Geldanlage 2019

Die beste Geldanlage

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Finanzlexikon

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Die beste Geldanlage 2019 – Gibt es noch sichere Rendite?

In Zeiten der Niedrigzinsen ist es gefühlt unmöglich, noch eine gute Rendite oder sichere Zinsen zu verdienen. Positive Erträge sind meist nur noch mit risikoreichen Geldanlagen zu erreichen. Tagesgeld und Festgeld lassen das Geld auf dem Konto schrumpfen und Aktien und Immobilien sind seit einiger Zeit zwar auf hohen Ständen – aber keiner weiß, wie lange das noch gut geht. Und bei der Recherche nach der besten Geldanlage 2019 stellt sich heraus, dass es immer schwieriger wird, eine passende Anlageklasse zu finden, die zumindest zwei der drei Grundprinzipien der Geldanlage erfüllt: Sicherheit, Rendite und Liquidität.
Die Fragen lautet also:

Gibt es noch sichere Rendite? Wo erhalte ich noch Zinsen für mein Geld? Und welche nachhaltigen Geldanlagen gibt es noch?

Wir klären auf: Ratgeber Geldanlage

  • Was war die beste Geldanlage 2018 und 2019?
  • Einfach und sicher: Tagesgeld, Festgeld, ETF
  • Geldanlage als Investition: Aktien, Wertpapier-Depot und Immobilien
  • Alternative Geldanlage: Nachhaltige Geldanlagen, Crowdinvesting und Crowdfunding, P2P-Kredite
  • Hohes Risiko, hohe Rendite? Cryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co

Auf einen Blick: Die beste Geldanlage 2018 und 2019

Es sieht ganz so aus, als ob 2018 kein gutes Jahr für den deutschen Sparer und Anleger war. Es sei denn, er ist Immobilienbesitzer – ziemlich egal ob in einer Großstadt oder auf dem Land. Im Schnitt ist die Immobilie um gute 5% bis 10% im Wert angestiegen, was sich bei den geringen Zinsen für Immobilienfinanzierungen sehr gut auf das Portfolio ausgewirkt hat.

Beste Geldanlage 2018 und 2019 Beste Geldanlage 2018 und 2019
Quelle: eigene Berechnung

Wenn man etwas Glück hatte und zum richtigen Zeitpunkt eingestiegen ist, konnte man zumindest mit dem DAX noch ein paar Prozent Gewinn machen, ganz nach dem Motto „Sell in May and go away, but remember to come back in September!“. Doch auf Jahresfrist gab es ein hohes Minus von über 15%. So sicher die Geldanlage mit Tagesgeld auch ist, der Vergleich zeigt: Unter realen Bedingungen, also nach Inflation, verbrennt man sein Geld regelrecht auf den Tagesgeldkonten. Selbst ohne Inflation kommen nach Tagesgeldindex von führenden Anbietern im besten Fall 0,5% plus jährlich aufs Konto.

Und was war 2018 mit Bitcoin los? Man kann nur hoffen, dass nicht zu viele Leute Anfang des Jahres eingestiegen sind, denn auf Jahresbasis gab es ein fettes Minus von 75% - da ist das Zocken mit Derivaten fast sicherer. Erst 2019 konnte sich die Kryptowährung wieder erholen und hat den Wert seit Jahresbeginn verdreifacht.

Gute Geldanlage - was gibt es momentan am Markt

Tagesgeld und Festgeld

Einfach und sicher: Tagesgeld, Festgeld, ETF

Die Klassiker unter den sicheren Geldanlagen: Gute Zinsen und absolute Sicherheit durch Einlagenschutz. Das sind – oder viel mehr „war“ mal das Tagesgeld und das Festgeld. Auch die ETFs – sogenannte Exchange Traded Funds – sind mittlerweile mehr und mehr zu den einfachen und verständlichen Formen der Geldanlage gewandert.

Tagesgeld und Festgeld – sichere Zinsen direkt von der Bank

Tagesgeld ist eine Möglichkeit der Kapitalanlage, bei der man flexibel über sein Geld verfügen kann (täglich verfügbares Geld). Geeignet ist es vor allem für Sparer und Anleger, die ihr Geld nur kurz- und mittelfristig investieren wollen, oder die sich nicht sicher über die gewünschte Laufzeit sind. Oftmals sind auch kleinere Beträge möglich, also beispielsweise 1.000 oder 10.000 Euro.
Das Festgeld, auch bekannt als Termingeld, ist eine weitere sichere Anlage, bei der die Laufzeit der Geldanlage im Vorhinein fixiert ist. Ähnlich wie beim Tagesgeld leihen Sie der Bank Geld, die Ihnen wiederum im Gegenzug dafür Zinsen zahlt – zumindest war dies der Fall, bevor die Niedrigzinspolitik der EZB den Sparern einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

ETF – Exchange Traded Funds

Exchange Traded Funds (zu Deutsch: Börsengehandelte Fonds) sind sogenannte Investmentfonds, die an einer Börse gehandelt werden und bei denen man direkt in eine Wertanlage („Asset“) investieren kann. Sie zählt als passives Anlageinstrument bzw. als passiv verwalteter Fonds, weshalb die Gebühren meist weitaus geringer ausfallen als bei normalen Fonds oder Dachfonds. Mit ETFs kann man in nur wenigen Klicks und zu geringen Kosten in alle möglichen Anlageklassen investieren, darunter Indizes (beispielweise der DAX oder der NASDAQ), aber auch in Edelmetalle, Bonds oder Rohstoffe. Obwohl ETFs mit hohen Risiken verbunden sein können, gelten Sie von der Struktur grundsätzlich zu den einfacheren Anlageinstrumenten und ermöglichen konservative Anlagestrategien.

Aktien und Wertpapiere

Geldanlage als Investition: Aktien kaufen, Depot eröffnen oder in Immobilien investieren

Wer lieber investieren möchte, als nur Geld anzulegen, der ist mit einem Wertpapierdepot, mit Aktien und auch Immobilien schon eher an der richtigen Stelle. Alle drei gelten definitiv eher zu den fortgeschrittenen Formen der Geldanlage und reichen von sicher bis sehr risikoreich.

Wertpapierdepot und Geldanlage in Aktien

Wer ein Wertpapierdepot hat, der hat viele Möglichkeiten, Geld zu investieren. Da Wertpapierdepot ist auch für einen Kauf von einem ETF notwendig, ermöglicht aber den Zugriff auf alle möglichen Wertpapiere und Anlageklassen wie Aktien, Indizes, Bonds und festverzinsliche Wertpapiere, aber auch Hochrisikogeschäfte mit Derivaten. Für letzteres müssen ggf. gesonderte Prüfungen bzw. Nachweise und Risikoerklärungen abgegeben werden, um darauf Zugriff zu erlangen. Insbesondere Leerverkäufe („Short-Selling“) müssen zuvor explizit freigeschaltet werden.

In Immobilien investieren: Haus kaufen und vermieten

Der klare Gewinner der letzten Jahre: Der Immobilienbesitzer. Der Wert der Immobilien ist in den letzten Jahren durchschnittlich um 5% pro Jahr gestiegen, was alle andere Anlageklassen - mit Ausnahme von Hochrisiko-Geschäften wie Kryptowährungen - glasklar geschlagen hat. Bei gleichzeitig geringen Zinsen für die Aufnahme von Hypotheken oder Immobilienfinanzierungen freuen sich Hausbesitzer und Immobilien-Investoren daher ganz besonders.
Der Kauf der Immobilie wird dabei entweder durch laufende Einnahmen bezahlt, oder durch die Mieteinnahmen, die bei der Vermietung der Immobilie eingenommen werden. Insbesondere auf dem Land ist die Mietrendite noch weitaus höher als in den Städten, weshalb Immobilien weiterhin eine gefragt Anlageklasse sind

Alternative Geldanlage

Alternative Geldanlage: Nachhaltige Geldanlagen, Crowdinvesting und Crowdfunding, P2P-Kredite

Die Klassiker wurden abgearbeitet, jetzt wird es Zeit für neue Formen der Geldanlage: Die alternativen Investments. Dazu zählen insbesondere nachhaltige Geldanlagen in beispielsweise Windkraft, erneuerbare Energien oder Ökostrom. Auch das Crowdfunding hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr etabliert. Es unterteilt sich in drei Bereiche: (Crowdinvesting) (Eigenkapitalbasiert), Crowdlending (Kreditvergabe) und Crowdfunding ("Reward-Based", also ggf. eine nicht-monetäre Gegenleistung).

Nachhaltige Geldanlagen

Nachhaltigkeit ist nicht nur im Alltag ein immer wichtigeres Thema. Auch bei der Kapitalanlage ist es nicht nur ratsam, sondern gar lohnenswert, ein Auge auf nachhaltige Geldanlagen zu werfen. Projekte zu Solarenergie und Ökostrom werden nicht nur von öffentlichen Einrichtungen wie der KfW gefördert, sondern sie werden auch aufgrund der attraktiven Renditen zu einem immer beliebteren Investitionsobjekt. Und mittlerweile hat sich die Branche etabliert und ist sozusagen "erwachsen" geworden.

Crowdfunding und alternative Investments

Crowdfunding ist der Überbegriff für verschiedene Formen der Finanzierung und Investition. Crowdfunding unterteilt sich in mehrere Unterkategorien wie das Crowdlending, was auf die Kreditvergabe (siehe auch der sogenannte "P2P-Kredit" oder "P2P-Lending") abzielt, das Crowdinvesting, bei welchem Investments in Unternehmen getätigt wird ("Equity-Based") sowie das „Crowddonating“, bei dem es darum geht, einen wünschenswerten Zweck zu finanzieren.
Crowdlending umfasst generell die Vergabe von Krediten durch die Crowd. Im Gegenzug werden fixe Zinsen- und Tilgungszahlungen geleistet. Crowdinvesting umfasst eine erfolgsabhängige Komponente, bei der meist eine Beteiligung am Ergebnis bzw. an der Wertsteigerung des Unternehmens erfolgt. Crowddonating ist die dritte Form, bei der durch Spenden gemeinnützige Projekte oder non-profit Organisationen unterstützt werden. Eine Übersicht der verschiedenen Formen und eine Einordnung von Crowdlending wie folgt.

Kryptowährungen Bitcoin Ethereum und Co.

Hohes Risiko, hohe Rendite? Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co

Die neuste Form der Geldanlage: Kryptowährungen. Bei Kryptowährungen mangelt es nicht an Worten, um die Meinungen der Menschen einzufangen: Die Zukunft, unseriös, Abzocke, Reichtum, Blockchain oder der Klassiker "Was ist Bitcoin?". Kryptowährungen sind Währungen, die rein auf Kryptographie basieren und somit nicht von einer zentralen Instanz wie einer Zentralbank kontrolliert werden. Während der Euro oder der Dollar - sogenannte "Fiat-Währungen" historisch gewachsene und von Zentralbanken ausgegebene Währungen sind, gibt es bei Bitcoin keine zentrale Kontrollinstanz, sondern lediglich kryptographisch definierte Regeln, wie die Währung funktioniert. Der Wert hängt einzig und allein von den Einschätzungen der Nutzer und Investoren ab.
Unabhängig von der Meinung zu Bitcoin und Co: Wer vor mehreren Jahren in Kryptowährunge investiert hat, der ist jetzt vermutlich schon Millionär. Alleine deswegen sollte man sich zumindest informieren, worum es sich bei Bitcoin handelt, denn offensichtlich kann man hier noch online Geld verdienen. Und was schadet es, einen kleinen Teil des Portfolios zu riskieren, wenn das Geld auf dem Tagesgeldkonto sowieso weniger wird?

Das magische Dreieck der Geldanlage: Rendite, Sicherheit, Liquidität

Bei der Geldanlage sind verschiedene Kriterien zu beachten, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Oft hilft das sogenannte "magische Dreieck der Geldanlage" zwischen Rendite, Sicherheit und Liquidität.

Geldanlage Dreieck

  • Rendite
    Das grundsätzliche Ziel jeder Geld- und Kapitalanlage ist es, aus den Erträgen einen Gewinn zu erzielen und das eigene Kapital somit gewinnbringend zu platzieren. Die Kapitalerträge kommen in verschiedener Form: bei Aktien gibt es eine Dividende, bei Anleigen, Tagesgeld und Festgeld erhalten Sie Zinserträge. Bei Geldanlagen in Edelmetalle wie Gold oder Silber profitieren Sie ausschließlich vom Kursgewinn des Edelmetalls. Bei Privatkrediten erhalten Sie regelmäßige Rückzahlungen in Form von Zinsen und Tilgungen. Somit ist es möglich, bei der Investition in privatkredite Renditen bis zu 4% p.a. zu verdienen.

  • Sicherheit
    Aktien sind in Deutschland meist als spekulatives Instrument gesehen. Große Kursstürze wie bspw. bei der Finanzkrise haben viele Deutsche verunsichert, weshalb Aktien oft gemieden werden. Auf der anderen Seite stehen instrumente wie Tagesgeld- und Festgeldkonten, die durch die Einlagensicherung bis zu bestimmten Höhen voll besichert sind. Dieser hohe Grad an Sicherheit spiegelt sich jedoch auch an der Rendite wider, die im Niedrigzinsumfeld nach Inflation oft negativ ist. Das Deutschlandportfolio versucht, sich zwischen der Aktie und der Bankeinlage zu platzieren. Breite Streuung und strenge Prüfung der Privatkredite ermöglichen es, realistische Zinsen zwischen 3% und 4% pro Jahr zu erzielen.

  • Liquidität
    Liquidität ist der zweite Baustein des Dreiecks. Liquidität bezeichnet die Schnelligkeit, mit der Sie Ihre Kapitaleinlage wieder liquidieren können. Bei einer Anlage in Aktien ist es grundsätzlich möglich, diese an jedem Börsentag an der Börse zu verkaufen. Hier fallen meist Gebühren an, welche die Rendite mindern. Ähnlich hält es sich mit Edelmetallen oder viel gehandelten Anleihen, bspw. der Bundesanleihe. Bei einem Festgeldkonto oder einem Sparbuch gibt es hingegen feste Fristen, zu denen Sie Ihre Anlage veräußern können. Bei Privatkrediten erhalten Sie durch die regelmäßigen Rückzahlungen monatlich Teile Ihrer Geldanlage wieder zurück und können erneut frei über diese verfügen - inklusive der Zinserträge.

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