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Abgeltungssteuer

29.03.2020

Die Abgeltungssteuer ist eine Form der Quellensteuer. Die wohl bekannteste Art der Abgeltungssteuer ist die Kapitalertragssteuer. Auf Kapitalerträge muss in Deutschland seit dem Jahr 2009 25% Abgeltungssteuer gezahlt werden. Unter Kapitalerträgen versteht man beispielsweise Dividenden- oder Zinseinkünfte oder den Kursgewinn von Aktien. Der Abzug der Abgeltungssteuer erfolgt automatisc ...

Ablösung

29.03.2020

Bei einer Ablösung eines Kredits wird eine bestehende Kreditverbindlichkeit durch einen neuen, meist günstigeren Kredit zurückgezahlt. Eine Ablösung hat somit zum Ziel, Kosten zu sparen, indem Kredite mit einer hohen Verzinsung, durch einen Kredit mit einer günstigeren Verzinsung abgelöst werden. Somit lohnt sich eine Kreditablösung nur, wenn die Zinsen des neuen Kredits geringer ...

Aktie

29.03.2020

Aktien sind eine Form der Geldanlage. Sie sind Wertpapiere, durch die Anteile einer Aktiengesellschaft verbrieft werden. Durch den Verkauf von Aktien an Aktionäre können sich Kapitalgesellschaften Eigenkapital beschaffen. Aktien sind daher sowohl eine Anlageoption für Investoren, als auch Finanzierungsinstrumente für Unternehmen. Aktien werden an bestimmten Börsen weltweit durch Bö ...

Anlagehorizont

29.03.2020

Der Anlagehorizont gibt Aufschluss über die voraussichtliche Dauer einer Geldanlage. Die Dauer einer Geldanlage wird wiederum mithilfe des Anlageziels definiert. Je nach Anlagehorizont investieren Anleger demnach in eher sichere oder volatile Investments – abhängig davon, ob in kurzer Zeit eine hohe Rendite erzielt werden soll, oder ob man bereit ist, das Kapital länger anzulegen.Ka ...

Anlageschwerpunkt

29.03.2020

Der Anlageschwerpunkt beschreibt das Hauptaugenmerk einer Geldanlage. Meist wird dadurch die Art der Wertpapiere, in die investiert wird, beschrieben. Anlageschwerpunkte können sich je nach Art des Investments, der Laufzeit, der Region eines Fonds oder der Branche unterscheiden. Somit kann es sich je nach Anlageschwerpunkt um Investments in überregionale, aber auch regionsspezifische A ...

Anleger

29.03.2020

Unter einem Anleger versteht man eine Person, die am Finanzmarkt ein Finanzprodukt erwirbt oder eine Investition tätigt. Anleger können sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen sein. Je nach Professionalität der Anleger spricht man von privaten- oder institutionellen Investoren.Anleger verfolgen bei der Investition ihres Geldes drei Ziele: Rendite, Sicherheit, und Liquidität. Dies ...

Anleihen

29.03.2020

Anleihen sind ein Instrument zur Beschaffung von Fremdkapital, welches häufig von mittelständischen Unternehmen und größeren Konzernen genutzt wird. Sie verbriefen meist einen Rückzahlungs- und Zinsanspruch und können an einer Börse gehandelt werden. Dadurch unterliegen Sie Wertschwankungen, die abhängig vom Käufer- und Verkäuferverhalten sind.Die Anleihe ist eine Schuldverschr ...

BaFin

29.03.2020

Die Abkürzung BaFin steht für Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, deren Sitze sich in Frankfurt am Main und in Bonn befinden. Die Gründung erfolgte am 1. Mai 2002 und der derzeitige Präsident ist Felix Hufeld. Die Hauptaufgabe der BaFin besteht darin, die Funktionalität und Sicherheit des deutschen Finanzmarktes sicherzustellen. Somit ist die BaFin das Hauptaufsichtsor ...

Bankberater

29.03.2020

Durch die anhaltende Niedrigzinsphase greifen immer mehr Anleger zu risikoreichen Investments, um Gewinne zu erzielen. Diese Strategie geht jedoch oft nicht auf. Anleger lassen sich oft durch eine hohe mögliche Rendite von Sicherheitsaspekten ablenken. Die Zinserträge werden aus derzeitiger Sicht wohl noch für einige Jahre niedrig bleiben. Das macht es für Bankberater in zweierlei Hi ...

Bankenabgabe

29.03.2020

Die Bankenabgabe ist eine Abgabe, die Kreditinstitute leisten müssen. Seit dem Jahr 2015 wird sie nach europäischen Vorgaben erhoben. Die Mitgliedstaaten der Eurozone nehmen die Abgabe von den Kreditinstituten ein und liefern sie an den Einheitlichen Abwicklungsfonds (engl.: Single Resolution Fund, SRF), ab. Der Einheitliche Abwicklungsfonds dient zur Finanzierung von Banken innerhalb ...

Basispunkt

29.03.2020

Die Einheit der Basispunkte wird vor allem im Börsenhandel verwendet. Bei 100 Basispunkten handelt es sich dabei um 1%. 1 Basispunkt entspricht daher 0,01%. Basispunkte haben den Vorteil, dass man Renditedifferenzen sehr genau berechnen kann. Die Verwendung von Prozent und Prozentpunkten hat den Nachteil, dass die beiden Begriffe leicht zu Verwechslungen führen. Steigt ein Zinssatz von ...

Basler Ausschuss

29.03.2020

Im Jahr 1974 wurde der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht gegründet. Die Gründung erfolgte nach dem Konkurs einiger Banken, unter anderem der Herstatt-Bank, durch die Aufsichtsbehörden und die Zentralbanken der G10-Staaten. Die Hauptaufgabe des Basler Ausschusses besteht darin, an hohen und gleichwertigen Aufsichtsstandards für Banken mitzuwirken. Dafür finden in dreimonatigen Abs ...

Bearbeitungsgebühr

29.03.2020

Bearbeitungsgebühren waren bis zum Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. Mai 2014 eine zulässige Form eines Entgelts, das Banken und Kreditinstitute beim Abschluss von Kreditverträgen von Kunden verlangt haben. Durch das Urteil des BGH wurden Bearbeitungsgebühren unzulässig und sind heute nicht mehr rechtsgültig.Bearbeitungsgebühren wurden von Kreditinstituten erhoben, um Ko ...

Benchmark

29.03.2020

Unter einem Benchmark versteht man ein Maß, das als Vergleich für einen aktuellen Wert dient. In der Betriebswirtschaft wird unter Benchmarking eine Art des Managements verstanden, mit der sich Unternehmen vergleichen lassen, und die besten Unternehmen als Referenz herangezogen werden können. Das hat den Vorteil, eigene Unternehmensprozesse zu optimieren und sowohl Betrieb, als auch V ...

BIC

29.03.2020

Der BIC (Bank Identifier Code) ist eine international gültige Bankleitzahl, welche durch die SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) festgelegt wird. In Zusammenspiel mit der IBAN (International Bank Account Number) können Konten international eindeutig bestimmt werden, was im Rahmen von SEPA-Überweisungen und den seit 2008 gültigen Euro-Überweisungen not ...

Bitcoin

29.03.2020

Bitcoins sind digitale Geldeinheiten, die elektronisch erstellt und verwahrt werden. Statt das Geld zu drucken, wie das bei konventionellen Währungen üblich ist, wird die Währung per Computersoftware errechnet. Das geschieht durch die sogenannte Blockchain-Technologie. Die Blockchain ist eine Open Source Datenbank, auf die jeder zugreifen kann und in der alle Transaktionen aufgezeichn ...

Blue Chip

29.03.2020

Als Blue-Chips versteht man Unternehmen mit einem besonders hohen Wert. Der Begriff wird sowohl oft für umsatzstarke Aktien verwendet, die einen hohen Börsenwert aufweisen, als auch für international angesehene Unternehmen mit hoher Bonität. Ursprünglich kommt der Begriff Blue Chip aus dem Pokerspiel, da dort die blauen Jetons am meisten wert waren. Blue Chips zeichnen sich durch ei ...

Bonität

29.03.2020

Auch unter dem Ausdruck Kreditwürdigkeit bekannt, bezeichnet die Bonität die Möglichkeit, aufgenommene Schulden zurückzuzahlen. Dazu können Personen zählen, die einen Kredit aufgenommen haben, aber auch Kreditinstitute oder Investmentfonds.Potenzielle Darlehensnehmer bekommen nur dann einen Kredit für ihr Projekt, wenn sie über eine ausreichende Bonität verfügen. Dadurch sicher ...

Börse

29.03.2020

Eine Börse ist ein Handelsplatz, an dem Produkte getauscht werden. Diese Produkte können sowohl Waren, zum Beispiel Rohstoffe und Industriegüter, Devisen, als auch Wertpapiere (Anleihen oder Aktien) umfassen. An Börsen werden Angebot und Nachfrage zusammengeführt. Dadurch richten sich die Preise und die Kurse der gehandelten Produkte ständig nach Angebot und Nachfrage, ohne dass ei ...

Cashflow

29.03.2020

Ein Cashflow bezeichnet eine Einzahlung auf ein oder eine Auszahlung von einem Konto. Dementsprechend werden die Begriffe positiver (Einnahme) und negativer (Ausgabe) Cashflow verwendet. Die Berechnung des Cashflows kann in Bezug auf ein einzelnes Konto (z. b. eines Darlehensnehmers) oder auch als zusammengefasste Größe aller Zahlungen eines Unternehmens erfolgen.Die Bewertung der Betr ...

Crowdfunding

29.03.2020

Crowdfunding ist eine Form der Finanzierung ("funding"), mit der sich durch die finanziellen Beiträge vieler einzelner Investoren neue Projekte oder Geschäftsideen verwirklichen lassen. Crowdfunding ist auch als Schwarmfinanzierung bekannt, da eine Menge von Personen ("Crowd") mit oft kleineren Beträgen eine Finanzierung ermöglicht. Dabei können beispielsweise Start-ups Eigenkapital ...

Crowdinvesting

29.03.2020

Crowdinvesting ist eine besondere Form des Crowdfundings und dient meistens zur Finanzierung von jungen Unternehmen. Eine Vielzahl von Kapitalgebern kann so beispielsweise die Geschäftsidee eines Start-ups unterstützen. Im Gegenzug erhalten Kapitalgeber eine Erfolgsbeteiligung, zum Beispiel einen Teil des Gewinns. Die Crowd wird somit finanziell in den Projekterfolg involviert. Der Ab ...

Crowdlending

29.03.2020

Crowdlending, auch bekannt als P2P-Lending bzw. Peer-to-Peer-Lending ist eine Variante des Crowdfunding und somit eine Form der Kreditvergabe, in der Kredite nicht durch ein Kreditinstitut, sondern durch Privatpersonen finanziert werden. Der Kredit bzw. die ausgezahlte Kreditsumme ergibt sich somit aus Investitionen von Privatpersonen, die im Gegenzug über die Laufzeit des Kredits die Z ...

Darlehen

29.03.2020

Ein Darlehen, dient der Kapitalbeschaffung, um damit Investitionen zu tätigen oder eine größere Kaufsumme zu finanzieren. Umgangssprachlich werden Darlehen und Kredit oft synonym verwendet, rechtlich gesehen bestehen allerdings einige Unterschiede. Ein Darlehen ist eine Unterform des Kredits und grenzt sich durch eine längere Laufzeit sowie einem höheren Darlehensvolumen vom Kredit ...

DAX

29.03.2020

DAX ist die Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Der DAX ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Er ist somit der Leitzindex des deutschen Aktienmarktes und auch international von Bedeutung. Am DAX kann die Entwicklung der 30 größten Unternehmen, die an der Frankfurter Börse gelistet sind, abgelesen werden. Die Einführung des DAX erfolgte 1988 mit 1000 Indexpunkten. Die Marktkapit ...

Depot

29.03.2020

Es gibt zwei Arten von Depots: offene und geschlossene Depots. Unter einem geschlossenen Depot versteht man beispielsweise einen Banktresor. Somit können in einem geschlossenen Depot Wertgegenstände, wie Schmuck oder Uhren, gelagert werden. Das Depot wird dann von einem Depotverwalter verwaltet.Ein Depotkonto hingegen ist ein offenes Depot. Die Funktion eines offenen Depots ist ähnlic ...

Deutsche Bundesbank

29.03.2020

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist integraler Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Das oberste Ziel besteht in der Gewährleistung von Preisstabilität. Die Bundesbank hält und verwaltet darüber hinaus die Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland und wirkt bei der Banken ...

Direktbank

29.03.2020

Als Direktbank bezeichnet man Kreditinstitute, die eine Banklizenz besitzen und Bankgeschäfte betreiben, jedoch über kein eigenes Filialnetz oder Bankberater verfügen. Im Gegensatz dazu stehen die Filialbanken, die meist ein ausgedehntes Filialnetzwerk haben und den persönlichen Kontakt zu den Kunden suchen. Durch Fernkommunikationsmittel wie beispielsweise Telefon, Handy oder E-Mail ...

Diversifikation (Streuung)

29.03.2020

Bei der Geldanlage greift man zur Diversifikation, um Risiken abzubauen. Diversifikation beschreibt die Aufteilung von angelegtem Geld auf mehrere Anlageobjekte. Durch diese Streuung des Risikos wird die Wahrscheinlichkeit, dass unerwartete Ereignisse eintreten, verringert. Mögliche Ausfälle einzelner Investitionsobjekte können so abgefedert werden. Dadurch steigt die Sicherheit für ...

Dividende

29.03.2020

Ein Teil des Gewinns, der durch die Investition in Aktien verdient werden kann, wird als Dividende bezeichnet. Dividenden werden von Aktiengesellschaften an die Aktionäre ausgeschüttet. Im Gesetz wird statt dem Begriff „Dividende“ der „auszuschüttende Betrag“ verwendet. Bares Geld ist für die Auszahlung von Dividenden nicht zwingend notwendig – laut Aktiengesetz sind auch S ...

Effektiver Jahreszins / Effektivzins

29.03.2020

Der Effektivzins (auch effektiver Darlehen) beschreibt die jährlichen Gesamtkosten für ein Darlehen. Der Effektivzins ist somit ein sehr gutes Kriterium für einen Kreditvergleich. Er berechnet sich aus dem Sollzins und den Nebenkosten des Darlehens, bspw. aus einer Vermittlungsprovision. Um Angebote verschiedener Banken miteinander vergleichen zu können, muss der effektive Jahreszins ...

Eigenkapital und Fremdkapital

29.03.2020

Als Eigenkapital eines Unternehmens bezeichnet man denjenigen Kapitalanteil, welcher dem Unternehmen unbefristet zur Verfügung steht. Üblicherweise setzt sich das Eigenkapital aus dem gezeichneten Kapital (Bar- und Sacheinlagen), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen sowie dem Gewinn- oder Verlustvortrag bzw. dem Bilanzgewinn oder –Verlust zusammen. Das Eigenkapital ist eine wi ...

Einlagensicherung

29.03.2020

Geldanlageformen sind je nach Art mit einem höheren oder geringeren Ausfallsrisiko behaftet. Davon sind Bankeinlagen nicht ausgenommen, da die Bank das Geld, dass Sparer bei ihr angelegt haben, als Kredite vergeben, um mittels Zinsen einen Gewinn zu erzielen. Das Ausfallsrisiko beschreibt das Risiko, dass die Bank nicht imstande ist, das bei ihr angelegte Geld auszuzahlen. Einlagensiche ...

Emittent

29.03.2020

Unter einem Emittenten versteht man jemanden, der Wertpapiere herausgibt. Aktien werden beispielsweise von Unternehmen ausgegeben, um Eigenmittel oder Fremdkapital aufzunehmen. Des Weiteren kann durch die Emission von Wertpapieren die Marktkapitalisierung von Unternehmen erhöht werden. Eigenkapital wird durch die Ausgabe von Aktien beschafft; Fremdkapital kann durch Anleihen aufgenommen ...

Europäische Zentralbank (EZB)

29.03.2020

Die EZB ist die Zentralbank aller Zentralbanken der Euro-Gruppe mit dem Sitz in Frankfurt am Main. Die EZB ist die oberste Währungsbehörde und spielt eine zentrale Rolle bei allen Fragen der Finanzpolitik. Sie bestimmt den Refinanzierungszinssatz für die Banken, wie die Basler Ausschuss.Zu den Aufgaben der EZB gehören:Definition und Umsetzung der GeldpolitikVerwalten von Devisengesch ...

Exchange Traded Commodities (ETCs)

29.03.2020

Als Exchange Traded Commodities (ETCs) bezeichnet man Wertpapiere, beziehungsweise Schuldverschreibungen, die an der Börse gehandelt werden. Anleger bekommen dadurch die Möglichkeit, in Rohstoffe als Anlageform zu investieren. Neben der Münchner und der Stuttgarter Börse werden ETCs an der Frankfurter Börse seit 2006 auf Edelmetalle, wie beispielsweise Gold, gehandelt. Der weltweit ...

Exchange-Traded Funds (ETFs)

29.03.2020

Der englische Ausdruck Exchange-Traded Fund (ETF) steht für einen börsengehandelten Indexfonds. Ein ETF basiert auf einem Aktienindex, den er wiederspiegelt. Dadurch können Anleger an der Kursentwicklung ganzer Börsenindizes teilhaben. ETFs werden meist nicht aktiv, sondern passiv von Fondsmanagern verwaltet und der Inhalt des Fonds ist vom zugrundeliegenden Index abhängig. Insbeson ...

Festgeld

29.03.2020

Festgeld, auch unter dem Begriff Termingeld bekannt, sind kurz- bis mittelfristige Geldanlagen über zumindest einen Monat. Nach diesem Zeitraum wird die Geldanlage fällig und zur Sichteinlage. Dadurch bekommt das Festgeld auch oft den Namen Termingeld – zu einem bestimmten Termin wird das Geld des Anlegers wieder freigegeben. Falls der Kunde die Festgeldanlage jedoch verlängert, wir ...

Finanzierung

29.03.2020

Finanzierung beschreibt ganz allgemein alle relevanten Prozesse zur Beschaffung und Rückführung von finanziellen Mitteln, die für die Ausgaben und/oder Investitionen eines Unternehmens oder einer Privatperson benötigt werden. Bezogen auf ein Darlehen bei Giromatch umfasst die Finanzierung alles von der Konditionsanfrage bis hin zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens. Es existi ...

Finanzintermediation

29.03.2020

Finanzintermediation ist ein volkswirtschaftlicher Prozess, bei dem der Anlagebedarf von Unternehmen oder Personen mit dem Kreditbedarf von anderen Unternehmen oder Personen ausgeglichen wird. Dabei spielen Banken eine zentrale Rolle, da sie versuchen, sowohl die Interessen der Anleger als auch die der Darlehensnehmer zu berücksichtigen und deshalb bei der Finanzintermediation selbst Ri ...

Finanztransaktionssteuer

29.03.2020

Die Finanztransaktionssteuer (engl.: Financial Transaction Tax, FTT) ist eine Gebühr, die auf Finanztransaktionen eingehoben wird. Eine Finanztransaktion ist eine Übertragung von finanziellen Objekten zwischen zwei Parteien. Die Funktion einer Steuer auf Finanztransaktionen wirkt ähnlich wie die Umsatzsteuer im Warenverkehr. John Maynard Keynes stellte bereits nach der Great Depressi ...

FinTech

29.03.2020

FinTech ist ein Sammelbegriff für eine vor allem technologiegetriebene Weiterentwicklung des Bankings. Das Wort setzt sich zusammen aus den Begriffen „Financial Services“ und „Technology“. Die neuen Geschäftsmodelle für einen moderneren Finanzmarkt setzen dabei vor allem auf Online-Lösungen, da sie dadurch schneller und preiswerter agieren können. Smartphone Applikationen f ...

Fondskosten

29.03.2020

Die Kosten, die für die Verwaltung und das Management von Fonds anfallen, werden als Fondskosten bezeichnet. Bezahlt werden Fondskosten entweder mittels Ausgabeaufschlag beim Kauf, oder durch die Entnahme aus dem Fondsvermögen. Es gibt sowohl direkte, als auch indirekte Fondskosten. Unter direkten Fondskosten wird meist der Ausgabeaufschlag verstanden. Der Ausgabeaufschlag ist auch unt ...

Forderung

29.03.2020

Eine Forderung ist ein Anspruch gegenüber einem Vertragspartner, seine vertraglich festgelegten Leistungen zu erfüllen. Im Bankwesen ist ein Kredit eine Forderung der Bank gegenüber dem Kreditnehmer. Aus einem Darlehensvertrag entstehen Darlehensforderungen und bei einem Kauf dieser Darlehensforderungen, hat der Inhaber den Anspruch auf die ordnungsgemäße Rückzahlung des Darlehens. ...

Geldanlage

29.03.2020

Eine Geldanlage ist eine Form der Investition. Ein gewisser Geldbetrag wird dabei in Anlageprodukte investiert, mit dem Ziel, das Geld sicher zu verwahren, zu vermehren, oder jederzeit verfügbar zu haben.Grundsätzlich gibt es drei Arten von Investitionen:1. SachinvestitionenHierbei handelt es sich zum Beispiel um eine Geldanlage in Immobilien oder Grundstücke, oder Kunst- und Wertgege ...

Girokonto

29.03.2020

Ein Girokonto ist ein Konto, das dem Inhaber die Möglichkeit gibt, seinen Zahlungsverkehr abzuwickeln. Daher wird es oft auch Zahlungskonto genannt. Unter dem Zahlungsverkehr versteht man das Abheben, das Gutschreiben, oder die Bereitstellung von Geldern. Arbeitgeber beispielsweise überweisen das Gehalt des Arbeitnehmers auf sein Girokonto und schreiben ihm dadurch Geld gut.Der Vorteil ...

Grundbuch

29.03.2020

Im Grundbuch werden alle Grundstücke eines Bezirkes verzeichnet, inklusive aller Angaben zu Lage, Fläche, Rechten, Eigentumsverhältnissen und Lasten. Das Grundbuch an sich ist öffentlich für alle, die ein nachweisbares Interesse haben und für diese einsehbar. Das Personenverzeichnis hingegen ist aufgrund des Datenschutzgesetzes nur den Eigentümern und Personen, die ein nachweisbar ...

High-Yield-Bonds

29.03.2020

Unter High-Yield-Bonds, auf Deutsch Hochzinsanleihen, versteht man Anleihen von Darlehensnehmern mit einer niedrigen Bonität. Oft werden sie auch Schrottanleihen (engl. Junk Bonds) genannt. Die Ratingstufe ist niedriger als BBB und liegt außerhalb des sicheren Investmentbereichs. Der Sicherheitsbereich von Hochzinsanleihen ist spekulativ und weist ein hohes Verlustrisiko des Investment ...

Hypothekenkredit

29.03.2020

Ein Hypothekenkredit (Hypothekarkredit oder Hypothekendarlehen) wird dann in Anspruch genommen, wenn Eigentümer ihr Grundstück als Sicherheit für ein Darlehen verwenden (bei Privatpersonen §§ 491 – 512 BGB). Es handelt sich hierbei um ein langfristiges Darlehen mit niedrigem Zins in Form eines Grundpfandrechts. Das kommt daher, dass Immobilien während der gesamten Laufzeit besteh ...

IBAN

29.03.2020

IBAN ist die Abkürzung des englischen Begriffs International Bank Account Number. Auf Deutsch bedeutet das Internationale Bankkontonummer. Das Ziel der IBAN besteht darin, den internationalen Zahlungsverkehr einheitlicher zu gestalten, um die Integration und den internationalen Datenaustausch zwischen Banken zu erleichtern. Des Weiteren erleichtert die IBAN den internationalen Zahlungsv ...

Identifizierung

29.03.2020

Eine Identifizierung ist im Finanzwesen notwendig, um potentieller Geldwäsche vorzubeugen. Der Identifizierungsprozess wird auch als KYC (Know Your Customer) bezeichnet, was so viel bedeutet wie, dass man seine Kunden kennen muss. Es ist eines der obersten Ziele der Bankenaufsicht (BaFin), die Einhaltung der Identifizierungspflichten zu überprüfen. Deshalb werden auch Giromatch-Kunden ...

Index

29.03.2020

Ein Aktienindex widerspiegelt die Entwicklung eines Marktsegments des Finanzmarktes. Er wird aus den Kurswerten bestimmter börsengehandelter Wertpapiere berechnet. Die Wertentwicklung eines Index geht von einem bestimmten Zeitpunkt aus, von dem an sich der Kurswert positiv oder negativ entwickeln kann. Es gibt unterschiedlichen Arten von Aktienindizes. So gibt es beispielsweise den Verg ...

Indexfonds

29.03.2020

Investmentfonds, die einen zugrundeliegenden Börsenindex widerspiegeln, nennt man Indexfonds. Dadurch können Anleger an den Kursentwicklungen eines Aktienindex, beispielsweise des DAX, teilhaben. Um den Fonds möglichst genau nach dem Börsenindex zu bilden, werden in die gleichwertigen Wertpapiere, die auch im jeweiligen Index enthalten sind, investiert. Alternativ können auch Deriva ...

Inflation

29.03.2020

Der Begriff „Inflation“ meint eine allgemeine und anhaltende Erhöhung der Güter- und Dienstleitungspreise, welches gleichbedeutend ist mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes. Wenn das allgemeine Preisniveau steigt, kauft jede Währungseinheit weniger Waren und Dienstleistungen. Folglich spiegelt die Inflation eine Verringerung der Kaufkraft pro Geldeinheit wider - einen Verlu ...

Inkasso bzw. Inkassounternehmen

29.03.2020

Inkasso, vom italienischen „incasso – Geld einziehen“, bezeichnet den Einzug von Forderungen. Inkassounternehmen sind daher auch als Forderungsunternehmen bekannt. Werden Kreditraten (Verweis Rate) vom Kreditnehmer nicht zurückgezahlt, beauftragen Kreditinstitute spezialisierte Inkassounternehmen, die dafür zuständig sind, die ausstehenden Forderungen bei säumigen Kreditnehmern ...

Insolvenz

29.03.2020

Insolvenz, auch bekannt als Konkurs, bezeichnet eine bestehende oder drohende Zahlungsunfähigkeit, hervorgerufen durch Überschuldung eines Schuldners. Das bedeutet, dass ein Schuldner – bspw. ein Kreditnehmer – den Zahlungsverpflichtungen seines Gläubigers – bspw. ein Kreditinstitut – nicht mehr nachkommen kann. Im deutschen Sprachgebrauch wird die Insolvenz auch als „Bankro ...

Investition

29.03.2020

Eine Investition beschreibt die Verwendung von Kapital für einen bestimmten Zweck. Auch die Geldanlage ist eine Form der Investition. Basierend auf dem magischen Dreieck der Geldanlage kann man bei einer Investition drei Ziele verfolgen: eine hohe Rendite, ein gewisses Risikoprofil, oder die Liquidität des Geldes. Die drei Ziele können nicht alle gleichzeitig maximiert werden, da sie ...

Investmentfonds

29.03.2020

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, welches von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet wird. Dabei werden teilweise unterschiedliche Geldanlagen wie Aktien, Anleihen und Immobilien gebündelt und Anleger erhalten durch ihre Investition einen Anteil an diesem gebündelten Sondervermögen. Der Fonds investiert das Geld in die verschiedenen in der Anlagestrategie vorher fest vor ...

Kapitalertragssteuer

29.03.2020

Erträge aus Kapitalanlagen (z. B. Dividenden, Zinsen und Wertsteigerungen aus Wertpapieren, Sparbüchern und anderen Beteiligungen) unterliegen der Kapitalertragsteuer bzw. mittlerweile sogenannten Abgeltungssteuer und sind in fast allen europäischen Ländern einkommensteuerpflichtig. Die Kapitalertragssteuer (KESt) ist eine Erhebungsform der Einkommenssteuer. ...

Konditionen

29.03.2020

Geldanlageformen können zu bestimmten Konditionen abgeschlossen werden. Diese Konditionen beschreiben die Bedingungen, die beim Abschluss eines Vertrages für eine Geldanlage eingegangen werden. Diese Vertragsbedingungen beinhalten zum Beispiel die festgelegte Länge der Laufzeit einer Geldanlage, die Zinssätze und weitere Faktoren, die im Vertrag festgelegt werden. Je nach Anlageform ...

Kontonummer

29.03.2020

Die Kontonummer ist eine spezifische, einmalig vorkommende Identifikationsnummer für ein Bankkonto. Mithilfe der Kontonummer kann Geld auf ein Bankkonto und somit an eine gewisse Person oder ein Unternehmen überwiesen werden. Mittlerweile wird der Zahlungsverkehr mit der sogenannten IBAN abgewickelt. IBAN steht für den englischen Begriff International Bank Account Number, was auf Deut ...

Kredit

29.03.2020

Mit einem Kredit (lat. credere = glauben) wird die Fremdfinanzierung durch Geld- oder Sachmittel über einen vereinbarten Zeitraum zu vorab festgelegten Konditionen, u.a. in Form von Zinsen als Entschädigung, bezeichnet. In der Regel werden Kredite von Kreditinstituten im Tausch für eine Sicherheit vergeben.Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Kredit synonym zum Darlehen verwendet, unter ...

Kredit ohne Schufa

29.03.2020

Grundsätzlich werden die Kredite nur an die durch Schufa positiv geprüfte Kreditnehmer gewährleisten. Dennoch gibt es alternative Finanzierungsmöglichkeit, die einen Kredit unabhängig von der Schufa ermöglichen. Dabei wird nicht auf die historischen Schufa-Daten wert gelegt, sondern die aktuelle Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers ist ausschlaggebend. Per Gesetz sind in Deutschlan ...

Kreditausfallswap (Credit Default Swap, CDS)

29.03.2020

Als Kreditausfallswap, öfter bekannt unter dem englischen Begriff Credit Default Swap (CDS), bezeichnet man ein Kreditderivat, mit dem die Ausfallsrisiken von Darlehen und Krediten gehandelt werden können. Somit handelt es sich dabei um eine Kreditausfallversicherung. Der Sicherungsgeber muss im Falle des Ausfalls eines Kredits eine vorab fixierte Ausgleichszahlung an den Sicherungsneh ...

Kreditinstitut

29.03.2020

Ein Kreditinstitut ist ein nach §1 KWG (Kreditwesengesetz) definiertes Unternehmen, das Bankgeschäfte in gewerbsmäßigem Umfang betreibt. Im Sprachgebrauch ist der Begriff Bank mit dem Begriff des Kreditinstituts gleichzusetzen. Die Gesamtheit aller Kreditinstitute wird als Bankensystem bezeichnet.Die rechtliche Definition des Kreditinstituts findet sich in §1 KWG (Kreditwesengesetz) ...

Kreditmarktplatz

29.03.2020

Kreditmarktplätze sind Online-Plattformen, auf denen Darlehensnehmer und Anleger zusammentreffen. Anleger finanzieren über diese Plattformen die Darlehensnehmer direkt. Dabei können Privatpersonen und Unternehmen sowohl als Anleger als auch als Darlehensnehmer auftreten. Durch dieses direkte Aufeinandertreffen werden Transaktionskosten eingespart und systemische Risiken eliminiert, wo ...

Kreditnehmer

29.03.2020

Ein Kreditnehmer (Darlehensnehmer oder Schuldner) ist eine natürliche oder eine juristische Person, die einen Kredit beantragt und somit in ein Schuldverhältnis (§ 241 BGB) gegenüber dem Kreditgeber eintritt. Spätestens nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit muss der Kreditnehmer dem Kreditgeber den vollständigen Wert der Forderung – meist zuzüglich vereinbarter Zinsen – zurüc ...

Kreditwesensgesetz (KWG)

29.03.2020

Das Kreditwesengesetz regelt die Rechte und Pflichten von Kreditinstituten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Kreditwirtschaft funktionsfähig bleibt und dass die Bankeinlagen der Sparer vor möglichen Verlusten geschützt werden. Die BaFin überwacht die Einhaltung des KWG.Die Hauptziele der KWG sind:Gewährleistung und Sicherung der Funktionalität von Banken (wörtlich: Sicherung ...

Kreditzins

29.03.2020

Der Kreditzins bezeichnet die Kosten, die Kreditnehmer für die Aufnahme eines Kredits zahlen. Der Kreditzins ist somit das Entgelt, das ein Kreditnehmer an die Bank zahlt, um über das überlassene Kapital zu verfügen. Der Kreditzins leitet sich aus verschiedenen Einflussfaktoren ab:1) Wirtschaftliches Umfeld. Das Zinsniveau am Kapitalmarkt, die wirtschaftliche Lage als auch die Handlu ...

Kryptowährung

29.03.2020

Digitale Zahlungsmittel, wie Bitcoins, bezeichnet man oft als Kryptowährung oder Kryptogeld (engl.: cryptocurrency). Im Gegensatz zu Zentralbankgeld, das von Zentralbanken herausgegeben wird, handelt sich dabei um ein dezentrales Zahlungsmittel. Kryptogeld wird nicht von Notenbanken generiert, sondern basiert auf der Blockchain-Technologie. Die erste Kryptowährung dieser Art war der Bi ...

Kursgewinn

29.03.2020

Wenn der Ankaufswert eines Wertpapieres, beispielsweise einer Aktie, niedriger ist als der Verkaufspreis, spricht man von einem Kursgewinn. Genauso ist das bei Leerverkäufen.Abgesehen von Zinsen und Dividenden sind Kursgewinne eine dritte Möglichkeit, um mit Wertpapieren Rendite zu erwirtschaften. In Deutschland fällt auf Kursgewinne die Abgeltungssteuer an. Insgesamt sind 25% an Kapi ...

Lastschriftverfahren

29.03.2020

Im Zahlungsverkehr ist das Lastschriftverfahren eine bargeldlose Möglichkeit, Rechnungen und andere Forderungen zu begleichen. Hierzu ermächtigt der Zahlungspflichtige den Zahlungsempfänger, offene Forderungen automatisch von seinem Bankkonto einzuziehen. Für alle Einzüge, die im Lastschriftverfahren erfolgen, hat der Zahlungspflichtige ein achtwöchiges Widerrufrecht.In Deutschland ...

Laufzeit

29.03.2020

Die Laufzeit beschreibt die Zeitdauer eines Vertrages, der für ein Finanzprodukt abgeschlossen wird. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Laufzeit einer Kreditrückzahlung, die Laufzeit eines Anlageportfolios, oder die Laufzeit eines Festgeldkontos handeln. Je länger die Laufzeit ist, desto länger ist das angelegte Geld an die Anlageform investiert. Bei einem Festgeldkonto ist das a ...

Leerverkauf

29.03.2020

Ein Leerverkauf, auch als Blankoverkauf (engl.: short sale) bekannt, ist ein Verkauf von Wertpapieren, Devisen oder Gütern. Die Wertpapiere sind zum Zeitpunkt des Verkaufs jedoch nicht im Besitz des Händlers. Es gibt zwei Arten von Leerverkäufen – Kassageschäfte und Termingeschäfte.Bei einem Kassageschäft muss der Verkäufer das verkaufte Gut oder das Wertpapier innerhalb einer v ...

Leitzins

29.03.2020

Der Leitzins ist ein Zinssatz, der von einer Zentralbank festgelegt wird. Je nach Geldpolitik der Zentralbank fällt der Leitzins höher oder niedriger aus. Kreditinstitute können sich zum Preis des Leitzinses Geld bei der Zentralbank leihen. Mit dem Leitzins können die Zentralbank somit die Kosten, die anfallen, damit Geld geliehen werden kann, steuern. Bei der Europäischen Zentralba ...

Liquidität

29.03.2020

Liquidität ist die Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und Verbindlichkeiten bezahlen zu können. Eine Person oder ein Unternehmen ist liquid, wenn offene Zahlungen beglichen werden können. Dabei kann es sich um Gehälter, Mieten oder offene Rechnungen handeln.Viele am Kapitalmarkt gehandelte Wertpapiere werden danach beurteilt, wie liquide diese Instrumente sind, d. h. wi ...

Magisches Dreieck

29.03.2020

Das magische Dreieck der Geldanlage beschreibt die drei Ziele, die Anleger bei einer Investition verfolgen können: Rendite, Sicherheit, und Liquidität. Da alle drei Faktoren jedoch mit gegenseitigen Zielkonflikten verbunden sind, sind maximal zwei der drei Ziele gleichzeitig in vollem Ausmaß erreichbar. Die höchstmögliche Sicherheit ist beispielsweise nicht mit der maximalen Rendite ...

Marktkapitalisierung

29.03.2020

Unter der Marktkapitalisierung versteht man den Gesamtwert der Anteile eines Unternehmens, das an der Börse notiert ist. Die Marktkapitalisierung wird durch den aktuellen Kurs der Aktie und der Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile des Unternehmens errechnet. Die in Eigenbestand befindlichen Anteile des Unternehmens werden bei der Berechnung der Marktkapitalisierung nicht berücksic ...

Marktplatz

29.03.2020

Als Marktplatz bezeichnet man im Allgemeinen einen Ort, an dem bestimmte Güter (Kapital, Waren, Dienstleistungen, Wertpapiere etc.) miteinander getauscht werden können. Dieser Marktplatz kann ein tatsächlich physischer Platz sein, auf dem sich Personen und/oder für Unternehmen handelnde Personen treffen. Immer öfter ist der Marktplatz jedoch virtuell, d.h. Käufer und Verkäufer tre ...

Marktschwankungen

29.03.2020

Marktschwankungen beschreiben regelmäßige Auf- und Abschwünge des Marktes, die durch Marktbeobachtungen analysiert werden können. Diese Schwankungen können sowohl jahreszeitlich, als auch alle paar Jahre auftreten. Abhängig davon spricht man von saisonalen Schwankungen oder Konjunkturschwankungen. Saisonschwankungen sind mit dem Wechsel der Jahreszeiten verbunden. In den Wintermona ...

MiFID

29.03.2020

MiFID ist die englische Abkürzung für Markets in Financial Instruments Directive. Auf Deutsch versteht man darunter die Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates über Märkte für Finanzinstrumente. Das Ziel der Richtlinie ist, den Finanzwettbewerb zu stärken und zur weiteren Vereinheitlichung der europaweiten Finanzmarktregulierung beizutragen. D ...

Mobile-TAN

29.03.2020

Die Mobile-TAN ist ein TAN-Verfahren, welches beim Online-Banking auf das Mobiltelefon zurückgreift. Der Finanzdienstleister sendet hierzu per SMS auf das Handy des Kunden eine TAN, meist eine sechs- bis achtstellige Kombination aus Ziffern und Buchstaben, die speziell nur für die vom Kunden durch die Eingabe der Tan zu bestätigende Transaktion gültig ist. Durch das Mobile-Tan-Verfah ...

Monatliche Rate

29.03.2020

Die monatliche Rate ist der Betrag, den ein Kreditnehmer bei der Aufnahme eines Kredits monatlich an das Kreditinstitut zurückzahlt. Die monatliche Rate setzt sich hierbei aus zwei Faktoren zusammen: dem Zinsanteil sowie dem Tilgungsanteil.Der klassische Ratenkredit zur Konsumfinanzierung ist meist ein annuitätisches Darlehen. Bei einem annuitätischen Darlehen sind die monatlichen Rat ...

Nachfinanzierung

29.03.2020

Eine Nachfinanzierung ist ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf, wenn die Kosten für die Finanzierung über den ursprünglich abgeschlossenen Kreditbetrag hinausgehen. Gründe für eine Nachfinanzierung sind entweder eine falsche Kalkulation der Ausgaben, eine Verzögerung des Baufortschritts durch Wasseradern, Sturmschäden o.ä. Ein unvorhergesehener Anstieg der Kosten kann ebenfalls ...

NASDAQ

29.03.2020

NASDAQ steht für National Association of Securities Dealers Automated Quotations. Betrachtet man die Zahl der gelisteten Unternehmen, ist die NASDAQ die größte elektronische Börse der USA. Die Hälfte aller US-amerikanischen Aktiengesellschaften sind an der NASDAQ gelistet. Die Gründung erfolgten 1971 als elektronische Handelsplattform. Zum damaligen Zeitpunkt war sie die erste Bör ...

Natürliche Person

29.03.2020

In Deutschland sind alle Menschen ohne Ausnahme natürliche Personen. Als natürliche Person ist der Mensch Träger von Rechten und Pflichten, wie das Zahlen der Abgeltungssteuer. Die volle Rechtfähigkeit hingegen steht nur deutschen Staatsbürgern zu. § 1 BGB besagt, dass die Rechtsfähigkeit mit „Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt“ beginnt und ...

Nennwert

29.03.2020

Bei einem Nennwert handelt es sich um den nominalen Wert von Geld. Dieser Wert ist gesetzlich festgelegt. Wird das Geld rechtlich oder allgemein nicht als Zahlungsmittel akzeptiert, kann man damit nicht bezahlen. Dadurch wäre der Nennwert, der auf dem jeweiligen Stück Bargeld vermerkt ist, hinfällig. Der reale Wert des Papiers, auf dem das Geld gedruckt wird, ist normalerweise niedrig ...

New York Stock Exchange (NYSE)

29.03.2020

Die in der Wall Street in Manhattan ansässige New York Stock Exchange ist die weltweit größte Wertpapierbörse. Sie ist Teil der Intercontinental Exchange, die ihren Sitz in Atlanta, USA hat. Die ersten Staatsanleihen wurden für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg im Jahr 1790 von der US-Regierung herausgegeben. Der Handel mit diesen Kriegsanleihen ebnete den Weg für den Wertpa ...

Niedrigzinsen und Negativzinsen

29.03.2020

Niedrigzinsen sind Nominalzinsen, die nahe an der 0%-Grenze liegen. Das kann mitunter zu Negativzinsen führen. Kreditnehmer profitieren von niedrigen Zinsen, da sie für das Leihen von Geld nur eine sehr geringe Gebühr entrichten müssen. Bei der Rückzahlung eines Darlehens fallen somit kaum zusätzliche Kosten an. Daher verspüren Marktteilnehmer auf der Kreditseite den Vorteil, kost ...

Nullprozent-Finanzierung

29.03.2020

Eine „Null-Prozent-Finanzierung“ ist ein Finanzierungprodukt, welches in Form eines Kredits bei einer Bank erworben wird. Es handelt sich dabei normalerweise um einen klassischen Ratenkredit mit fester Laufzeit und Ratenhöhe, jedoch ohne Zinsbelastung für den Kreditnehmer. Der Kaufpreis wird an den Händler über den Kredit beglichen. Der Kunde muss im Anschluss die Raten an die Ba ...

Option

29.03.2020

Beim Kauf einer Option erwirbt man das Recht, ein Objekt (z.B. eine Aktie) zu einem zukünftigen Zeitpunkt für einen bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Der Besitzer einer Option entscheidet, ob er dieses Recht ausüben möchte oder nicht. Optionen sind daher Möglichkeiten, einen Handel zu tätigen, aber keine Pflichten. Somit sind sie auch als bedingte Termingeschäfte bekan ...

P2P-Lending

29.03.2020

Der Begriff Peer-to-Peer bezieht sich ursprünglich auf die Kommunikationsverbindungen zwischen Computern in einem Computernetzwerk. Daraus abgeleitet beschreibt Peer-to-Peer-Lending (P2P-Lending) die Vergabe von Darlehen einer Gruppen Privatpersonen an andere Privatpersonen. Mitunter wird auch häufig der Begriff Crowdlending verwendet. Eine Gruppe von Personen, die sogenannte „Crowd ...

Pfandbrief

29.03.2020

Pfandbriefe sind besicherte Anleihen, die von Hypothekenbanken ausgestellt werden. Pfandbriefe werden oft auch als emittierte Schuldverschreibung bezeichnet. Die Deckung eines Pfandbriefs beruht auf unterschiedlichen Sachwerten, zum Beispiel Immobilien oder Grundstücke. Kreditgeber haben dadurch die Möglichkeit, gepfändete Wertgegenstände liquidieren zu können, falls der Darlehensne ...

Portfolio

29.03.2020

Portfolien sind Bündel von Vermögenswerten, die unterschiedliche Formen der Geldanlage beinhalten. Ein Portfolio dient damit der Risikostreuung. Dadurch ist der Investor nicht mehr abhängig von der Entwicklung einer einzelnen Anlage, sondern von der Entwicklung aller in dem Portfolio vorhandener Anlagen, also von der Entwicklung des Portfolios. Die Wertentwicklung des Portfolios entsp ...

Quartalsdividende

29.03.2020

Dividenden sind die Gewinne einer Aktiengesellschaft, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Im Gesetz ist dabei vom „auszuschüttenden Betrag“ die Rede. Die Dividende muss jedoch nicht unbedingt aus barem Geld bestehen – auch Sachwerte sind laut Aktiengesetz zulässig. Durch Dividenden sind Aktionäre am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Abgesehen von Aktiengesellschaften w ...

Rating

29.03.2020

Ein Rating ist im Finanzwesen eine standardisierte Einschätzung der Bonität eines Schuldners (Länder, Banken, Firmen, Personen). Die Ratings werden dabei in voneinander klar unterscheidbare Ratingstufen eingeteilt. Dieses Klassifikationssystem hilft dabei, einzelne Schuldner einer bestimmten Kategorie von Schuldnern zuzuordnen.So bewertet ein Rating die Kreditwürdigkeit eines Unterne ...

Rendite

29.03.2020

Das Ziel einer Geldanlage ist, einen Ertrag durch angelegtes Kapital zu erzielen. Dieser Ertrag, der auf die Dafür eines Jahres erzielt werden kann, ist die Rendite. Die Rendite beziffert das Verhältnis aller getätigten Zahlungen gegenüber allen erhaltenen Zahlungen bei einer Geld-/Kapitalanlage und wird in Prozent pro Jahr ausgedrückt. Addiert man alle erhaltenen Zahlungen zusammen ...

Risiko

29.03.2020

Das Risiko beschreibt die Unsicherheit, dass ein unerwarteter Fall eintreten könnte, der die Ziele von Geldanlegern beeinträchtigt.Bei der Geldanlage treten hohe Rendite und hohes Risiko meist gemeinsam auf. Um ihre Ersparnisse gewinnbringend zu investieren, gehen viele Anleger ein hohes Risiko ein. Spekulative Anlageformen, wie zum Beispiel Aktien oder Fonds, können in kurzer Zeit ei ...

Schufa

29.03.2020

Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine Einrichtung von Kreditinstituten und der kreditgebenden Wirtschaft, die die Daten über das Zahlungsverhalten der Bürger und Unternehmen sammelt. Die Mehrheit der Kreditinstitute greift auf die Einträge der Schufa zurück auch wenn es daneben noch andere Institute gibt, die Daten über die Kreditwürdigkeit der B ...

SEPA

29.03.2020

SEPA (Single Euro Payments Area) ist ein Konzept zur Standardisierung von bargeldlosen Transaktionen innerhalb Europas, die in Euro getätigt werden. Zu dem SEPA-System gehören sowohl die BIC als auch die IBAN, die in Deutschland seit dem 1. Februar 2014 die bis dato geltenden Bankleitzahl (BLZ) und Kontonummer abgelöst haben. SEPA unterstützt Lastschriftverfahren. ...

Servicebank

29.03.2020

Eine Servicebank unterstützt Kreditmarktplätze wie Giromatch bei der Darlehensvergabe und der Zahlungsabwicklung. Sowohl für die Vergabe von Darlehen als auch die Abwicklung der einzelnen Zahlungen ist eine gesonderte Lizenz erforderlich, über welche die Servicebank verfügt. ...

Sicherheit

29.03.2020

Die Sicherheit bei der Geldanlage ist essenziell, um Anleger vor Verlusten zu schützen. Die drei Faktoren des magischen Dreiecks der Geldanlage, Risiko, Rentabilität und Liquidität, konkurrieren miteinander. Das heißt, dass eine maximale Rendite, absolute Sicherheit und verfügbares Kapital nicht miteinander vereinbar sind. Um die Sicherheit für Anleger zur erhöhen, muss man Abstri ...

Sicherheiten

29.03.2020

Bei der Kreditvergabe prüfen Kreditinstitute die Bonität der Kreditnehmer, um zu ermitteln wie hoch die Wahrscheinlichkeit der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ist. Im mittel- und langfristigen Bereich bieten Kreditinstitute in der Regel keine Blankokredite (Kredit ohne Sicherheiten) an. Zur Absicherung vor unvorhergesehene Risiken verlangen Kreditinstitute Sicherheiten von den K ...

Sondertilgung

29.03.2020

Unter einer Sondertilgung wird eine zusätzliche Zahlung zur Tilgung eines Kredits, die außerhalb des vereinbarten Tilgungsplans erfolgt, verstanden. Durch die Sondertilgung kann der Kreditnehmer seine monatliche Belastung reduzieren und die Laufzeit seines Kredites zu verkürzen. Für Banken sind diese nicht vereinbarte Zahlungen nicht rentabel, da sie geringere Zinsen als geplant erha ...

Sparbrief

29.03.2020

Sparbriefe sind Wertpapiere, die von Banken ausgestellt werden, und haben somit nichts mit dem Sparbuch zu tun. Sie bieten eine Form der Geldanlage, die Sicherheit und einigermaßen attraktive Rendite bieten. In Hochzinsphasen ist die Rendite von Sparbriefen höher, wohingegen sie in Niedrigzinsphasen niedriger ist. Durch das gegenwärtige Niedrigzinsniveau sind sie daher weniger attrakt ...

Sparbuch bzw. Sparkonto

29.03.2020

Auf Sparbüchern können Bankkunden Spareinlagen unbefristet anlegen. Im Gegensatz zu einem Konto ist das Geld auf einem Sparbuch eines Kreditinstitutes nicht primär für den alltäglichen Zahlungsverkehr gedacht. Das Sparbuch hat somit nichts direkt mit einem Sparbrief zu tun.Aufgrund unattraktiver Zinssätze sinkt die Zahl der Inhaber von Sparbüchern. Rund die Hälfte aller Deutschen ...

Stammaktie

29.03.2020

Stammaktien sind Wertpapiere, die ein Stimmrecht beinhalten. Aus diesem Grund können Besitzer von Stammaktien mit ihrer Stimme einen Einfluss auf das Unternehmen nehmen. Besitzer von Vorzugsaktien können das nicht. Der Vorteil von Vorzugsaktien besteht jedoch darin, dass die ausgezahlte Dividende aufgrund des fehlenden Stimmrechts oft höher ausfällt. Stammaktien werden oft auch als g ...

Tagesgeld

29.03.2020

Ein Tagesgeldkonto ist ein Geldanlagekonto ohne bestimmte Laufzeit, aber mit Verzinsung. Tagesgeldkonten haben meistens ein bestimmtes Mindestguthaben, das nicht unterschritten werden darf (kein Dispositionskredit). Sie sind darüber hinaus nicht für den täglichen Zahlungsverkehr vorgesehen (Guthabenkonto).Der Vorteil von Tagesgeld- gegenüber Festgeldkonten ist, dass Anleger täglich ...

Terminbörse

29.03.2020

Eine Terminbörse ist eine Börse zum Handeln von Termingeschäften. Diese beinhalten unter anderem Futures und Optionen. Andere Namen für Terminbörse sind beispielsweise Derivatebörse oder Optionsbörse. Termingeschäfte sind Handlungen, die zwar in der Gegenwart beschlossen, aber erst in der Zukunft abgewickelt werden. Rund um die Welt gibt es einige bekannte Terminbörsen. Die EURE ...

Termingeschäft

29.03.2020

Termingeschäfte sind Börsengeschäfte, die laut Vertrag erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden. Der Kurs wird jedoch bereits am Tag des Vertragsabschlusses festgelegt. In Deutschland wurden Termingeschäfte 1931 verboten, aber im Rahmen von Optionsgeschäften an den Börsen wieder erlaubt. Seit 1990 gibt es auch wieder die Möglichkeit, Termingeschäfte an Terminbörsen abzu ...

Tilgung

29.03.2020

Im Finanzwesen wird unter einer Tilgung die Rückzahlung einer ausstehenden Forderung verstanden. Im Kreditwesen werden Tilgungen im Kreditvertrag festgelegt. Dabei sind Tilgungshöhe und die Laufzeit von wesentlichem Interesse. Grundsätzlich besteht die Tilgung entweder aus monatlichen Abzahlungen oder einer einmaligen Rückzahlung zum Ende der Laufzeit. Eine weitere Möglichkeit beste ...

Timing

29.03.2020

Als Timing bezeichnet man oft die Fähigkeit, ein Finanzprodukt zu einem guten Zeitpunkt zu kaufen, und zum richtigen Zeitpunkt wieder zu verkaufen. Handelt es sich beispielsweise um Wertpapiere, liegt der Ankaufspreis bei einem guten Timing unter dem Verkaufspreis, wodurch für den Investor durch den Kursgewinn Rendite entstehen. Investiert man längerfristig in Aktien, kommen auch Divi ...

Verbraucherkreditgesetz

29.03.2020

Das Verbraucherkreditgesetzt (VerbKrG) war ursprünglich dafür gedacht, Kreditverträge zwischen Kreditinstituten und dem Verbraucher (einer natürlichen Person) zu regeln und den Verbraucher zu schützen, da dieser aufgrund seiner Geschäftsunerfahrenheit eines zusätzlichen Schutzes bedarf. Zum 1. Januar 2002 wurde das VerbKrG aufgehoben und mit dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz i ...

Verbriefung

29.03.2020

Durch eine Verbriefung werden Forderungen, die nicht handelbar sind, in handelbare Wertpapiere umgewandelt. Die Unternehmen, die Verbriefungen ausstellen, beschaffen sich damit Kapital. Dabei kann es sich unter anderem auch um Banken handeln. Durch Verbriefungen entstehen erweiterte Finanzierungsmöglichkeiten für den Herausgeber dieser Wertpapiere.Verbriefungen entwickelten sich in den ...

Volatilität

29.03.2020

Die Volatilität beschreibt Kursschwankungen, zum Beispiel von Wertpapierkursen, Zinssätzen oder Rohstoffpreisen, über einen bestimmten Zeitraum. Sie wird durch die Standardabweichung um einen Mittelwert über diesen Zeitraum gemessen. Bei Wertpapieren ist die Volatilität der Maßstab für die Preisschwankungen, beispielsweise die Kursschwankungen einer Aktie. Ist die Volatilität ein ...

Vorfälligkeitsentschädigung

29.03.2020

Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist der Betrag, den ein Kreditnehmer bei vorzeitiger Kündigung eines langfristigen Kredits als Entschädigung an den Kreditgeber als Ausgleich für eventuell entgangene Zinseinnahmen zahlen muss, wenn keine Vereinbarung hinsichtlich der vorzeitigen Tilgung des Kredits getroffen wurde. Die dadurch entstehenden Kosten können die Kostenvorteile einer vor ...

Vorzugsaktie

29.03.2020

Eine Vorzugsaktie ist eine Aktie mit gewissen Rechten. Inhaber von Vorzugsaktien sind in der Regel vom Stimmrecht ausgenommen. Der Vorteil von Vorzugsaktien besteht jedoch darin, dass der Besitzer eine höhere Dividende ausgezahlt bekommt. Vorzugsaktien haben insbesondere für Anleger mit rein finanziellen Interessen Vorteile, die nicht über Entscheidungen innerhalb der Aktiengesellscha ...

Währungsrisiko

29.03.2020

Durch die Änderungen von Wechselkursen unterschiedlicher Währungen kann für Personen oder Unternehmen, die Fremdwährungen besitzen, ein Währungsrisiko entstehen. Das Risiko besteht dabei darin, dass sich der Wert einer Währung gegenüber einer anderen verringern. Dadurch können für Unternehmen beispielsweise zusätzliche Kosten, aber auch Gewinne durch höhere Einnahmen in Fremdw ...

Wall Street

29.03.2020

Die Wall Street ist eine Straße in Manhattan, die das Zentrum des Finanzdistrikts von New York bildet. Sie liegt zwischen dem Broadway im Westen und dem East River im Osten. In der Wall Street befindet sich die New Yorker Börse und zahlreiche andere große Finanzinstitute. Dabei handelt es sich großteils um sogenannte „systemrelevante Banken“, die maßgeblich an der Funktion der g ...

Wechselkurs

29.03.2020

Der Preis einer Währung wird durch den Wechselkurs bestimmt. Auf dem Devisenmarkt treffen Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinander. Dadurch wird der Preis der jeweiligen Währung gebildet. Auf dem internationalen Finanzmarkt bestimmt der Wert einer Währung die Wettbewerbsfähigkeit. Als Anleger oder Unternehmen kann man in Fremdwährungen investieren. Durch vorteilhafte Wechselk ...

Wertpapier

29.03.2020

Wertpapiere sind Urkunden, die Vermögensrechte verbriefen. Das können beispielsweise Aktien sein, die die Miteigentümerschaft eines Aktionärs an einer Aktiengesellschaft belegen. Nur durch diese Urkunden können die verbrieften Rechte geltend gemacht werden.Abgesehen von Aktien kann es sich dabei um Anleihen, Wandelanleihen oder andere Obligationen handeln.Das Gegenteil von Wertpapie ...

Xetra

29.03.2020

Xetra ist ein Handelsplatz der Frankfurter Börse. Er hat im deutschen Aktienhandel einen Marktanteil von mehr als 90%. Der deutsche Aktienindex DAX wird auf Basis der Xetra-Preise berechnet.Xetra ist auch mit mehreren Schutzmechanismen ausgestattet, die zur Preiskontinuität beizutragen. Der Handelsplatz wird unter anderem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ...

Zahlungsunfähigkeit

29.03.2020

Eine Zahlungsunfähigkeit äußert sich durch das Unvermögen des Schuldners, aus Mangel an Zahlungsmittel, die ausstehende Forderung zu begleichen. Unterschieden werden muss zwischen einer vorübergehenden Illiquidität und einer Insolvenz. Ist der Schuldner dauerhaft nicht in der Lage ausstehende Zahlungen zu begleichen, ist er rechtlich verpflichtet Insolvenz zu beantragen. über solc ...

Zertifikat

29.03.2020

Ein Zertifikat ist eine Schuldverschreibung, deren Wert von der Kursentwicklung der verschriebenen Finanzprodukte abhängt. Zertifikate sind strukturierte Finanzprodukte. Das bedeutet, dass sie aus einem Basiswert und einem derivativen Teil bestehen. Der Basiswert kann aus Wertpapieren, Rohstoffen oder anderen Finanzinstrumenten bestehen. Er bildet die Grundlage eines strukturierten Fina ...

Zinsen

29.03.2020

Im wirtschaftlichen Sinne sind Zinsen eine Gebühr, die Darlehensnehmer an Kreditgeber bezahlen müssen, um Geld zu leihen. Umgekehrt können Zinsen auch der Gewinn sein, den Geldgeber von Personen, die Geld leihen, bekommen. Das ist abhängig davon, ob man sich auf der Kreditgeber-, oder der Kreditnehmer Seite befindet. Im Bankwesen unterscheidet man zwischen Aktiv- bzw. Sollzinsen und ...

Zinsentwicklung

29.03.2020

Die bei einer Geldanlage erzielbaren Rendite hängen stark von der Zinsentwicklung ab. Eine entscheidende Rolle nimmt dabei die Zentralbank ein, die den Leitzinssatz festsetzt. Zu diesem Leitzinssatz können sich Banken bei der Zentralbank Geld leihen. Der Leitzinssatz ist somit die Gebühr, die Geschäftsbanken für das Leihen von Geld an die Zentralbank entrichten müssen. Daher ist er ...

Zinsniveau

29.03.2020

Das Zinsniveau beschreibt die Höhe eines Zinssatzes zu einer bestimmten Zeit. Die Höhe ist dabei stark von der jeweiligen Wirtschaftslage abhängig. Das Zinsniveau wird durch Maßnahmen der Zentralbank beeinflusst. Zentralbanken, wie die Europäische Zentralbank (EZB) oder das US-Amerikanische Federal Reserve System (Fed) können den Leitzinssatz einer Wirtschaft erhöhen oder senken. ...

Zweckgesellschaft

29.03.2020

Zweckgesellschaften (engl.: „Special Purpose Vehicles“, SPV) sind für einen bestimmten Zweck gegründete juristische Personen. Insbesondere im Rahmen strukturierter Finanzierungen spielen sie eine wichtige Rolle. Schuldner haben bei Rückzahlungsproblemen dadurch den Vorteil, gegenüber Gläubigern vor gewissen Zugriffsrechten geschützt zu sein.Sobald die Gesellschaft ihren Zweck e ...

Zweidrittelzins bzw. 2/3-Zins

29.03.2020

Der Begriff „2/3-Zins bzw. Zweidrittelzins ist ein Begriff für die Bezeichnung des Zinssatzes, zu dem, unter normalen Umständen, tatsächlich zwei Drittel der Antragsteller eines Finanzinstituts einen Kredite erhalten. Die Regelungen dazu sind u.a. in der Preisangabenverordnung (PAngV) zu finden. Laut PAngV dürfen Banken nicht mehr mit dem niedrigsten Zins sowie dem Werbespruch „e ...

Zwischenfinanzierung

29.03.2020

Eine Zwischenfinanzierung kann sinnvoll sein, wenn der Kreditnehmer zum Zeitpunkt der Finanzierung noch nicht liquide ist, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt Zahlungseingänge verzeichnen kann. Die Laufzeit einer Zwischenfinanzierung ist daher kürzer als klassische Kredite und beträgt zwischen sechs und 24 Monaten. Weil der Kreditnehmer erst in Zukunft über den Tilgungsbetrag verfüg ...
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