Laufzeit

Wiki-Wissen zu Laufzeit

Die Laufzeit beschreibt die Zeitdauer eines Vertrages, der für ein Finanzprodukt abgeschlossen wird. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Laufzeit einer Kreditrückzahlung, die Laufzeit eines Anlageportfolios, oder die Laufzeit eines Festgeldkontos handeln. Je länger die Laufzeit ist, desto länger ist das angelegte Geld an die Anlageform investiert. Bei einem Festgeldkonto ist das angelegte Geld während der Laufzeit gebunden. Das heißt, dass das Geld während der Laufzeit nicht zugänglich ist, dafür aber fix verzinst wird. Bei einer vorzeitigen Beendigung eines Vertrages, beispielsweise eines Festgeldkontos, muss dieser gekündigt werden. Das hat jedoch oft zur Folge, dass keine Zinsen ausgezahlt werden.

Ein Portfolio, in das Geld investiert wird, hat eine gewisse Laufzeit. Während dieser Laufzeit erhalten Anleger Rendite auf das Geld, das sie angelegt haben. Je nachdem worin das Geld investiert ist kann diese über die gesamte Laufzeit höher oder geringer ausfallen. Je nach Anlageprodukt ist die Anlage auch einem höheren oder geringeren Risiko ausgesetzt.

Aktien werden meist als langfristige Anlageoption gesehen, da durch Kursschwankungen Phasen entstehen können, in denen sich der Wert der Anlage verkleinert. Längerfristig gibt es immer wieder Auf- und Abschwünge im Konjunkturzyklus, weshalb auch bei der Investition in Aktien Schwächephasen längerfristig ausgeglichen werden können.

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06.05.2020
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