Kredit umschulden - das müssen Sie beachten

Kredit Umschuldung

Umschuldung - So schaffen Sie sich finanziellen Freiraum

Möglicherweise kommt Ihnen das folgende Szenario bekannt vor: Sie haben vor Jahren einen Ratenkredit abgeschlossen. Zum Beispiel, um die Erstausstattung für Ihre Wohnung zu finanzieren. Ein wenig später haben Sie ein fast schon unschlagbares Angebot für Ihr Traumauto gefunden. Diesen Kauf haben Sie über einen Autokredit finanziert. In der Zwischenzeit sind dann möglicherweise noch Finanzierungen für ein Smartphone und eine Waschmaschine hinzugekommen.

Es kann grundsätzlich sehr verlockend sein, größere Ausgaben über einen Kredit zu finanzieren. Sei es, weil man sich einen Traum erfüllen möchte. Oder weil eine unvorhergesehene Anschaffung ein Loch in die Haushaltskasse reißt, etwa bei einem defekten Haushaltsgerät oder einer hohen Nebenkostennachzahlung.

Ganz gleich, wie es dazu kommt: wer mehrere Kredite und Finanzierungen gleichzeitig am laufen hat, kann schnell den Überblick verlieren. Dadurch kann die monatliche Belastung langsam aber sicher an einen Punkt gelangen, an dem Sie zu groß wird. 

In diesem Fall kann eine Umschuldung helfen. Statt mehrere Kredite separat abzubezahlen muss nach einer Umschuldung nur noch eine einzige Rate bedient werden. Gerade bei Krediten, die vor längerer Zeit abgeschlossen wurden, kann man auf diese Weise mitunter richtig sparen. Denn in der aktuellen Niedrigzinsphase sind Kredite heute mitunter deutlich günstiger, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Doch bei einer Umschuldung gibt es einiges zu beachten. In diesem Artikel erfahren Sie, wann eine Umschuldung Sinn macht, wie Sie einen günstigen Umschuldungskredit finden und was es bei einer Umschuldung im Allgemeinen zu beachten gilt - inklusive sechs häufig begangener Fehler, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten. 



Was genau ist eine Umschuldung? 

Wie in der Einleitung schon beschrieben dient eine Umschuldung dazu, einen oder mehrere Kredite zu einem einzigen Kredit zusammenzufassen - idealerweise zu gleichzeitig auch günstigeren Konditionen.

Die Vorteile einer Umschuldung auf einen Blick

Dazu wird ein neuer Kredit beantragt, dessen Kreditsumme die Gesamtsumme der bestehenden Kredite und Finanzierungen abdeckt. Dieser Kredit ist dann in der Regel auch zweckgebunden. Das bedeutet, dass Sie das Geld nicht zur freien Verfügung, sondern explizit für die Umschuldung erhalten. 

Meist übernimmt die Bank, die den Kredit zur Umschuldung vergibt, auch den Papierkram für Sie. Das bedeutet, dass sich die Bank in Ihrem Auftrag um die Ablösung Ihrer bestehenden Kredite kümmert. 

Eine Umschuldung dient nicht nur der Übersichtlichkeit, indem Sie statt mehrerer in Zukunft nur noch eine Rate bezahlen. Darüber hinaus lassen sich mit einer Umschuldung mitunter beträchtliche Einsparungen erzielen. 

Beispiel: so sparen Sie bei einer Umschuldung

Alter Kredit Neuer Kredit
Kreditsumme 5.000 € 3.000 €
Laufzeit bei Beginn 48 Monate 36 Monate
Eff. Jahreszins 6,99 % 3,99 %
Zinskosten gesamt 417,92 € 233,94 €
Sparpotenzial 183,98 €

Wann ist eine Umschuldung sinnvoll?

Eine Umschuldung ist also eine tolle Möglichkeit, um teure Altkredite abzulösen und die monatliche Belastung zu reduzieren. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass eine Umschuldung immer Sinn macht. 

Grundsätzlich lohnt sich eine Umschuldung immer dann, wenn Sie mit dem neuen Kredit Zinskosten einsparen. Darüber hinaus kann sich eine Umschuldung auch dann lohnen, wenn die monatliche Rate des Umschuldungskredits niedriger ist als die zusammengefassten Raten der abzulösenden Kredite. Je nach Laufzeit droht hier jedoch die Gefahr, dass die Umschuldung trotz niedrigerer Monatsraten am Ende teurer wird, als wenn Sie die abgelösten Kredite regulär abbezahlt hätten. 

So erscheint es zum Beispiel verlockend, den Umschuldungskredit über eine möglichst lange Laufzeit abzuschließen um die monatlichen Raten niedrig zu halten. Eine lange Laufzeit bedeutet jedoch auch, dass Sie unterm Strich mehr für Zinsen zahlen als zum Beispiel bei einer Laufzeit über 5 Jahre. 

Sollten Ihre bestehenden Kredite hingegen noch lange laufen oder eine hohe Restschuld aufweisen lohnt sich eine Umschuldung fast zwangsläufig. Und zwar deswegen, weil Sie von günstigeren Zinsen profitieren und die finanzielle Belastung durch den Kredit dadurch reduzieren können. 

Grundsätzlich gibt es drei Arten von Umschuldungen: 

  • Umschuldung von Ratenkrediten und Finanzierungen
  • Umschuldung des Dispokredits
  • Umschuldung einer Baufinanzierung

Die genauen Unterschiede zwischen diesen drei Arten einer Umschuldung erklären wir Ihnen in den folgenden Absätzen. 

Umschuldung bei Ratenkrediten und Finanzierungen

Wie Eingangs schon erwähnt ist es mitunter sehr verlockend, sich einen lange gehegten Traum über einen Kredit zu finanzieren. Problematisch wird es meist, wenn aus dieser Ausnahme die Regel wird und mit der Zeit noch weitere Kredite aufgenommen werden. 

In diesem Fall mag jede einzelne Rate für sich genommen keine allzu große Belastung für die Haushaltskasse darstellen. Zählt man alle Raten zusammen kann aber schnell ein Betrag auf dem Papier stehen, der nur noch schwer geschultert werden kann. 

In solch einem Fall sollten Sie schnell handeln, um eine Überschuldung zu vermeiden. Diese liegt dann vor, wenn Sie Ihre bestehenden Verpflichtungennicht mehr mit Ihrem Einkommen beziehungsweise Ihrem Vermögen decken können. 

Ein Umschuldung kann jedoch auch dann Sinn machen, wenn Sie aktuell nur einen Kredit abbezahlen. Gerade, wenn Sie diesen bereits vor einigen Jahren abgeschlossen haben, kann es sich lohnen, neue Angebote zu vergleichen

Denn wenn der bestehende Kredit zum Beispiel bei der Hausbank abgeschlossen wurde, lohnt sich ein Kreditvergleich oftmals allein schon aufgrund der Tatsache, dass andere Kreditinstitute mitunter deutlich bessere Konditionen bieten als die Hausbank. Hinzu kommt, dass sich der niedrige Leitzins der vergangenen Jahre nicht zuletzt auch in immer besseren Konditionen für Verbraucherkredite niedergeschlagen hat. 

Umschuldung bei überzogenem Girokonto

Haben Sie schon einmal von der Dispofalle gehört? Selbst wenn Sie mit dem Begriff an sich nichts anfangen können ist Ihnen das damit verbundene Problem sicher bekannt. 

Grundsätzlich handelt es sich beim Dispokredit um einen sogenannten Rahmenkredit. Das bedeutet, dass ein bestimmter Kreditrahmen zu einem vorher vereinbarten Zinssatz eingeräumt wird. Dieser kann je nach Bedarf und bis zur flexibel bis zur vereinbarten Höhe in Anspruch genommen werden. Viele Banken gewähren diesen Kreditrahmen bereits bei der Einrichtung eines Girokontos, andere erst auf ausdrücklichen Wunsch. 

Das Problem dabei: anders als bei einem Ratenkredit ist die Rückzahlung bei einem Rahmenkredit flexibel gehalten. Das verleitet dazu, die Rückzahlung des Kredits hinten anzustellen, etwa um die monatliche Belastung zu reduzieren. 

Gerade beim Dispo ist das jedoch ein Trugschluss: da die Zinsen beim Dispokredit nicht selten im hohen einstelligen oder gar im zweistelligen Bereich liegen kann so ein Verhalten richtig teuer werden. Denn durch die hohen Zinsen wird der Dispokredit im Laufe der Zeit immer teurer. Dadurch landen viele Verbraucher unabsichtlich in einem regelrechten Teufelskreis. Irgendwann sind die Zinsen für den Dispo so hoch, dass die finanziellen Mittel gerade mal ausreichen, um den Dispo nicht zu überziehen. Das führt jedoch dazu, dass das Geld anderswo fehlt. Und der Dispo weiter ausgereizt wird. Dann heißt es leider: Willkommen in der Dispofalle.

Eine Umschuldung kann hier die Lösung sein. Hier wird der teure Dispokredit durch einen Ratenkredit mit deutlich günstigeren Zinsen abgelöst. Zudem stellen jeden Monat auf neue fälligen Kreditraten sicher, dass die Rückzahlung des Kredits nicht wieder aufgeschoben wird - und man sich schon bald im selben Teufelskreis wiederfindet.

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Umschuldung einer Baufinanzierung

Bei einer Baufinanzierung handelt es sich in der Regel um Summen im sechs- oder gar siebenstelligen Bereich. Hier können schon kleine Unterschiede der Nachkommastelle beim Sollzinssatz große Auswirkungen haben. Darüber hinaus werden Baufinanzierungen aufgrund der hohen Finanzierungssummen in der Regel über einen sehr langen Zeitraum abgeschlossen. Der mit dem Abschluss des Baukredits vereinbarte Sollzinssatz wird dabei in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum festgelegt - je länger diese Zinsbindung bestehen soll, desto teurer werden auch die monatlichen Raten.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten zur Umschuldung einer Baufinanzierung:

  • Die Sollzinsbindung läuft aus. Ob nach 5, 10 oder 20 Jahren: wenn die beim Abschluss der Baufinanzierung vereinbarte Sollzinsbindung ausläuft bleibt in der Regel noch eine Restschuld aus dem ursprünglichen Darlehen offen, für die eine Anschlussfinanzierung benötigt wird. Dafür muss in der Regel ein neuer Kredit abgeschlossen werden, dessen Zinssatz deutlich von dem der ursprünglichen Finanzierung abweichen kann. In diesem Sinne handelt es sich dabei nicht um eine Umschuldung im eigentlichen Sinne. Je nach finanzieller Auslage sowie den allgemeinen Rahmenbedingungen lässt sich für dieses zweite Darlehen mitunter ein deutlich besserer Zinssatz erzielen.
  • Die Sollzinsbindung läuft schon seit mindestens 10 Jahren. Gemäß §489 des Bürgerlichen Gesetzbuchs haben Sie als Verbraucher das Recht, einen Immobilienkredit nach einer Laufzeit von mindestens 10 Jahren kostenlos innerhalb von sechs Monaten zu kündigen. Da die Vorfälligkeitsentschädigung bei der typischen Finanzierungssumme eines Immobilienkredits schnell mehrere tausend Euro betragen kann ist das eine großartige Chance. Denn so können Sie nach einem günstigen Kredit zur Umschuldung Ihrer Baufinanzierung suchen, ohne die Kosten für die Vorfälligkeitsentschädigung mit einkalkulieren zu müssen.

Kredite richtig umschulden - diese 6 häufigen Fehler sollten Sie vermeiden

Anhand der oben genannten Beispiele wird deutlich, dass eine Umschuldung in vielen Fällen ein geeignetes Mittel ist, um bei bestehenden Krediten zu sparen und so die persönlichen Finanzen zu ordnen.

Doch Umschuldung ist nicht gleich Umschuldung. Viele Verbraucher begehen bei der Beantragung eines Umschuldungskredits immer wieder die gleichen Fehler. Das ist vor allem deswegen ärgerlich, weil das volle Potenzial einer Umschuldung so nicht ausgenutzt wird.

Wir zeigen Ihnen daher anhand 6 gängiger Fehler, was Sie bei einer Umschuldung unbedingt beachten sollten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Sie warten zu lange, bis Sie Ihre Umschuldung beantragen

Nummer 1

Zugegeben: sich selbst einzugestehen, dass man sich in einer finanziellen Schieflage befindet ist nicht immer einfach. Doch ein Wegschauen macht das Problem meist nur schlimmer

Deswegen sollten Sie frühzeitig darauf achten, ob Ihnen ein abrutschen in die Überschuldung droht. Das ist genau dann der Fall, wenn Sie zum Beispiel immer tiefer in den Dispo rutschen oder Ihnen bereits vor dem Monatsende das Geld knapp wird. 

In diesem Fall sollten Sie nicht zu lange damit zögern, eine Umschuldung in Betracht zu ziehen. Denn wenn Sie bereits so weit überschuldet sind, dass Sie einzelne Rechnungen nicht mehr zahlen können, besteht die Gefahr einen oder mehrere SCHUFA-Einträge zu kassieren. Sind diese erst einmal vorhanden, ist eine Umschuldung gar nicht mehr oder nur noch zu sehr hohen Zinssätzen möglich. 

Behalten Sie daher Ihre Finanzen stets im Blick und beginnen Sie bereits bei den ersten Warnzeichen schnellstmöglich damit, sich mit einer Umschuldung zu beschäftigen.

Sie beantragen die Umschuldung alleine

Nummer 2

Sie leben in einer festen Partnerschaft oder sind gar verheiratet, wollen Ihren Partner jedoch nicht mit Ihren finanziellen Problemen belasten? Dann planen Sie sicher, eine Umschuldung ganz alleine zu beantragen. 

Das ist jedoch ein Fehler. Denn ob verheiratet oder nicht: ein Mitantragsteller oder Bürge erhöht nicht nur die Chancen auf eine Kreditzusage. Darüber hinaus können Sie auf diese Weise mitunter deutlich bessere Konditionen erhalten, als wenn Sie den Kredit alleine beantragen würden. Das liegt daran, dass dann zwei Personen für die Rückzahlung des Kredits haften und die Bank deswegen das mögliche Ausfallrisiko als deutlich geringer ansieht. 

Vor diesem Hintergrund sollten Sie eine Umschuldung nach Möglichkeit also am besten mit einem Mitantragsteller beantragen. 

Sie vergleichen keine Angebote

Nummer 3

Einen Umschuldungskredit bei der Hausbank zu beantragen mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen. Schließlich besteht ja bereits ein Verhältnis zur Bank. So kann der Prozess zur Beantragung der Umschuldung möglicherweise etwas gekürzt oder ein Angebot mit besonderen Konditionen für Bestandskunden beansprucht werden.

Doch dabei kann es sich um einen Trugschluss handeln. Denn selbst wenn die Hausbank einen Kredit zu vermeintlichen Sonderkonditionen gewähren sollte bedeutet das nicht automatisch, dass das auch generell die besten Konditionen sind die Sie für einen Kredit zur Umschuldung bekommen können. Denn andere Banken bieten mitunter deutlich bessere Konditionen. Auch dann, wenn Sie kein Kunde der Bank sind.

Daher lohnt sich ein Kreditvergleich auch bei einer Umschuldung in fast allen Fällen. Sollten Sie darüber kein besseres Angebot finden, können Sie immer noch den Kredit bei Ihrer Hausbank abschließen. 

Sie kalkulieren die Kosten für die Vorfälligkeitsentschädigung nicht mit ein

Nummer 4

Im Grunde ist es prinzipiell immer möglich, einen Kredit vorzeitig abzulösen. Auf dieser Grundlage basiert auch das Prinzip der Umschuldung. Doch das bedeutet nicht automatisch, dass für die vorzeitige Ablösung eines Kredits eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird. Denn wenn Sie einen Kredit vor Ablauf der eigentlichen Laufzeit kündigen, geht der Bank ein mitunter nicht unerheblicher Teil der Zinsen verloren. Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist damit im Grunde nichts anderes als ein Schadensersatz an die Bank

Da die maximale Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung gesetzlich geregelt ist halten sich die Kosten dafür jedoch meist im Rahmen. Bei Ratenkrediten darf die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung maximal ein Prozent der Restschuld betragen. Das ist seit der Umsetzung der EU-Verbraucherkreditrichtlinie zum 11. Juni 2010 in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.

Bei Baufinanzierungen sieht es hingegen etwas anders aus. Aufgrund der hohen Kreditsummen kann die vorzeitige Ablösung eines Darlehens schnell mehrere tausend Euro kosten. Für die genaue Berechnung der Entschädigungssumme gibt es hier im Gegensatz zum Ratenkredit keine genaue gesetzliche Regelung. Daher kann sich die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung bei einer Baufinanzierung von Bank zu Bank mitunter gravierend unterscheiden.

Sie passen Ihren Konsum nach einer erfolgreichen Umschuldung nicht an

Nummer 5

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie haben lange nach einer passenden Möglichkeit zur Umschuldung gesucht und sind schließlich fündig geworden. So konnten Sie nicht nur Ihre monatliche Belastung reduzieren, sondern auch den Dispokredit Ihres Girokontos ausgleichen. Doch Sie liebäugeln aufgrund dieses Erfolgs damit, sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen - und dafür einen neuen Kredit aufnehmen

Genau hier liegt das Problem. Denn der neue Kredit verschafft Ihnen zunächst etwas finanziellen Freiraum. Sollten Sie jedoch gleich wieder einen neuen Kredit abschließen, bürden Sie sich gleich wieder eine neue Belastung auf. 

Das Gleiche gilt auch für Ihre Konsumausgaben. Denn wenn Sie den Dispo umgeschuldet haben, Ihre monatlichen Ausgaben jedoch knapp unter oder sogar über Ihren Einnahmen liegen können Sie schnell wieder in der Dispo-Falle landen.

Vor diesem Hintergrund sollten Sie eine Umschuldung immer als Chance nutzen, Ihren Konsum anzupassen, um nicht wieder in der Dispofalle oder sogar kurz vor der Überschuldung zu landen. So sollten Sie das durch eine Umschuldung eingesparte Geld am besten dazu nutzen, ein finanzielles Polster aufzubauen. So sind Sie in Zukunft nicht nur für unvorhergesehene Ausgaben gewappnet, sondern können mit dem angesparten Geld möglicherweise auch Ihren Umschuldungskredit vorzeitig ablösen

Sie stecken zu früh den Kopf in den Sand

Nummer 6

Sie haben bei Ihrer Hausbank einen Kredit zur Umschuldung angefragt, dafür aber eine Absage kassiert? Dann sollten Sie dennoch nicht aufgeben. Denn nur weil eine Bank absagt heißt das nicht automatisch, dass auch andere Banken Sie ablehnen werden. Zudem gibt es erfahrene Kreditvermittler, die eine Umschuldung auch in schwierigen Fällen realisieren können. 

Ein häufiger Grund, warum ein Kreditantrag abgelehnt wird, ist ein schlechter SCHUFA-Score. Dieser kann zum einen aus einem oder mehreren negativen SCHUFA-Einträgen resultieren. Darüber hinaus können aber auch die Finanzprodukte, die Sie gerade in Anspruch nehmen, schuld sein. Konkret heißt das: haben Sie zu viele Girokonten, Kreditkarten sowie laufende Kredite und Finanzierungen kann sich das negativ auf Ihren Scorewert bei der SCHUFA auswirken. 

Doch auch für eine Umschuldung bei negativer SCHUFA gibt es Lösungen. Und zwar in Form eines sogenannten Schweizer Kredits. Dieser wird von einer ausländischen Bank vergeben und verzichtet auf eine Abfrage der SCHUFA-Daten. Dennoch werden auch hier gewisse Anforderungen an die Bonität gestellt. So müssen Sie neben einem festen Arbeitsverhältnis auch ein Einkommen in gewisser Höhe nachweisen können.

Erfüllen Sie die oben genannten Anforderungen ist eine Umschuldung trotz SCHUFA kein Problem. Denn der Schweizer Kredit wird grundsätzlich mit freiem Verwendungszweck vergeben. Das bedeutet, dass Sie frei über den Kreditbetrag verfügen können. Im Falle einer Umschuldung also zur vorzeitigen Ablösung Ihrer bestehenden Kredite. 

Daher sollten Sie also nicht gleich aufgeben, wenn Sie von einer oder mehreren Banken eine negative Rückmeldung für Ihren Antrag auf einen Umschuldungskredit bekommen. In solchen Fällen ist ein Kredit ohne SCHUFA immer eine Option


Fazit: So gelingt Ihre Umschuldung

Ob Ratenkredit, Dispokredit oder eine Baufinanzierung: Zusammengefasst lässt sich also festhalten, dass eine Umschuldung eine tolle Möglichkeit bietet, bei bestehenden Krediten zu sparen. Doch eine Umschuldung sollte nicht planlos angegangen werden. Denn immer wieder stolpern Verbraucher über die gleichen Probleme. Damit sich eine Umschuldung lohnt sollten Sie daher einige wichtige Punkte beachten.

Zur Erinnerung hier noch einmal die 6 Punkte, die Sie für eine gelungene Umschuldung beachten sollten:

  • Nicht zu lange warten
  • Wenn möglich zu zweit beantragen
  • Mehrere Angebote vergleichen
  • Kosten für Vorfälligkeitsentschädigungen mit einkalkulieren
  • Nach der Umschuldung Konsum anpassen und nicht in alte Muster zurückfallen
  • Auch nach einer Ablehnung nicht zu früh aufgeben

Halten Sie sich an die oben genannten Punkte steht einer erfolgreichen Umschuldung im Grunde nichts mehr im Wege - und Sie können sich schon bald über eine geringere monatliche Belastung und mehr Ordnung in Ihren Finanzen freuen.

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25.05.2020
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