Exchange Traded Commodities (ETCs)

Wiki-Wissen zu Exchange Traded Commodities (ETCs) aus dem Bereich Geldanlage

Als Exchange Traded Commodities (ETCs) bezeichnet man Wertpapiere, beziehungsweise Schuldverschreibungen, die an der Börse gehandelt werden. Anleger bekommen dadurch die Möglichkeit, in Rohstoffe als Anlageform zu investieren. Neben der Münchner und der Stuttgarter Börse werden ETCs an der Frankfurter Börse seit 2006 auf Edelmetalle, wie beispielsweise Gold, gehandelt. Der weltweit größte Anbieter von ETCs ist die ETF Securities Ltd. ETCs auf Erdöl und Edelmetalle, insbesondere Gold, weisen die höchsten Handelsvolumina auf. Abgesehen davon sind jedoch auch Metalle, wie zum Beispiel Aluminium, Nickel oder Kupfer, und Agrargüter, wie Kaffee, Kakao, Weizen oder Mais, an der Börse handelbar.

Der Vorteil von ETCs besteht darin, dass das angelegte Geld durch materielle Güter besichert ist. Das hat für Investoren den Vorteil, dass das Kreditrisiko verkleinert wird. Der Anleger kann sich im Falle einer Insolvenz die materiellen Sicherheiten ausgeben lassen. Dennoch sind insbesondere Rohstoffe stark von geografischen und politischen Entwicklungen abhängig.

Die materielle Absicherung der Sicherheiten von ETCs bringt Kosten mit sich, da die Rohstoffe gelagert werden müssen. Diese Kosten trägt der Anleger. Ähnlich der ETFs, werden auch ETCs passiv von Fondsmanagern verwaltet.

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29.03.2020
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