Ihre Bonität einschätzen möchten. Hier sind die wichtigsten aufgelistet.

Bonitäts-Berechnung

1. Banken

Kreditinstitute haben ein sehr großes Interesse daran, Ihre Bonität möglichst genau einschätzen zu können. Je besser eine Bank Ihre Bonität einschätzen kann, desto planbarer ist das Geschäftsmodell der Bank. Denn Banken verdienen nun mal Geld damit, Ihnen Geld zu leihen, also einen Kredit zu gewähren. Da Banken eine der wichtigsten Zielgruppen für eine Bonitätsanalyse sind, hat die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) zum Beispiel einen eigenen Score für Banken entwickelt, welcher im laufe der Zeit auch immer wieder angepasst wird. Da die Kreditrisiken einer Bank häufig sehr hoch sind, verwenden Banken deutlich mehr Zeit als andere für eine möglichst genaue Bonitätsprüfung. Daher müssen Sie einer Bank tendenziell mehr Informationen preisgeben als zum Beispiel Ihrem Vermieter.

2. Vermieter

Ihr Vermieter möchte zum Beispiel wissen, ob Sie in der Lage sind, jeden Monat die Miete fristgerecht zu überweisen. Die Berechnung Ihrer Bonität gestaltet sich hierbei aber meist schon deutlich weniger komplex als bei einer Kreditprüfung durch eine Bank. Der Vermieter verfügt meist über eine Mietsicherheit und kann Ihnen bei Nichtzahlung der Miete kündigen. Da Sie jeweils nur die Miete für den laufenden Monat schulden, hat der Vermieter meist ein geringeres Risiko im vergleich zu einer Bank, die Ihnen zum Beispiel EUR 100.000 geliehen hat. Ein Vermieter wird sich meist damit begnügen, einen Lohn- und Gehaltsnachweis sowie eine Schufa-Auskunft von Ihnen zu erhalten.

3. Telekommunikationsunternehmen

Auch Telekommunikationsunternehmen haben ein Interesse daran Ihre Bonität zu kennen. Heutzutage werden Smartphones oft für EUR 1,- ausgegeben, in der Annahme, dass Sie während der Vertragslaufzeit über meist 24 Monate jeden Monat Ihre Gebühr bezahlen. Tun Sie dies nicht, geht diese Kalkulation nicht auf. Daher sind Mobilfunkanbieter einem kreditorischen Risiko ausgesetzt.

4. Händler (E-Commerce)

Insbesondere der Handel, und hier vor allem der Online-Handel muss in der Lage sein, Kreditrisiken richtig einschätzen zu können. Viele Waren und Dienstleistungen werden heute mit einer nachgelagerten Rechnungsstellung erbracht. So können Sie zum Beispiel bestimmte Waren oder Dienstleistungen online bestellen und 14 oder 30 Tage später auf Rechnung bezahlen. Da die Dienstleistung oft schon erbracht oder eine Ware eventuell schon versendet wurde, ist es wichtig, Ihre Bonität zu berechnen. Denn fällt Ihre Zahlung aus, ist es oft nicht so einfach den Kaufvertrag rückabzuwickeln. Da dieses Risiko für viele Händler existenziell sein kann, lagern diese die Berechnung Ihres Scores und die Übernahme des Risikos oft an Drittanbieter aus.

5. Andere Personen/Firmen

Neben den hier genannten Dienstleistern gibt es noch eine lange Liste an weiteren Personen oder Unternehmen, die ein Interesse daran haben, Ihre Bonität zu berechnen. Ein ganz einfacher und alltäglicher Fall tritt ein, wenn Sie sich von einem Bekannten oder freund Geld leihen. Auch der wird intuitiv eine Bonitätsprüfung machen. Nur basiert die meist auf anderen Daten, da sie sich viel besser kennen und vertrauen. Daher wird Ihnen ein guter Freund oft ohne mit der Wimper zu zucken Geld leihen, da er mit Sicherheit davon ausgeht, dass Sie ihm das geliehene Geld zurückzahlen werden.

Banken-Scoring, Daten, Schufa und Ihre Bonität

Für die Berechnung der Bonität bei Ihrem Kreditinstitut werden viele unterschiedliche Datenpunkte herangezogen. Welche Daten hierzu zählen, beschreiben wir nachfolgend. Wichtig zu verstehen ist aber, dass die Schufa nur einer von vielen Datenpunkten ist, wenn es darum geht, Ihre Bonität zu berechnen. Sie ist nur eine Teilmenge aller Daten, die Ihre Bank für die Berechnung Ihrer Rückzahlungswahrscheinlichkeit heranzieht. Dennoch hat sich die Schufa eine wichtige Marktposition erarbeitet, weshalb kaum eine Bank darauf verzichtet, in die Berechnung Ihrer Bonität deren-Score mehr oder weniger gewichtet mit einzubeziehen.

Welche Daten beeinflussen Ihre Bonität?

Eine Bank wird in den meisten Fällen drei unterschiedliche Typen von Daten in Ihre Bonitätsprüfung mit einbeziehen.

1. Persönliche Daten und Lebensverhältnisse

Zu den personenbezogenen Bonitätsdaten gehören Informationen zu Ihrem Alter, Geschlecht, Adresse, Familienstand, Kinder, Beruf und Arbeitgeber. Aus diesen Informationen möchte man allgemeine Rückschlüsse auf Ihre grundsätzliche Risikosituation ziehen. Beamte haben durch Ihre relativ höhere Jobsicherheit oft einen besseren Score als normale Arbeitnehmer. Ob Sie in einer zukunftsträchtigen Branche arbeiten oder nicht, kann auch einen Einfluss auf die Einschätzung hinsichtlich Ihrer beruflichen Entwicklungschance haben. Beim Alter stellen Sie oft ein höheres Risiko dar, wenn Sie sehr jung oder sehr alt sind. Ältere Menschen unterliegen dem Risiko, dass sie Ihren Kredit eventuell nicht mehr vollständig zurückführen können, junge Menschen sind eher noch unerfahren im Umgang mit Krediten.

2. Wirtschaftliche und finanzielle Daten

Neben den personenbezogenen Daten zählen vor allem Daten zu Ihren Vermögensverhältnissen, Einnahmen und Ausgaben, Wohneigentum und laufende Verpflichtungen (bestehende Kredite, Unterhaltszahlungen) zu den wichtigen Treibern Ihrer Bonität. Hierzu müssen Sie den Banken oft Nachweise erbringen, zum Beispiel in Form von Gehaltsabrechnungen oder Kontoauszügen. Manche Banken verzichten heutzutage hierauf, da sie zum Beispiel beim digitalen Auslesen Ihrer Kontoumsätze diese Daten automatisch erhält.

3. Verhaltensdaten

Zu den Verhaltensdaten zählen unterschiedliche Arten von Verhaltensdaten. Es geht um die Frage, ob Sie in der Vergangenheit Ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachgekommen sind, also auch Kredite in der Vergangenheit ordentlich bedient haben. Dazu gehört auch die Frage, ob es Inkassodaten, Gerichtsdaten oder Angaben zu Insolvenzverfahren gibt. Diese Daten werden oft durch Unternehmen an die Schufa gemeldet und als Negativmerkmale gespeichert. Ein weiterer Punkt kann Ihr Kontoverhalten sein. Gibt es oft Rücklastschriften, wird Ihr Konto regelmäßig überzogen oder wechseln Sie Ihr Girokonto häufig. All diese Fragen versuchen die Frage zu beantworten, inwieweit Sie willig sind, einer Zahlungsverpflichtung nachzukommen, und ob Sie wirtschaftlich dazu in der Lage sind.

Schufa-Score

Schufa Score

Auch die Schufa führt eine Bonitätsberechnung durch, allerdings nicht für sich selbst, sondern im Rahmen einer Dienstleistung für andere Unternehmen, zum Beispiel Banken, Versandhandel und Telekommunikationsunternehmen. Im Gegensatz zu den Banken verzichtet die Schufa auf Informationen wie Einkommen, Beruf und Vermögensverhältnisse, sondern fokussiert sich vielmehr auf persönliche Daten und vor allem Verhaltensdate. Die Dienstleistung basiert auf dem Gegenseitigkeitsprinzip, das heißt, wer von der Schufa Bonitätsauskünfte einholt, wird meistens auch dazu verpflichtet, Ereignisse zu melden, die für die Berechnung der Bonität einer Person oder eines Unternehmens relevant sind. Dies können sowohl positive als auch negative Ereignisse sein, zum Beispiel die vertragsgemäße Rückzahlung eines Kredites oder die Nichtbegleichung einer Rechnung bei Bestellung im Internet. Dabei wird für jede Privatperson ein Basisscore und dazu für unterschiedliche Nutzergruppen verschiedene branchenspezifische Scores berechnet:

  • Basisscore
  • Branchenscores für Kreditinstitute (Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken)
  • Branchenscore für Hypothekendarlehen
  • Branchenscore für Handel
  • Branchenscore für E-Commerce
  • Branchenscore für Telekommunikationsunternehmen
  • Branchenscore für Freiberufler
  • Branchenscore für Kleingewerbetreibende

Der Basisscore

Wenn Sie bei der SCHUFA eine Selbstauskunft nach Art. 15 DS-GVO beantragen (meineSCHUFA), finden Sie auf der ersten Seite Ihren Basisscore, welcher jedes Quartal neu berechnet wird und in Prozent ausgedrückt wird. Er dient Ihnen als Orientierung, wie Ihre generelle Ausfallwahrscheinlichkeit eingeschätzt wird. Dieser Bonitätsscore ist unabhängig von Branchen und Unternehmen, weshalb er auch Basisscore genannt wird. Alle Scorewerte oberhalb von 95% sind für Sie ein gutes Zeichen, so dass Sie bei der Kreditvergabe durch Banken relativ gute Kreditkonditionen erwarten können.

Scorewert in Prozent Ausfallwahrscheinlichkeit
> 97,5 Sehr geringes Risiko
95 - 97,5 Geringes bis überschaubares Risiko
90 - 95 Zufriedenstellendes bis erhöhtes Risiko
80 - 90 Deutlich erhöhtes bis hohes Risiko
50 - 80 Sehr hohes Risiko
< 50 Sehr kritisches Risiko
Quelle: Schufa

Dennoch kann es vorkommen, dass Sie trotz eines guten Basisscore bei einer Kreditanfrage schlechtere Kreditkonditionen erhalten oder bei einer Online-Bestellung nicht auf Rechnung bestellen können. Einige Branchen haben nämlich ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten eigene branchenspezifische Scores ermittelt. Hierbei spielen bei der Berechnung der Bonität jeweils ganz spezifische Risikofaktoren eine Rolle, die in anderen Branchen wiederum eine untergeordnete Rolle spielen können. So sind für die Einschätzung der Rückzahlungswahrscheinlichkeit eines Kredites oft andere Faktoren entscheiden als für die Frage, ob Sie einen online bestellten Fernseher auch innerhalb von 30 Tagen auf Rechnung bezahlen werden.

Die branchenspezifischen Scores der Kreditinstitute im Überblick

In jedem Fall gilt, je höher der Score (Punktzahl), desto höher ist das Rating und desto geringer die Ausfallwahrscheinlichkeit (Risikoquote).

Sparkassen Banken Genossenschaftsbanken
Rating Punktzahl Risikoquote Punktzahl Risikoquote Punktzahl Risikoquote
A 672 - 999 0,88% 9.863 - 9.999 0,80% 9.907 - 9.999 0,52%
B 569 – 671 1,85% 9.772 – 9.862 1,64% 9.833 – 9.906 1,10%
C 520 – 568 2,72% 9.709 – 9.771 2,47% 9.784 – 9.832 1,71%
D 466 – 519 3,69% 9.623 – 9.708 3,10% 9.720 – 9.783 2,33%
E 406 – 465 4,81% 9.495 – 9.622 4,38% 9.629 – 9.719 3,27%
F 336 – 405 6,25% 9.282 – 9.494 6,21% 9.473 – 9.628 4,69%
G 243 – 335 8,77% 8.774 – 9.281 9,50% 9.124 – 9.472 6,98%
H 175 – 242 12,95% 8.006 – 8.773 16,74% 8.608 – 9.123 11,94%
I 137 – 174 16,64% 7.187 – 8.005 25,97% 8.011 – 8.607 18,29%
K 112 – 136 19,78% 6.391 – 7.186 32,56% 7.352 – 8.010 24,74%
L 79 – 111 24,27% 4.928 – 6.390 41,77% 5.858 – 7.351 32,63%
M 1 – 78 37,83% 1 – 4.927 60,45% 1 – 5.857 55,31%
Quelle: Schufa

Berechnung der Bonität und Clustering

Wenn es darum geht, Ihre Bonität zu berechnen, greifen Banken und die Schufa fast immer auf wissenschaftlich statistisch-mathematische Modelle zurück. Ziel ist es, durch Ihr Verhalten in der Vergangenheit und die Ausprägung Ihrer Daten, die für die Berechnung der Bonität vorhanden sind, vorherzusagen, wie Sie sich zukünftig verhalten. Am besten funktioniert das natürlich, wenn es zum Beispiel jemanden gibt, der das gleiche Datenset wie Sie vorweisen konnte und seinen Kredit ordnungsgemäß zurückgezahlt hatte. Dann fallen Sie mit Ihrem Datenset vermutlich in ein Cluster, welches mit der Annahme einer hohen Rückzahlungswahrscheinlichkeit belegt ist.

Bonität und Clustering

Ein Cluster stellt dabei immer eine Menge mit ähnlichen Eigenschaften dar. Clustering wird vor allem auch deshalb eingesetzt, da es die Komplexität reduziert, bei 80 Mio. Privatpersonen ist dies absolut notwendig. Hier wäre eine individuelle Abstufung jeder einzelnen Person einfach unmöglich. Clustering ist an dieser Stelle aber auch Fluch und Segen zugleich. Verbraucher werden anhand ihrer Datenpunkte (Anzahl Girokonten und Kreditkarten, laufende und frühere Kredite, Zahlungsstörungen etc.) einer Vergleichsgruppe von Verbrauchern und deren Rückzahlungswahrscheinlichkeit zugeordnet. Wenn Sie atypische Verhaltensweise an den Tag legen, kann dies eventuell nachteilig für Sie sein. Sollten Sie zum Beispiel ein sehr hohes Einkommen haben und trotzdem alles, was Sie online kaufen, finanzieren, weil es überall verlockende 0%-Zins Angebote gibt, so kann es sein, dass man Sie bei der Berechnung der Bonität in ein Cluster steckt, wo Sie eventuell gar nicht hingehören. Hier könnte die Annahme ein: „Wer so viele Sachen, die eigentlich nicht viel kosten, finanzieren muss, hat eventuell ein Liquiditätsproblem und könnte sich überschulden.“

Belegbar ist keine dieser Thesen, aber durchaus logisch nachvollziehbar, dass man versucht aus den Verhaltensweisen anderer Menschen zu lernen und Prognosen für das zukünftige Verhalten von Menschen, die sich ähnlich verhalten, abzuleiten. Belegbar sind diese Art von Thesen auch deshalb nicht, da der Bundesgerichtshof in 2014 bestätigte, dass Informationen zur Berechnung des Scores, zur Gewichtung der einzelnen Datenkomponenten und zur Zuordnung einzelner Personen zu Vergleichsgruppen (Cluster) geheim bleiben dürfen und nicht der Auskunftspflicht dem Verbraucher gegenüber unterliegen. Es wurde aber auch gesagt, dass die Selbstauskunft nach Art 15 DS-GVO dazu diene, Einblick in die Daten zur Beschreibung des Lebenssachverhaltes bringe und man darauf auch ohne weitere Informationen zur Gewichtung oder Clustern reagieren kann. Dies stützt die These, dass es durchaus Stellschrauben gibt, mit denen man seine Bonität verbessern und seinen Scorewert erhöhen kann.

Bonität verbessern

Auch wenn Banken und Auskunfteien aus verständlichen Gründen die Frage danach, ob man aktiv seine Bonität verbessern kann, meist unbeantwortet lassen oder verneinen (Hintergrund ist, dass man gerne eine neutrale Bonitätsprüfung ohne aktive Beeinflussung des Geprüften durchführen möchte), so gibt es einige Dinge, die Sie tun können, um Ihre Bonität höchstwahrscheinlich zu verbessern.

Bonität verbessern

1. Rechnungen und Kreditraten immer pünktlich bezahlen. Dies ist wohl der logischste und naheliegendste Tipp, den wir Ihnen geben können. Ein negatives Zahlungsverhalten wird gemeldet und wirkt sich direkt auf die Berechnung Ihrer Bonität aus.

2. Ihr Kauf- und Finanzierungsverhalten kann einen erheblichen Einfluss haben. Hierzu gibt es zwar keine validierten Aussagen, aber wenn Sie viele Bestellungen Online auf Rechnung kaufen, so bekommt dies im Zweifel die Schufa gemeldet, da die Händler jedes Mal Ihre Bonität abfragen, um zu prüfen, ob Sie Ihnen den Kauf auf Rechnung anbieten können. Vermeiden Sie auch unnötige Finanzierungen von kleinen Kreditbeträgen mit langen Laufzeiten. Auch wenn dies eventuell bei 0%-Angeboten verlockend erscheint, so kann dies bedeuten, dass Sie sich diese Dinge sonst nicht leisten könnten.

3. Überprüfen Sie Ihr Kontoverhalten. Immer mehr Banken lesen für einen Digitalkredit Ihr Konto elektronisch aus. Hierbei ist es wichtig, keine Rücklastschriften zu haben, das Konto möglichst im Plus zu führen, Ihren Dispokredit nicht zu überziehen und ein regelmäßiges Einkommen vorzuweisen. Versuchen Sie auch, übermäßig häufige Kontowechsel zu vermeiden. Auch können zu viele Kreditkarten eventuell negativ ausgelegt werden.

4. Achten Sie auf Ihr Kreditanfrageverhalten beim Kreditvergleich. Wichtig ist, wenn Sie Kredite vergleichen, dass Sie darauf achten, dass die Banken eine Konditionsanfrage Kredit stellen. Ansonsten könnte die Schufa davon ausgehen, dass Sie einen Kredit nicht bekommen haben, da die Bank Ihre Bonität als nicht ausreichend eingestuft hat.

5. Ein erfolgreich zurückgezahlter Kredit ist vielleicht besser als gar keine Kredithistorie. Jemand der noch nie einen Kredit benötigt hat, mag meinen, dass er eine besonders gute Bonität hat. Dies muss aber nicht stimmen, da man Sie eventuell nicht einordnen kann und keine Erfahrungswerte hat, ob Sie einen Kredit erfolgreich bedienen können.

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