Rating

Wiki-Wissen zu Rating

Ein Rating ist im Finanzwesen eine standardisierte Einschätzung der Bonität eines Schuldners (Länder, Banken, Firmen, Personen). Die Ratings werden dabei in voneinander klar unterscheidbare Ratingstufen eingeteilt. Dieses Klassifikationssystem hilft dabei, einzelne Schuldner einer bestimmten Kategorie von Schuldnern zuzuordnen.

So bewertet ein Rating die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens, eines Staates oder eines Finanzinstruments anhand einer vordefinierten Skala. Je nach Bonität kann das Rating höher oder niedriger ausfallen. In der Regel wird ein Rating von einer Ratingagentur vorgenommen. Die drei weltweit bekanntesten Ratingagenturen sind Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch Ratings. Auf der sogenannten Ratingskala sind die Buchstabenkürzel für die jeweilige Bonität ablesbar. Diese werden als Ratingcode bezeichnet. Es gibt sowohl interne, als auch externe Ratings. Externe Ratings werden von Ratingagenturen erstellt. Interne Ratings werden von Banken oder Versicherungen vorgenommen, aber nicht veröffentlich. Das Ziel eines Ratings besteht darin, das Risiko und die Sicherheit eines Investments abzuwägen. Da es sich dabei aber nicht nur um einzelne Anlageprodukte handelt, gelten mitunter Investments in ganzen Regionen als risikoarm oder risikoreich.

Je nach Ratingstufe eines Objekts können Anleger dann beurteilen, ob es sinnvoll ist, zu investieren oder nicht. Triple-A Ratings (AAA) weisen meist die höchste Sicherheit auf, wohingegen Investments im B- bis C-Bereich eher risikoreich sind. Dadurch könnte man zwar hohe potenzielle Gewinne erzielen, das Risiko ist jedoch meist äußerst hoch.

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06.05.2020
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