Eine Kreditkarte mit Ratenzahlung gibt dir die Freiheit, offene Beträge nicht auf einen Schlag, sondern in monatlichen Teilbeträgen zurückzuzahlen. Das klingt bequem — birgt aber auch Risiken. Hier erfährst du, wie diese Karten funktionieren, welche sich lohnen und worauf du unbedingt achten solltest.
Was ist eine Kreditkarte mit Ratenzahlung?
Eine Kreditkarte mit Ratenzahlung — auch Revolving Card genannt — ist eine echte KreditkarteBei einer echten Kreditkarte gewährt dir die Bank einen Kreditrahmen, den du flexibel nutzen und zurückzahlen kannst. mit integrierter Teilzahlungsfunktion. Im Gegensatz zu einer Debitkarte oder einer Charge Card, bei denen der gesamte Betrag zum Monatsende abgebucht wird, kannst du bei einer Revolving Card den offenen Saldo in monatlichen Raten zurückzahlen.
Der Begriff “revolving” kommt aus dem Englischen und bedeutet “sich drehend” — dein Kreditrahmen füllt sich mit jeder Rückzahlung wieder auf und steht dir erneut zur Verfügung. Damit ähnelt das Prinzip einem flexiblen Rahmenkredit auf deiner Karte.
Wie funktioniert die Ratenzahlung bei Kreditkarten?
Das Prinzip ist einfach: Du nutzt deine Kreditkarte ganz normal zum Bezahlen. Am Ende des Abrechnungszeitraums hast du dann die Wahl — den gesamten Betrag auf einmal begleichen oder nur einen Teil davon zahlen. Den Rest stundest du als Ratenzahlung.
So läuft es in der Praxis ab:
- Du kaufst ein — online oder im Geschäft, wie mit jeder anderen Kreditkarte.
- Die Monatsabrechnung kommt — du siehst alle Umsätze des letzten Zeitraums.
- Du wählst deine Rückzahlung — Vollzahlung (keine Zinsen) oder Teilzahlung (Mindestrückzahlung, meist 3–5 % des offenen Betrags).
- Der Restbetrag wird verzinst — auf die offene Summe fallen SollzinsenDer Sollzins ist der Zinssatz, den die Bank auf den ausstehenden Kreditbetrag berechnet. an, typischerweise zwischen 12 % und 22 % p.a.
- Der Kreditrahmen füllt sich — mit jeder Rückzahlung steht dir der getilgte Betrag wieder zur Verfügung.
Kreditkarten mit Ratenzahlung im Vergleich
Du willst wissen, welche Kreditkarte mit Ratenzahlung zu dir passt? Unser Vergleich zeigt dir aktuelle Angebote — mit und ohne Jahresgebühr, für verschiedene BonitätsDie Bonität beschreibt deine Kreditwürdigkeit, also wie wahrscheinlich es ist, dass du einen Kredit zurückzahlst.-Profile. Stand: April 2026.
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Beliebte Kreditkarten mit Ratenzahlung im Überblick
Diese Revolving Cards werden in Deutschland besonders häufig genutzt. Alle bieten eine flexible Teilzahlungsoption — unterscheiden sich aber bei Gebühren, Zinsen und Zusatzleistungen.
Die angegebenen Zinssätze sind Richtwerte und können je nach persönlicher Bonität variieren. Genaue Konditionen findest du auf der jeweiligen Detailseite.
Vorteile und Nachteile einer Kreditkarte mit Ratenzahlung
Revolving Cards bieten echte Flexibilität — aber sie sind kein kostenloses Geld. Hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Flexible Rückzahlung — du bestimmst die monatliche Rate selbst
- Zinsfreies Zahlungsziel von 4–8 Wochen bei Vollzahlung
- Höherer Kreditrahmen als bei vielen Debitkarten
- Wechsel zwischen Voll- und Teilzahlung jederzeit möglich
- Sondertilgungen ohne Zusatzkosten bei den meisten Anbietern
- Hohe Sollzinsen (12–22 % p.a.) bei Teilzahlung
- Teilzahlung oft standardmäßig aktiviert — Zinsfalle für Unaufmerksame
- Schuldenspirale möglich, wenn nur die Mindestrückzahlung gezahlt wird
- SCHUFADie SCHUFA ist Deutschlands größte Auskunftei für Bonitätsinformationen.-Prüfung bei der Beantragung nötig
- Nicht geeignet für langfristige Finanzierungen (Ratenkredit wäre günstiger)
Worauf solltest du bei einer Kreditkarte mit Ratenzahlung achten?
Nicht jede Revolving Card ist gleich. Damit du keine bösen Überraschungen erlebst, solltest du diese Punkte vor der Beantragung prüfen:
Effektiver Jahreszins: Der wichtigste Kostenfaktor. Je niedriger der effektive JahreszinsDer effektive Jahreszins enthält alle Kosten eines Kredits — Sollzins plus eventuelle Gebühren — und macht Angebote vergleichbar., desto günstiger die Ratenzahlung. Vergleiche hier genau — die Spanne reicht von etwa 12 % bis über 22 % p.a.
Mindestrückzahlung: Die meisten Anbieter verlangen mindestens 3–5 % des offenen Saldos pro Monat. Je höher deine monatliche Rate, desto schneller bist du schuldenfrei und desto weniger Zinsen zahlst du insgesamt.
Abwahloption: Die beste Kreditkarte mit Ratenzahlung lässt dich die Teilzahlung jederzeit deaktivieren. So kannst du die Karte im Alltag wie eine normale Kreditkarte nutzen und die Ratenzahlung nur dann einschalten, wenn du sie wirklich brauchst.
Jahresgebühr: Viele gute Revolving Cards kommen ohne Jahresgebühr. Karten mit Gebühr lohnen sich nur, wenn sie echten Mehrwert bieten — etwa Reiseversicherungen oder Cashback-Programme.
Gebühren für Bargeldabhebung: Einige Revolving Cards berechnen hohe Gebühren und Zinsen ab dem Tag der Bargeldabhebung — ohne zinsfreies Zahlungsziel. Prüfe das vor der Nutzung am Geldautomaten.
Kreditkarte mit Ratenzahlung trotz SCHUFA
Du hast einen negativen SCHUFA-EintragEin SCHUFA-Eintrag dokumentiert dein bisheriges Zahlungsverhalten. Negative Einträge entstehen z. B. durch nicht bezahlte Rechnungen. und suchst trotzdem eine Kreditkarte mit Teilzahlungsoption? Die Realität ist: Echte Revolving Cards erfordern in der Regel eine Bonitätsprüfung, da die Bank dir einen Kreditrahmen einräumt.
Trotzdem gibt es Optionen. Einige Anbieter prüfen die Bonität weniger streng als klassische Banken und berücksichtigen auch die aktuelle finanzielle Situation — nicht nur vergangene Einträge. Bei GIROMATCH helfen wir dir, passende Karten für deine Situation zu finden.
Wenn eine klassische Revolving Card nicht möglich ist, können diese Alternativen helfen:
- Kreditkarte ohne SCHUFA — Prepaid-Karten, die du im Voraus auflädst und ohne Bonitätsprüfung bekommst.
- Virtuelle Kreditkarte — Sofort nutzbar für Online-Einkäufe, oft ohne SCHUFA-Abfrage erhältlich.
- Prepaid-Kreditkarte — Volle Kostenkontrolle, da du nur ausgeben kannst, was du vorher eingezahlt hast.
Ratenzahlung mit Kreditkarte vs. Ratenkredit — was ist günstiger?
Die Ratenzahlung per Kreditkarte ist bequem, aber selten die günstigste Option. Ein klassischer Ratenkredit bietet in der Regel deutlich niedrigere Zinsen. Hier der direkte Vergleich:
Faustregel: Für Beträge unter 500 € und eine Rückzahlung innerhalb von 2–3 Monaten ist die Kreditkarten-Ratenzahlung praktisch. Bei höheren Summen oder längerer Laufzeit sparst du mit einem Ratenkredit oft mehrere hundert Euro an Zinskosten. Über GIROMATCH kannst du kostenlos und unverbindlich passende Kreditangebote vergleichen.
Häufige Fragen zu Kreditkarten mit Ratenzahlung
Eine Kreditkarte mit Ratenzahlung (auch Revolving Card) ist eine Kreditkarte, bei der du offene Beträge in monatlichen Teilbeträgen zurückzahlen kannst. Die Bank räumt dir einen Kreditrahmen ein, den du flexibel nutzt. Auf den offenen Saldo fallen Sollzinsen an.
Die Sollzinsen liegen bei den meisten Anbietern zwischen 12 % und 22 % pro Jahr. Wenn du den Gesamtbetrag innerhalb des zinsfreien Zahlungsziels (meist 4–8 Wochen) begleichst, fallen keine Zinsen an.
Bei den meisten Revolving Cards kannst du in der Kartenverwaltung zwischen Teilzahlung und Vollzahlung wechseln. Achte darauf, die Rückzahlung auf 100 % zu stellen, wenn du keine Zinsen zahlen möchtest.
Echte Revolving Cards erfordern eine Bonitätsprüfung, da die Bank dir einen Kreditrahmen einräumt. Einige Anbieter prüfen aber weniger streng. Alternativ gibt es Prepaid-Kreditkarten ohne SCHUFA-Abfrage, die allerdings keine Ratenzahlungsfunktion bieten.
Bei einer Charge Card musst du den gesamten offenen Betrag zum Abrechnungsstichtag begleichen. Bei einer Revolving Card (Kreditkarte mit Ratenzahlung) kannst du den Betrag in monatlichen Raten zurückzahlen — dafür fallen Sollzinsen an.
In der Regel nicht. Ein Ratenkredit bietet typischerweise Zinssätze zwischen 3 % und 10 % p.a., während Revolving Cards 12 % bis 22 % p.a. berechnen. Für kurzfristige, kleine Beträge kann die Kreditkarten-Ratenzahlung praktisch sein, bei größeren Summen ist ein Ratenkredit fast immer günstiger.
Fazit: Lohnt sich eine Kreditkarte mit Ratenzahlung?
Eine Kreditkarte mit Ratenzahlung ist ein flexibles Finanzwerkzeug — wenn du sie bewusst einsetzt. Für gelegentliche, kurzfristige Teilzahlungen kann sie praktisch sein. Für dauerhafte Finanzierungen lohnt sich fast immer ein günstigerer Ratenkredit.
Achte darauf, die Teilzahlungsfunktion nur dann zu aktivieren, wenn du sie wirklich brauchst. Und vergleiche die Konditionen — die Zinsunterschiede zwischen den Anbietern sind erheblich.
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