Exchange-Traded Funds (ETFs)

Wiki-Wissen zu Exchange-Traded Funds (ETFs) aus dem Bereich Geldanlage

Der englische Ausdruck Exchange-Traded Fund (ETF) steht für einen börsengehandelten Indexfonds. Ein ETF basiert auf einem Aktienindex, den er wiederspiegelt. Dadurch können Anleger an der Kursentwicklung ganzer Börsenindizes teilhaben. ETFs werden meist nicht aktiv, sondern passiv von Fondsmanagern verwaltet und der Inhalt des Fonds ist vom zugrundeliegenden Index abhängig. Insbesondere die dadurch entstehende Transparenz ist für Anleger von Vorteil. Bei der Investition in ETFs entstehen unterschiedliche Kosten. Einerseits fällt der sogenannte Total Expense Ratio (TER), die Gesamtkostenquote, an. Die Gesamtkostenquote beinhaltet unter anderem Indexgebühren und Managementgebühren des Fonds. Des Weiteren fallen Transaktionskosten und Handelsgebühren, beispielsweise Orderprovisionen und Abwicklungsentgelte, an. ETFs haben im Vergleich zu anderen Fonds einen geringen Management- und Verwaltungsaufwand. Dadurch entstehen auch geringere Kosten als bei anderen Arten von Fonds. Finanzberater leben von der Vermittlung unterschiedlicher Finanzprodukte, da damit Provisionen verdient werden können. Der niedrige Aufwand bei ETFs bedeutet jedoch auch geringere Provisionen. Daher sind ETFs bei Beratern zum Teil eher unbeliebte Produkte. Ähnlich der ETCs, werden auch ETCs passiv von Fondsmanagern verwaltet.

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29.03.2020
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