Magisches Dreieck

Wiki-Wissen zu Magisches Dreieck aus dem Bereich Geldanlage

Das magische Dreieck der Geldanlage beschreibt die drei Ziele, die Anleger bei einer Investition verfolgen können: Rendite, Sicherheit, und Liquidität. Da alle drei Faktoren jedoch mit gegenseitigen Zielkonflikten verbunden sind, sind maximal zwei der drei Ziele gleichzeitig in vollem Ausmaß erreichbar. Die höchstmögliche Sicherheit ist beispielsweise nicht mit der maximalen Rendite kombinierbar. Aus diesem Grund müssen Anleger zumindest bei einem der drei Faktoren Abstriche in Kauf nehmen.

Die Rendite beschreibt den Ertrag, den eine Geldanlage bringen kann. Anlagen mit höheren Risiken bieten meistens eine höhere erwartete Rendite. Dafür ist jedoch das Verlustrisiko höher und die Sicherheit geringer. Je nach Finanzprodukt sind die Risiken für Anleger größer oder geringer. Durch eine Diversifikation des Anlageportfolios können Anleger Risiken minimieren, da das Geld auf mehrere Anlagearten aufgeteilt wird. Dadurch wird das Ausfallsrisiko verringert. Der Faktor Liquidität beschreibt die Verfügbarkeit des angelegten Kapitals. Beim Abschluss eines Festgeldkontos ist das investierte Vermögen für eine gewisse Laufzeit an die Anlageform gebunden, was bedeutet, dass es für den täglichen Zahlungsverkehr nicht zur Verfügung steht. Daher ist wichtig zu definieren, ob eine Geldanlage kurz-, mittel- oder langfristig abgeschlossen werden soll. Die Laufzeit hängt primär vom Ziel des Anlegers ab. Dient das Geld für den nächsten Sommerurlaub, sollte die Laufzeit kürzer gewählt werden als beispielsweise für die Altersvorsorge.

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29.03.2020
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