Dividende

Wiki-Wissen zu Dividende aus dem Bereich Geldanlage

Ein Teil des Gewinns, der durch die Investition in Aktien verdient werden kann, wird als Dividende bezeichnet. Dividenden werden von Aktiengesellschaften an die Aktionäre ausgeschüttet. Im Gesetz wird statt dem Begriff „Dividende“ der „auszuschüttende Betrag“ verwendet. Bares Geld ist für die Auszahlung von Dividenden nicht zwingend notwendig – laut Aktiengesetz sind auch Sachwerte zulässig. Dividenden eröffnen Aktionären die Möglichkeit, am Gewinn des Unternehmens beteiligt sein. Bei deutschen Aktiengesellschaften ist es Usus, dass Dividenden einmal jährlich ausgeschüttet werden. Hierfür wird das vergangene Geschäftsjahr als Bass verwendet. Auf Vorschlag des Vorstands wird in der Hauptversammlung per einfacher Mehrheit über die Höhe der Dividende entschieden. Einkünfte aus Dividenden müssen in Deutschland durch die Abgeltungssteuer versteuert werden. Die bekannteste Form der Abgeltungssteuer ist die Kapitalertragssteuer. Exklusiv des Solidaritätszuschlages beträgt sie 25%.

In Ländern außerhalb Deutschlands, beispielsweise in den USA, Großbritannien, Kanada oder Japan, wird die Dividende nicht einmal, sondern vierteljährlich ausgeschüttet. Diese Art der Dividende wird als Quartalsdividende bezeichnet, da sie quartalsweise ausgezahlt wird. Für Investoren hat das den Vorteil, dass sie regelmäßig über den Stand des Unternehmens, an denen sie Anteile halten, informiert werden. Als Basis für die Quartalsdividende wird nicht das gesamte vergangene Geschäftsjahr, sondern der jeweilige Quartalsbericht als Grundlage verwendet.

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22.03.2020
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