Was weiß die SCHUFA über mich?

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*Bonität vorausgesetzt. Repr. Bsp.: Eff. Jahreszins 4,62%, geb. Sollzins 3,70% p.a., Nettokreditbetrag 7.500 €, Laufzeit 3 Jahre, Provision einmalig 1,25% des Nettokreditbetrags.

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Was weiß SCHUFA über mich?

Bei der Suche nach einer Wohnung, bei der Eröffnung eines Girokontos, beim Abschluss des Handyvertrags oder bei der Kreditanfrage: Fast jeder ist schon einmal mit der SCHUFA in Kontakt gekommen. Die SCHUFA Holding AG ist Deutschlands führende Auskunftei, das heißt sie erteilt Banken, Versicherungen oder auch Händlern Auskünfte über die Bonität und Zahlungsmoral von Verbrauchern. Die gespeicherten Informationen dienen den Unternehmen als Entscheidungsgrundlage und unterstützen sie dabei, Zahlungsausfälle zu minimieren. Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“, kurz SCHUFA, ist jedoch keine Behörde, sondern ein privates Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden.

Woher hat die SCHUFA meine Daten?

9500 Unternehmen sind Vertragspartner der SCHUFA und fragen Informationen ab und geben Daten weiter. Die SCHUFA erhebt die Daten also nicht selbst, sondern sammelt und speichert Informationen. Bei neuen Verträgen willigen Sie mit der sogenannten „SCHUFA-Klausel“ ein, dass Ihre Informationen an die SCHUFA weitergegeben werden dürfen. Während B-Vertragspartner (z.B. Handelsunternehmen) nur nichtvertragsgemäßes Verhalten melden, sind A-Vertragspartner der SCHUFA (z.B. Banken und Sparkassen) sind dabei uneingeschränkt zur Meldung verpflichtet. Die SCHUFA sammelt und speichert jedoch keine Informationen zu dem Vermögen und Einkommen, der Nationalität, zum Beruf und zu besonders sensiblen Daten (Art. 9 DSGVO).

Wann wird eine Schufa-Abfrage gestellt – einige Beispiele:

In der Regel wird bei jedem Vorgang, bei der die Bonität und das historische Zahlungsverhalten eines Verbrauchers relevant ist, eine sogenannte Schufa-Abfrage gestellt. Dies geschieht oft direkt durch den Anbieter, wenn Sie der sogenannten Schufa-Klausel zustimmen. Manchmal hat ein Anbieter auch keine Berechtigung, direkt eine Schufaauskunft zu ziehen und bittet Sie, eine eigene Auskunft vorzulegen. Dies ist oft beim Umzug und der Aufnahme einer Miete bzw. eines Mietvertrags notwendig, insbesondere in Großstädten. Ein paar weitere Beispiele aus dem Alltag:

  • Eröffnung eines Girokontos
  • Auto-Finanzierung oder Aufnahme eines Kredits
  • Handyvertrag
  • Wechsel des Stromanbieters
  • Ratenkauf oder Kauf auf Rechnung

Welche Daten speichert die SCHUFA?

Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten, die Aufschluss über das Zahlungsverhalten und Vertragstreue bieten. Es wird dabei zwischen positiven SCHUFA-Einträgen und negativen SCHUFA-Einträgen unterschieden. Die persönlichen Rahmendaten wie Name und Anschrift können Vertragspartner beispielsweise nutzen um die Identität eines Kunden festzustellen und somit Betrug verhindern. Daten zur Zahlungsmoral sind insbesondere für Banken relevant. So können diese erfahren, ob ihr Kunde weitere Kredite hat und in welcher Höhe und Laufzeit – vertraulich bleibt jedoch bei welcher Bank die Kredite laufen.

Gibt es Positiveinträge in meiner Akte?

Obwohl ein negativer Schufa-Eintrag vermuten lässt, dass es auch positive Einträge gibt, so ist dies nicht korrekt. In einer Schufaakte werden keine Positiv-Einträge vermerkt, sondern lediglich die Aufnahme von bonitätsrelevanten Informationen, wie der Aufnahme eines Kredits oder die Eröffnung eines Girokontos mit Dispo. Ein „Positiv-Eintrag“ ist hier gleichzusetzen mit dem Nichtvorhandensein von einem Negativ-Eintrag. Daraus lässt sich schließen, dass der Abschluss von mehr Verträgen (Kredite, Konten, Kreditkarten) nicht einhergeht mit einem besseren Score.

Eine gute Nachricht ist: Über 90 % aller deutschen Verbraucher haben keine Negativ-Einträge in Ihrer Akte. Sie zeigen ein zuverlässiges Vertragsverhalten und zahlen Raten und Rechnungen stets pünktlich.

Was ist also ein Negativ-Eintrag?

Negativ-Einträge sind alle Informationen zu nicht vertragsgemäßem Verhalten, was hauptsächlich auf die Nichtzahlung einer Verbindlichkeit, bspw. einer Rechnung, zurückzuführen ist. Werden Raten oder Rechnungen nach Mahnungen oder gar Abgabe an ein Inkasso-Unternehmen nicht bezahlt, ist der Vertragspartner verpflichtet, dies der Schufa zu melden, was in der Akte negativ vermerkt wird. Auch Zahlungsausfälle und Eintragungen in öffentlichen Schuldnerverzeichnissen, bspw. nach bei einer Privatinsolvenz oder einer Restschuldbefreiung führen zu negativen Einträgen in der Schufa.

Schufa Auskunft
Angefragte Person
Name: MAX Geschlecht: M
Vorname: MUSTERMANN Geburtsort: BERLIN
Geburtsdatum: 01.01.1980 Schufa-ID: CC55BB183FH
Aktuelle Anschrift Voranschrift
Straße: POSTSTRASSE 1 Straße: BREITSTRASSE 12
PLZ/Ort:: 10115 Berlin PLZ/Ort: 10116 BERLIN
Land: DEU Land: DEU
Die Auskunft enthält folgende Score Informationen zu Ihrer Person
Beschreibung Score-Info
Scorewert 9808
Risikoquote 1
Scorebereich B
Beschreibung Datum Betrag Ratenzahl
Girokonto
Kredit zum Girokonto UNBEFRISTET 500€
Kreditkarte 01.05.2014
Ratenkredit 01.08.2018 5.000€ 24

Was ist der SCHUFA-Score?

Basierend auf diesen gespeicherten Daten berechnet die SCHUFA einen Scorewert (zu Deutsch: Punktewert). Miteinbezogen wird dabei auch die Anzahl und Art von Krediten und wie lange ein Verbraucher schon Erfahrungen mit Kreditgeschäften gesammelt hat. Das sogenannte „Scoringverfahren“, also die Bewertung der Bonität, nutzt statistisch-mathematische Berechnungsmethoden, um anhand von gesammelten Daten aus der Vergangenheit eine Prognose für die Zukunft zu erstellen und die Eintrittswahrscheinlichkeit zu berechnen, dass jemand seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.

„Branchenscores“ und Unterschiede bei den Vertragspartnern

Der SCHUFA-Basisscore ist ein Indikator für die Bonität eines Verbrauchers. Ein besonders hoher Score ist gleichzusetzen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass Raten termingerecht zurückgezahlt oder Rechnungen rechtzeitig beglichen werden. Zu beachten ist, dass es nicht nur einen einzigen Bonitätswert gibt, sondern es eine Unterscheidung nach Branche und Verwendungszweck gibt.

Der SCHUFA-Basisscore ist ein Indikator für die Bonität eines Verbrauchers. Ein besonders hoher Score ist gleichzusetzen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass Raten termingerecht zurückgezahlt oder Rechnungen rechtzeitig beglichen werden. Zu beachten ist, dass es nicht nur einen einzigen Bonitätswert gibt, sondern es eine Unterscheidung nach Branche und Verwendungszweck gibt.

Das bedeutet, dass jeder Verbraucher sich zwar ähnelnde, aber dennoch leicht unterschiedliche Scorewerte besitzt. Beispielsweise gibt es einen Schufa-Score für Banken, einen für Versandhandel und eCommerce (bspw. beim Einkauf auf Amazon), aber auch einen Schufa-Score für Telekommunikationsunternehmen wie die Telekom oder Vodafone. Obwohl sich die Werte grundsätzlich ähneln, gibt es Unterschiede, sodass der Scorewert für den Handel schlechter ist, als der für die Aufnahme eines Kredites.

Mein Schufa-Score: Das bedeutet das Rating

Grundsätzlich gilt: Je höher der Scorewert, desto besser die Bonität. Bei den Informationen, die Banken erhalten, reichen die Scorewerte bis zu maximal 9999, wobei ein Scorewert über 9000 als gut anzusehen ist. Ein Wert zwischen 9900 und 9999 ist gleichzusetzen mit dem Rating „A“, was die beste Bewertung ist. Ein Rating „P“ ist ein Scorewert, der beispielsweise nur 50 Punkte umfasst und somit die schlechteste Bonität bezeichnet. Hier kam es in der Vergangenheit zu nicht gezahlten Raten oder Rechnungen und einem Negativeintrag.

SCHUFA-Auskünfte können von den Vertragspartnern nach Wunsch mit oder ohne branchenabhängigen Score-Wert angefordert werden. Der Score hilft Unternehmen eine effiziente Vertragsentscheidung zu treffen, ist aber nicht ausschlaggebend für einen Vertragsabschluss. Trotz negativen SCHUFA Einträgen kann beispielsweise ein Kredit abgeschlossen werden – dies wird oft als „Kredit ohne Schufa“ verstanden auch wenn es tatsächlich um einen „Kredit trotz Schufa“ handelt.

Wie berechnet sich der Score?

Wie der SCHUFA Score berechnet wird legt die SCHUFA nicht offen, das Scoringverfahren wird jedoch von der zuständigen Aufsichtsbehörde geprüft. Sollten Sie einen Kredit aufnehmen wollen, ist es daher ratsam eine kostenlose SCHUFA-Selbstauskunft die sogenannte Datenkopie anzufordern um die eigenen SCHUFA-Informationen im Blick zu halten. Gemäß § 34 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) hat jeder Bundesbürger das Recht zu, einmal pro Jahr eine kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA einzuholen. So können Sie sicherstellen das Ihre Daten aktuell, richtig und vollständig sind.

Tipp: Die Abfrage der gespeicherten Daten als Datenkopie einmal im Jahr ist kostenlos und sollte nicht mit der kostenpflichtigen Bonitätsauskunft verwechselt werden. Die Datenkopie dient ihrer persönlichen Information und sollte daher vertraulich behandelt werden und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Die Selbstauskunft bietet eine Übersicht aller positiven und negativen Eintragungen und Ihrem Scoringwert. Zudem erfahren Sie woher diese Informationen stammen und welche Unternehmen und Banken in den vergangenen 12 Monaten eine Anfrage bei der SCHUFA gestellt haben.

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung für ihre kostenlose SCHUFA-Auskunft mit Musterbrief finden Sie hier (Link: https://www.giromatch.com/kredit-ohne-SCHUFA/negativen-SCHUFA-eintrag-loeschen-lassen). Außerdem erfahren Sie, wie Sie einen negativen SCHUFA-Eintrag löschen lassen können.

Die Kopie der personenbezogenen Daten ist nur eine Momentaufnahme. Eine Neuberechnung des Scores findet alle 3 Monate statt und Ihr Score kann sich dadurch jederzeit verändern. Erstens wird der Score durch neue SCHUFA-Einträge beeinflusst. Zweitens wirkt sich auch die Laufzeit bestehender Verträge positiv auf den Wert aus. Drittens wird die Berechnungsmethode für den Score kontinuierlich verbessert.

Welche Daten bekommen Unternehmen?

Eine SCHUFA-Abfrage kann nur erfolgen, wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt. Unternehmen nutzen die Bonitätsauskunft um die Kreditwürdigkeit zu überprüfen. Insbesondere wenn bestimmte Waren oder Leistungen dem Verbraucher vor der Bezahlung zur Verfügen gestellt werden ist es wichtig die Vertrauenswürdigkeit und damit das Risiko einzuschätzen.

Die Vertragspartner erhalten dann eine Auskunft je nach dem was für ein Vertragspartner sie sind.

  • A-Vertragspartner (z.B. Banken, Leasing-, Versicherungs- und Kreditkartengesellschaften) erfahren sowohl positive und negative Schufa-Einträge sowie den branchenabhängigen Score.
  • B-Vertragspartner (z.B. Autohäuser, Einzelhandel, Telekommunikationsgesellschaften, Vermieter) wird nur über negative SCHUFA-Einträge informiert.
  • F-Vertragspartner (z.B. Inkassounternehmen) können lediglich Ihre Adresse ermitteln.

Tipp: Wenn Sie sich unverbindlich über Kreditkonditionen informieren werden die Daten bei der SCHUFA gespeichert, die Konditionsanfragen werden anders als Kreditanfragen nicht den Vertragspartnern offengelegt.

Wie kann ich meinen SCHUFA-Score verbessern? Tipps & Tricks

  1. Zahlen Sie Rechnungen immer termingerecht

    Mahnungen und Zahlungsausfälle wirken sich negativ auf Ihren Score aus. Gehen Sie sicher, dass Sie alle Rechnungen und Raten immer fristgerecht bezahlen und Ihren vertragliche Verpflichtungen nachkommen. Nutzen Sie dazu einfach angebotene Lastschriftverfahren oder Daueraufträge.

  2. Nutzen Sie unverbindliche Konditionsanfragen anstelle von Kreditanfragen

    Da bereits Kreditanfragen negative SCHUFA-Einträge verursachen, sollten Sie immer nur eine unverbindliche anonyme und schufaneutrale Konditionsanfrage. Die Daten, die Sie bei der Kreditanfrage angeben werden zudem etwa 10 Tage gespeichert.

  3. Überprüfen Sie Ihre SCHUFA-Einträge regelmäßig

    Damit Ihr Traum vom Auto nicht platz sollten sie die kostenfreie Abfrage Ihrer Daten einmal im Jahr nutzen. So vermeiden Sie falsche Einträge und können diese korrigieren oder direkt löschen lassen.

  4. Bleiben Sie ihrem Wohnsitz und Ihrer Bank treu

    Der häufige Umzug Ihres Wohnsitzes des Kontos wirken wechselhaft und unzuverlässig. Behalten Sie ein Girokonto über viele Jahre, da lange Laufzeiten positiv bewertet werden.

  5. Kündigen Sie unnötige Verträge

    Überflüssige Girokonten und Kreditkarten wirken sich scheinbar negativ auf Ihren Score aus. Zudem können Sie sich so Kontoführungskosten sparen und Ihre Finanzen besser im Blick behalten.

  6. Nehmen Sie nicht viele Kleinkredite auf

    Auch wenn Ihnen Kleinkredite und der Kauf auf Rechnung bei vielen Versandhändlern angeboten wird, sollten Sie darüber nachdenken einen größeren Kredit zu wählen um negative Auswirkungen auf Ihren Score zu vermeiden.

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