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Kreditlexikon

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Der Kreditzins: was steckt dahinter?

Aufgrund historisch tiefer Zinsen, getrieben durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), befinden sich die Zinsen für Ratenkredite aktuell auf einem historischen Tief. Die jüngste Veröffentlichung der Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank zeigt, dass die Kosten für einen Konsumentenkredit aktuell historisch günstig sind.

Kredit

Wie setzt sich der Zins eines Kredits zusammen?

Der Zins eines Kredits repräsentiert die Kosten, die der Kreditnehmer – beim Privatkredit in der Regel eine Privatperson – dem Kreditgeber – eine Bank – für den vorübergehend überlassenen Kredit zahlt. Grundsätzlich hängt der Zins eines Kredits von verschiedenen Komponenten ab. Vereinfachend gibt es drei zugrundeliegende Kriterien, aus denen sich ein Zins zusammensetzt:

1. Zinsniveau

Der Leitzins der europäischen Zentralbank (EZB) ist maßgebend für das Zinsniveau im europäischen Wirtschaftsraum. Seit der Finanzkrise 2008 haben Zentralbanken weltweit die Zinsen auf ein Rekordtief gesenkt, darunter auch die EZB. Durch aus dem Leitzins entstehende, günstige Refinanzierungsbasis für Banken – das heißt, Banken leihen sich das Geld von der Zentralbank für sehr geringe Kosten – sind die Fundingkosten für Banken äußerst gering. Das geringe Zinsniveau fördert somit den Abfall der Zinskosten für Konsumentenkredite.

Zinsniveau

2. Bonität

Ein zweites maßgebliches Argument für den Zins eines Konsumenten- oder Online Kredits ist die Bonität des beantragenden Kreditnehmers. Jedes Finanzinstitut – seien es Banken, Kreditplattformen oder spezialisierte Finanzunternehmen – prüfen die Bonität der Kreditnehmer, bevor Sie den Zins festlegen. Bei der Bonitätsprüfung wird untersucht, wie wahrscheinlich es ist, dass der beantragende Kreditnehmer den Kredit zurückzahlen kann und wird. Die beeinflussenden Kriterien können von verfügbarem Einkommen über Schufa-Auskunft bis hin zur Art der Beschäftigung rangieren.

3. Weitere Kosten des kreditgebenden Instituts

Zu weiteren Kosten gehören unter anderem Einzel-, Personal- und Gemeinkosten. Die Bearbeitung der Kredite verursacht der Bank Kosten, die über Zinseinnahmen ausgeglichen werden müssen. Neben Kosten der Bearbeitung fließen auch diverse Risikoeinflüsse wie Liquiditäts- oder Inflationsrisiken in den Preis ein. Online Kredite sind aus diesem Grund oft eine günstige Alternative zum klassischen Filialkredit, da Anbieter von Online Krediten auf eine kostengünstige und reibungslose Abwicklung des Kredits abzielen.

Kreditzinsen für Raten- und Konsumentenkredite im historischen Vergleich

Durch das Niedrigzinsumfeld sind Zinsen für Konsumentenkredite extrem gefallen und befinden sich auf einem historisch tiefen Niveau. Die neusten Veröffentlichungen der Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank unterlegen diese Annahme. Aus diesem Zinsniveau folgen Verlierer und Gewinner: Verlierer sind die Sparer und Anleger, die auf ihre Bankeinlage nur noch wenige Prozent Ertrag erhalten. Tages- und Festgeldeinlagen rangieren zwischen 0% und 1%. Manche Banken haben bereits beschlossen, Anleger mit Negativzinsen zu bestrafen. Die Gewinner sind natürlich Kreditnehmer. Noch nie war es so günstig, einen Kredit aufzunehmen, um Investitionen oder Konsumausgaben zu tätigen. Dies belegt auch die Statistik:

Zinsverlauf Ratenkredite
Zinsverlauf Ratenkredite

Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins?

Jeder Kreditvertrag hat meist zwei Zinsangaben: den Sollzins und den Effektivzins. Der Sollzins, auch bekannt als Nominalzins, kann vereinfachend als „Nettozins“ angesehen werden. Es sind die Kosten, die die Bank bzw. das kreditgebende Institut für den Kreditbetrag berechnet. Somit enthält er nicht sonstige Kosten wie zum Beispiel Vermittlungsgebühren, die hingegen im Effektivzins enthalten sind. Grundsätzlich hängt der Sollzins von den oben erläuterten Faktoren Zinsniveau & Bonität zusammen und ist bei einem Ratenkredit für die Laufzeit festgeschrieben.
Der Effektivzins setzt sich aus dem Sollzins + etwaigen Kosten, Gebühren oder Abschlägen des Auszahlungsbetrags zusammen. Das bedeutet, dass der Effektivzins die jährlichen Gesamtkosten für einen Kredit anzeigt. Der effektive Jahreszins lohnt sich insbesondere, um Angebote von verschiedenen Banken zu vergleichen. Ein niedriger Sollzins hat eine geringe Aussagefähigkeit, wenn weitere Gebühren anfallen, die den Effektivzins um ein Vielfaches ansteigen lassen. Daher sollte zum Vergleich vorzugsweise der Effektivzins beachtet werden. Zu beachten ist, dass bspw. eine Restschuldversicherung nicht im Effektivzins angegeben wird. Das bedeutet, dass eine Restschuldversicherung die tatsächliche finanzielle Belastung erhöhen kann und beim Vergleich extra berücksichtigt werden muss.

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