Negativen Schufa-Eintrag löschen

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Was ist ein negativer Schufa-Eintrag & wie kann ich ihn löschen lassen?

Als private Wirtschaftsauskunftei arbeitet die SCHUFA Holding AG mit Vertragspartnern zusammen, um diese über die Bonität Dritter zu informieren. Die „Schufa“ gibt es bereits seit 90 Jahren und die Datenbank des Unternehmens umfasst mittlerweile 813 Millionen Informationen zu 67,2 Millionen Privatpersonen und 5,3 Millionen Unternehmen. Täglich erteilt die Schufa 380.000 Auskünfte an Unternehmen über die Kreditwürdigkeit Dritter.

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In 3 Schritten Negativeinträge löschen lassen:
1. Selbstauskunft einholen und informieren (lesen Sie unsere Erklärung inkl. Musterbrief)
2. Falsche Einträge markieren (Merkmale, falsche Adresse etc.)
3. Einträge bei der Schufa und/oder bei Gläubigern korrigieren
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Für die meisten Menschen wird die Schufa allerdings erst dann relevant, wenn es im Zuge der Kreditaufnahme aufgrund eines negativen Schufaeintrags zu Problemen kommt. Durch die Fülle an Daten kann es aber durchaus sein, dass Sie einen unrechtmäßigen oder falschen Schufa-Eintrag erhalten haben. Daher sollten Sie jederzeit einen negativen Schufa-Eintrag löschen lassen, um Ihre Kreditwürdigkeit zu verbessern. Wie Sie einen falschen negativen Schufaeintrag löschen lassen oder einen Eintrag nach Erledigung, (bspw. Restschuldbefreiung) löschen, zeigen wir ihnen mit dieser Anleitung.

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Wie entsteht ein negativer Schufa-Eintrag?

Grundsätzlich entstehen negative Schufaeinträge, wenn ein Schuldner einer offenen Forderung nicht nachkommt. Das bedeutet, dass bspw. eine Rechnung oder ein Kredit nicht fristgemäß (zurück-)gezahlt wurde. Es ist vorerst irrelevant, ob eine Handyrechnung über 50 € oder ein Ratenkredit über 10.000 € nicht beglichen wurde. Beides kann zu einem negativen Schufa-Eintrag führen. Auch eine Restschuldbefreiung, ein eröffnetes Insolvenzverfahren oder eine eidesstattliche Versicherung führen zu einem Negativeintrag.

Dies passiert wie folgt: Sie haben einen Kredit oder einen Leasing-Vertrag mit einem Partnerunternehmen der Schufa (eine Bank, eine Versicherung, ein Mobilfunkanbieter usw.). Sobald Sie eine Rechnung oder eine Rate bei einem der Unternehmen (Gläubiger) nicht bezahlen, meldet dieses Unternehmen die Informationen zu Zahlungsschwierigkeiten an die Schufa. Damit die Schufa im nächsten Schritt ein negatives Merkmal in ihrer Datenbank vermerken kann, müssen gem. § 28a BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) zunächst drei Bedingungen erfüllt sein:

  1. Der Betroffene wurde mindestens zweimal schriftlich gemahnt
  2. Zwischen der ersten Mahnung und der Meldung an die Schufa sind mindestens 4 Wochen vergangen
  3. In mind. einer der beiden Mahnungen wurde ein möglicher Eintrag in der Schufa als Folge des Zahlungsversäumnisses angekündigt

Werden all diese Punkte im außergerichtlichen Mahnverfahren (ohne Amtsgericht) vom Gläubiger berücksichtigt, hat dies typischerweise einen negativen Schufaeintrag zur Folge.
Wird eine Forderung vor Gericht (Amtsgericht) festgestellt und wird dies von einem Gerichtsprozess bzw. einem Mahnbescheid begleitet, führt dies in der Regel unberücksichtigt der oben genannten Bedingungen zu einem negativen Schufaeintrag. Durch die regelmäßige Interaktion mit Vertragspartnern ist die Schufa bemüht, ihre Verbraucherinformationen regelmäßig auf dem neuesten Stand zu halten.

Habe ich negative Schufa Einträge? So finden Sie es heraus:

Ob die Schufa negative Einträge gespeichert hat, lässt sich einfach und kostenlos über eine Schufa-Selbstauskunft herausfinden. Nach §34 BDSG sind Auskunfteien verpflichtet, eine jährliche Datenübersicht für alle Verbraucher zu erstellen. Verbraucher können somit einmal im Jahr eine kostenlose Selbstauskunft über einen Musterbrief bestellen und einsehen, welche Daten über sie bei der Schufa gesammelt wurden. Dies gelingt über das Portal „meineSCHUFA“, in dem man über den Reiter „Datenübersicht nach § 34 BDSG“ zum Musterbrief gelangt. Für die Selbstauskunft muss lediglich die Anlage „Bestellformular Datenübersicht nach §34 BDSG ausgefüllt werden und zusammen mit einer Ausweiskopie an die SCHUFA gesendet werden. Im Gegenzug erhält der Antragssteller eine Übersicht seiner Eintragungen, eine Information zu allen Unternehmen und Banken, die in den vergangenen 12 Monaten eine Anfrage bei der Schufa gestellt haben sowie dem statistisch-mathematisch berechneten Scoringwert.

Musterbrief: in 3 Schritten zur kostenlosen Schufa-Auskunft

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Erstellen Sie eine Kopie Ihres Ausweises oder Reisepasses (inkl. Meldebescheinigung)

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Senden Sie die Unterlagen per Post an die Schufa

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Die Unterlagen senden Sie daraufhin an:
SCHUFA Holding AG
Postfach 10 25 66
44725 Bochum

Löschfristen der Schufa - So löschen Sie Ihre Daten

  • Falscheinträge:
    Sofort, keine Löschfrist
  • Negativmerkmal unter 2.000 Euro:
    Sofort, sofern der Geldbetrag innerhalb von 6 Wochen beglichen wird
  • Kredite:
    3 Jahre nach dem Jahr der Rückstellung (taggenau)
  • Kreditkarte:
    3 Jahre nach Beendigung der Vertragsbeziehung (taggenau)
  • Versandhauskosten (bspw. Händler):
    3 Jahre nach Rückzahlung der Forderung (taggenau)
  • Konten über bestehende Vertragsbeziehungen (Girokonto, Mobilfunk etc.):
    Bei Auflösung des Kontos
  • Negativmerkmal: Insolvenzverfahren:
    6 volle Kalenderjahre
  • Negativmerkmal: "Insolvenzverfahren eröffnet":
    3 volle Kalenderjahre nach Eröffnung des Verfahrens, wenn das Insovenzverfahren aufgehoben oder eingestellt wird
  • Negativmerkmal: Einträge im Schuldnerverzeichnis (Haftbefehl, Eidesstattliche Versicherung:
    3 Jahre taggenau, jedoch vorzeitig, wenn der SCHUFA eine Löschung durch das Amtsgericht nachgewiesen wird
  • Negativmerkmal: Erteilung Restschuldbefreiung:
    3 volle Kalenderjahre
  • Negativmerkmal: Versagung Restschuldbefreiung:
    3 Jahre (taggenau)

Der schnelle Weg: vorzeitig negativen Schufa-Eintrag löschen

Seit dem 01.07.2012 hat die Schufa Verbrauchern die vorzeitige Löschung von negativen Schufaeinträgen unter bestimmten Voraussetzungen erleichtert. Begleicht ein Schuldner eine Forderung innerhalb eines gewissen Zeitraums, kann ein negatives Schufamerkmal vor Ablauf der automatischen Löschfristen beseitigt werden.

Dafür gelten drei Bedingungen, unter welchen ein negatives Schufamerkmal sofort gelöscht werden kann:

  1. Die Forderung übersteigt nicht den Betrag von 2.000 €
  2. Die Forderung wird innerhalb von sechs Wochen beglichen
  3. Der Gläubiger bestätigt die Zahlung der Forderung

Bitte beachten Sie: Titulierte Forderungen, eidesstattliche Versicherungen, Restschuldbefreiungen können nicht gelöscht werden, sofern die Forderung nicht abbezahlt wurde. Keine Löschung ohne Begleichung der Forderung beim Gläubiger.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: negativen Schufa-Eintrag löschen lassen

  1. Selbstauskunft einholen:

    Für eine sofortige Löschung der negativen Schufaeinträge ist es im ersten Schritt notwendig zu wissen, welche Informationen der Schufa vorliegen. Dies gelingt über den zuvor beschriebenen Weg der Selbstauskunft bei der Schufa über die kostenlose Auskunft (siehe Musterbrief).
  2. Prüfung der Daten:

    Im nächsten Schritt folgt die Prüfung der vorliegenden Daten. Da die Schufa auf die Korrektheit der Daten der Unternehmen angewiesen ist, lohnt sich ein genauer Blick. Aufgrund häufig vorkommender Namen („Helmut Schmidt“ oder „Heinz Müller“) kann es leicht zu Verwechslungen kommen, sodass Informationen über ein gewisses Zahlungsverhalten unbeabsichtigt der falschen Person zugeordnet werden können.
  3. Falsche Angaben markieren:

    Damit eventuelle Fehler in der Schufadatenbank erkannt werden können, sollte man selbst ein klares Bild über seine Bankangelegenheiten einschließlich über laufende und bonitätsrelevante Verträge haben. Prüfen Sie alle Einträge auf Korrektheit. Beachten Sie die oben gezeigten Löschfristen und notieren Sie unter deren Berücksichtigung alle Punkte, die Ihrer Ansicht nach bereits gelöscht sein sollten.
  4. Schufa bzw. Gläubiger kontaktieren & Einträge löschen:

    Ist nur Ihre Anschrift falsch? Dann schreiben Sie direkt an die Schufa. Finden Sie Falscheinträge oder sind beglichene Forderungen als Negativmerkmale in der Auskunft notiert? Dann kontaktieren Sie umgehend den Gläubiger (bspw. Unternehmen) und setzen sich zugleich mit der Schufa in Verbindung. Bestenfalls legen Sie dem Schreiben Quittungen, Löschungsbescheide oder ähnliches bei, um Ihr Anliegen zu belegen. Zeit ist Geld!

Welche Daten werden gespeichert und was bedeuten Sie?

Grundsätzlich speichert die Schufa jene Informationen, die von den insgesamt über 9.000 Firmenkunden bzw. Vertragspartnern zu Privatpersonen übermittelt werden. Welche Daten von Unternehmen an Auskunfteien übermittelt werden, regelt das Bundesdatenschutzgesetz. Zunächst betrifft dies die persönlichen Angaben zur Person wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift. Darüber hinaus werden vor allem kreditrelevante Informationen über eröffnete Konten, Kreditkarten und vergangenen oder laufende Handy-, Leasing- und Kreditverträge sowie Vereinbarungen zum Ratenkauf gespeichert. In diesem Sinne werden auch eröffnete Insolvenzverfahren, Vollstreckungsbescheide oder titulierte Forderungen sowie Restschuldbefreiungen nach einer Privatinsolvenz vermerkt.

Übersicht Merkmale der Schufaakte

Wie folgt eine Kurzübersicht von verschiedenen, häufig auftretenden neutralen und negativen Merkmalen, deren Abkürzungen und deren Bedeutung für Ihren Score.

Abkürzung Bedeutung Negativ­merkmal
GI Girokonto Nein
CC Kreditkarte Nein
KX Kredit mit Endfälligkeit Nein
KR Kredit Nein
KW Abwicklungskonto Ja
UI Übergabe an Inkasso Ja
SD Saldo Ja
SE Titulierter Saldo Ja
SG Saldo nach Gesamtfälligstellung Ja
US Unerbringlicher Saldo Ja
IE Insolvenzverfahren eröffnet Ja
ER Erledigt Nein

Zu beachten ist, dass sowohl die Übermittlung von Daten von Unternehmen an private Auskunfteien als auch die Datenbankpflege von Auskunfteien aufgrund der riesigen Datenmenge fehlerhaft sein kann. Folglich ist nicht auszuschließen, dass auf den Datenbanken von Schufa, Creditreform, etc. falsche Informationen zu Privatpersonen gespeichert sind, die Ihre Kreditwürdigkeit negativ beeinflussen. In diesem Zusammenhang sind folgende Fehlerquellen denkbar:

  1. Falscher Forderungsbetrag
  2. Abbezahlte Kredite werden nicht ordnungsgemäß gestrichen
  3. Beglichene Forderungen werden nicht gestrichen
  4. Unrechtmäßige Eintragung wg. fehlender Bedingungen
  5. Fehlerhaftigkeit und Unvollständigkeit der persönlichen Daten
Vor diesem Hintergrund ist es als Verbraucher wichtig, zu wissen, welche Informationen von Wirtschaftsauskunfteien gespeichert werden. Nur dann lässt sich erkennen, welche Informationen von diesen fälschlicherweise in der Datenbank abgelegt und noch nicht gelöscht wurden.

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Giromatch bietet Verbrauchern mit einer negativen Schufa die Möglichkeit, einen Kredit ohne Schufa aufzunehmen.
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