Sparbrief

Wiki-Wissen zu Sparbrief aus dem Bereich Geldanlage

Sparbriefe sind Wertpapiere, die von Banken ausgestellt werden, und haben somit nichts mit dem Sparbuch zu tun. Sie bieten eine Form der Geldanlage, die Sicherheit und einigermaßen attraktive Rendite bieten. In Hochzinsphasen ist die Rendite von Sparbriefen höher, wohingegen sie in Niedrigzinsphasen niedriger ist. Durch das gegenwärtige Niedrigzinsniveau sind sie daher weniger attraktiv.

Wenn ein Kunde einen Sparbrief abschließt, bekommt er von der Bank eine Urkunde für den Anlagebetrag ausgehändigt. Damit verbrieft die Bank ihre Verpflichtung, dem Kunden den Anlagebetrag bei der Rückgabe der Urkunde auszuzahlen. Daher kommt auch der Name Sparbrief.

Sparbriefe bieten oft eine Alternative zum Festgeld, da sie auch für eine gewisse Laufzeit abgeschlossen werden und der Anleger somit erst nach Ablauf der Laufzeit über den Geldbetrag verfügen kann. Die Konditionen einzelner Banken für Sparbriefe sind durchaus unterschiedlich. So gibt es bei einigen Anbietern einen Mindestanlagebetrag und eine entsprechende Laufzeit. Da das Geld von Anlegern durch einen Sparbrief letztendlich vermehrt werden soll, dürfen auch die Zinsen der jeweiligen Bank nicht außer Augen gelassen werden. Bei einer längeren Laufzeit entsteht auch beim Sparbrief der sogenannte Zinseszins-Effekt. Bei entsprechend hohem Zinsniveau hat der den Vorteil, das verzinstes Kapital durch weitere Zinsen in den Folgejahren zu einer attraktiven Vermehrung des Geldes führen kann.

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22.03.2020
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