//dropdown hover-over

Bankenabgabe

Wiki-Wissen zu Bankenabgabe

Die Bankenabgabe ist eine Abgabe, die Kreditinstitute leisten müssen. Seit dem Jahr 2015 wird sie nach europäischen Vorgaben erhoben. Die Mitgliedstaaten der Eurozone nehmen die Abgabe von den Kreditinstituten ein und liefern sie an den Einheitlichen Abwicklungsfonds (engl.: Single Resolution Fund, SRF), ab. Der Einheitliche Abwicklungsfonds dient zur Finanzierung von Banken innerhalb der Eurozone, falls sie aus dem Gleichgewicht kommen und stabilisiert werden müssen. Der Grund dafür ist, dass sich Banken bei etwaigen Liquiditätsproblemen selbst finanzieren können. Das hat den Vorteil, dass die finanziellen Probleme von Kreditinstituten nicht mehr so stark auf den Steuerzahler zurückfallen, wie das zum Beispiel im Rahmen der Finanzkrise ab 2008 der Fall war.

Für die Berechnung der Abgabe ist insbesondere die Größe der Bank relevant. Je nach Höhe der gedeckten Einlagen einer Bank fällt die Bankenabgabe höher oder niedriger aus. Für deutsche Kreditinstitute belief sich die Bankenabgabe im Jahr 2017 auf 1,71 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 1,71 Milliarden Euro.

Zurück zur Wikiübersicht

06.05.2020
Wir verwenden Cookies. Mit der Nutzung der Webseite stimmen Sie zu.
OK