Der neue SCHUFA-Score: Verstehen und verbessern

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Dein SCHUFA-Score entscheidet mit, ob du einen Kredit bekommst — und oft auch über Handyvertrag, Ratenkauf oder Mietwohnung. Seit dem 17. März 2026 berechnet die SCHUFA den Score komplett neu: Punkte von 0 bis 999 statt Prozentwerte, auf Basis von 12 offengelegten Kriterien.

Hier findest du alles Wichtige an einem Ort: die SCHUFA-Score Tabelle mit allen Score-Klassen, was ein guter Score ist, wie du deinen Score kostenlos einsiehst, wie du ihn verbesserst — und welche Optionen du hast, wenn dein Score gerade nicht mitspielt. Stand: August 2026.

📊 Skala0 – 999 Punkte (seit 17. März 2026)
🏷️ Score-Klassen5 Klassen: von „Ungenügend“ bis „Hervorragend“
🧮 Berechnung12 offengelegte Kriterien
👀 Score einsehenmeineSCHUFA oder 1x pro Jahr kostenlose Datenkopie (Art. 15 DSGVO)
🔄 Alter BasisscoreProzentwert (0–100 %) — nicht mit dem neuen Score vergleichbar
⚖️ Gut zu wissenDer Score ist nur ein Teil der Kreditentscheidung

Was ist der SCHUFA-Score?

Der SCHUFA-Score ist eine Zahl, mit der die SCHUFA deine BonitätBonität ist die Fähigkeit und Bereitschaft einer Person, finanzielle Verpflichtungen wie Kredite oder Rechnungen fristgerecht zu bezahlen. einschätzt. Er sagt aus, wie wahrscheinlich es ist, dass du Rechnungen und Raten zuverlässig bezahlst. Banken, Onlinehändler, Mobilfunkanbieter und Vermieter nutzen diesen Wert, um zu entscheiden, ob sie einen Vertrag mit dir abschließen.

Die Grundlage sind die Daten, die die SCHUFA über dich speichert: Konten, Kreditkarten, Kredite, Verträge und Zahlungsstörungen. Was die SCHUFA alles über dich weiß, kannst du hier im Detail nachlesen.

Seit dem 17. März 2026 gibt es den neuen SCHUFA-Score (intern „NGS“ — Neuer SCHUFA-Score). Er ersetzt das bisherige System grundlegend — und macht es deutlich transparenter. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

Punkte statt Prozent: Dein Score wird jetzt als Punktwert zwischen 0 und 999 dargestellt — nicht mehr als Prozentwert. Ein Score von 793 Punkten bedeutet also nicht dasselbe wie 79,3 %. Die Skalen sind komplett unterschiedlich aufgebaut.

Gleicher Score für alle: Bisher gab es verschiedene Branchenscores — Banken sahen andere Werte als Onlinehändler. Jetzt zeigt dir dein meineSCHUFA-Account denselben Score, den auch Unternehmen bei einer Anfrage erhalten. Das ist ein großer Transparenzschritt.

12 offengelegte Kriterien: Erstmals erklärt die SCHUFA genau, welche 12 Faktoren in die Berechnung einfließen. Du kannst nachvollziehen, warum dein Score so ist, wie er ist — und gezielt daran arbeiten.

Gut zu wissen: Einkommen, Beruf, Vermögen oder Familienstand fließen nicht in den SCHUFA-Score ein — diese Daten speichert die SCHUFA gar nicht. Dein Score basiert ausschließlich auf deinem Zahlungs- und Vertragsverhalten. Das Einkommen prüft die Bank separat, wenn du einen Kredit beantragst.

SCHUFA-Score Tabelle 2026: Die 5 Score-Klassen

Der SCHUFA-Score teilt alle Verbraucher in fünf Klassen ein. Die Einstufung bezieht sich auf die Bankenbranche, die besonders strenge Anforderungen an die Bonität stellt. Hier die vollständige Tabelle:

Score-KlassePunkte-BereichProzent-ÄquivalentAnteil in Deutschland
Hervorragendab 776 Punkteab 97,22 %63,5 % der Bevölkerung
Gutca. 680–775 Punkte93,54 % – 97,21 %ca. 20 %
Akzeptabelca. 530–679 Punkte85,89 % – 93,53 %ca. 10 %
Ausreichendca. 100–529 Punkte30,00 % – 85,88 %ca. 5 %
Ungenügendunter 100 Punkteunter 29,99 %ca. 1,5 %

Was bedeutet der SCHUFA-Score für dich? Mit einem Score in der Klasse „Hervorragend“ stehen deine Chancen auf eine Kreditbewilligung sehr gut. In der Klasse „Gut“ sind die Aussichten ebenfalls positiv. Bei „Akzeptabel“ wird es schwieriger — und ab „Ausreichend“ lehnen viele klassische Banken ab. Aber: Der SCHUFA-Score ist nur ein Baustein der Kreditentscheidung. Banken prüfen zusätzlich Einkommen, Haushaltsrechnung, Beschäftigungsverhältnis und weitere Faktoren.

Falls du trotz eines niedrigeren Scores einen Kredit brauchst, gibt es Möglichkeiten auch bei negativer SCHUFA.

Was ist ein guter SCHUFA-Score?

Die häufigste Frage zum SCHUFA-Score — und die Antwort hängt davon ab, was du vorhast:

Für einen klassischen Bankkredit brauchst du in der Regel einen Score in der Klasse „Hervorragend“ (ab 776 Punkte) oder „Gut“ (ab ca. 680 Punkte). In diesen Bereichen stehen die Chancen gut — aber auch hier entscheidet die Bank anhand weiterer Faktoren wie Einkommen und bestehende Verpflichtungen.

Für einen Handyvertrag oder Online-Ratenkauf sind die Anforderungen meist niedriger. Viele Händler und Telko-Anbieter bewilligen auch bei einem Score in der Klasse „Akzeptabel“.

Für eine Mietwohnung verlangen Vermieter häufig eine Bonitätsauskunft — zum Beispiel den offiziellen SCHUFA-BonitätsCheck. Die Klassen „Hervorragend“ und „Gut“ sind ideal. In der Klasse „Akzeptabel“ kann es je nach Vermieter schwieriger werden.

63,5 % aller Personen in Deutschland befinden sich laut SCHUFA in der Klasse „Hervorragend“ — die Mehrheit hat also einen starken Score. Falls deiner niedriger ist, lies weiter für konkrete Tipps.

Neuer SCHUFA-Score vs. alter Basisscore: Was hat sich geändert?

Der Wechsel vom alten Prozentwert zum neuen Punktesystem ist mehr als nur eine optische Änderung. Hier die wichtigsten Unterschiede:

MerkmalAlter BasisscoreNeuer SCHUFA-Score (NGS)
DarstellungProzentwert (0–100 %)Punkte (0–999)
Verbraucher-Score = Unternehmens-Score?Nein — verschiedene BranchenscoresJa — gleicher Score für alle
Transparenz der KriterienNicht offengelegt12 Kriterien öffentlich erklärt
VergleichbarkeitNur mit altem SystemNicht mit dem alten Score vergleichbar
Einfluss einzelner FaktorenUnbekanntTeilweise gewichtet beschrieben

Achtung: Wenn dein alter BasisscoreDer Basisscore war der bisherige Prozentwert, den Verbraucher in ihrer SCHUFA-Auskunft sehen konnten. Er reichte von 0 % bis 100 %. bei 97 % lag und dein neuer Score bei 780 Punkten steht, bedeutet das nicht eine Verschlechterung. Die Skalen sind komplett anders aufgebaut. Beide Werte können eine hervorragende Bonität widerspiegeln.

Du suchst nach deinem alten Wert — zum Beispiel einem SCHUFA-Score von 95 %? Prozentwerte stammen aus dem alten Basisscore-System und lassen sich nicht in Punkte umrechnen. Zur groben Orientierung: 95 % lag laut Klassen-Tabelle im Bereich „Gut“ (heute ca. 680–775 Punkte). Verbindlich ist aber nur dein aktueller Punktwert.

Die 12 Kriterien: So wird dein SCHUFA-Score berechnet

Die SCHUFA hat erstmals offengelegt, welche 12 Faktoren in die Score-Berechnung einfließen. Jedes Kriterium kann deinen Score positiv oder negativ beeinflussen. Die Einträge dahinter werden übrigens als SCHUFA-Merkmale gespeichert. Hier die vollständige Übersicht:

1. Zahlungsstörungen

Einfluss: sehr hoch (negativ)

Das wichtigste Kriterium. Die SCHUFA unterscheidet drei Stufen: keine Zahlungsstörungen (optimal), erledigte Zahlungsstörungen (beglichene Forderungen — besser, aber nicht ideal) und offene Zahlungsstörungen (noch nicht bezahlt — am schlimmsten für den Score).

Eine Zahlungsstörung wird gemeldet, wenn ein fälliger Betrag nach mindestens zwei schriftlichen Mahnungen nicht beglichen wurde und du bei der ersten Mahnung auf die SCHUFA-Meldung hingewiesen wurdest. Falls du einen negativen SCHUFA-Eintrag löschen lassen möchtest, findest du hier die Anleitung.

2. Alter des ältesten Bankvertrags

Einfluss: positiv (je älter, desto besser)

Dazu zählen Girokonten, Kreditkarten, Leasingverträge, Bürgschaften und Kredite. Je länger du nachweislich am Finanzleben teilnimmst und deine Verpflichtungen erfüllst, desto besser für deinen Score. Ein Girokonto, das du seit 15 Jahren führst, ist ein starkes positives Signal.

3. Alter der ältesten Kreditkarte

Einfluss: positiv (je älter, desto besser)

Kreditkarten sind ein Vertrauensbeweis der Bank — sie geben dir ein Kartenlimit, mit dem du flexibel zahlen kannst. Je länger du eine Kreditkarte verantwortungsvoll nutzt, desto besser bewertet die SCHUFA deine Kreditwürdigkeit. Falls du noch keine hast, kann eine kostenlose Kreditkarte ein guter Einstieg sein.

4. Alter der aktuellen Adresse

Einfluss: positiv (je länger, desto besser)

Statistisch gesehen haben Personen, die häufig umziehen, ein höheres Risiko für Zahlungsschwierigkeiten. Je länger du an derselben Adresse wohnst, desto stabiler wirkt dein Profil. Dieser Effekt verstärkt sich über die Jahre.

5. Alter des jüngsten Rahmenkredits

Einfluss: zunächst negativ, über Zeit positiv

Ein RahmenkreditEin Rahmenkredit ist ein flexibler Kredit, bei dem du bis zu einer festgelegten Summe jederzeit Geld abrufen und zurückzahlen kannst. Zinsen fallen nur auf den genutzten Betrag an. erweitert deinen finanziellen Spielraum stark — aber das birgt auch Risiken. Deshalb verschlechtert ein neuer Rahmenkredit den Score zunächst. Wenn du ihn aber verantwortungsvoll nutzt, verbessert sich dein Score im Laufe der Zeit wieder.

6. Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten (letzte 12 Monate)

Einfluss: negativ bei vielen Anfragen

Viele neue Kreditkarten oder Girokonten innerhalb von zwölf Monaten sind statistisch ein Warnsignal. Aber: Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen zählen nur einmal. Du kannst also in Ruhe Konditionen vergleichen, ohne deinen Score mehrfach zu belasten.

7. Anfragen außerhalb des Bankenbereichs (letzte 12 Monate)

Einfluss: negativ bei vielen Anfragen

Hierzu zählen Anfragen von Onlinehändlern, Handyanbietern oder Versicherungen — zum Beispiel bei Ratenkauf oder Kauf auf Rechnung. Auch hier gilt: 28-Tage-Regel — mehrere Anfragen innerhalb dieses Zeitraums werden zusammengefasst.

8. Aufgenommene Ratenkredite (letzte 12 Monate)

Einfluss: negativ

Jeder neue Ratenkredit (z. B. für Möbel, Auto oder Elektronik) belastet den Score zunächst. Mehrere Ratenkredite in kurzer Zeit wiegen besonders schwer. Immobilienkredite fallen nicht in diese Kategorie — sie werden separat bewertet (siehe Kriterium 11).

9. Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite

Einfluss: negativ bei langer Restlaufzeit

Je länger ein Kredit noch läuft, desto länger besteht das Risiko von Zahlungsschwierigkeiten. Wichtig: Restlaufzeiten bis drei Jahre haben keinen negativen Einfluss auf den Score. Erst darüber hinaus drückt die Laufzeit den Wert nach unten.

10. Kreditstatus

Einfluss: variabel

Dieses Kriterium prüft, ob aktuell ein laufender Ratenkredit besteht. Ein aktiver Kredit verschlechtert den Score leicht. Ein vollständig zurückgezahlter Kredit dagegen verbessert ihn — du hast schließlich bewiesen, dass du zuverlässig tilgst.

11. Immobilienkredit

Einfluss: positiv

Überraschend für viele: Ein Immobilienkredit ist gut für den Score. Die Logik dahinter: Wer einen Immobilienkredit bewilligt bekommt, hat bereits eine besonders gründliche Bonitätsprüfung durch die Bank bestanden. Das signalisiert finanzielle Stabilität.

12. Identitätsprüfung

Einfluss: positiv

Wenn bei einem deiner Vertragsabschlüsse deine Identität überprüft wurde (z. B. per Personalausweis bei der Kontoeröffnung), ist das positiv für den Score. Die Verifizierung bestätigt, dass du eine reale, überprüfte Person bist.

SCHUFA-Score kostenlos einsehen: So geht’s

Du kannst deinen aktuellen SCHUFA-Score jederzeit online einsehen — auf drei Wegen:

Kostenlose SCHUFA-Datenkopie — Einmal pro Jahr hast du das Recht auf eine kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO. Diese zeigt dir alle gespeicherten Daten inklusive deines Scores. Hier erfährst du, wie du sie beantragst.

meineSCHUFA — Im kostenpflichtigen meineSCHUFA-Account siehst du deinen aktuellen Score mit allen 12 Kriterien, den Score-Klassen und einer detaillierten Aufschlüsselung. Das ist die umfassendste Option.

Drittanbieter-Apps — Dienste wie bonify zeigen dir eine SCHUFA-Score-Einschätzung. Beachte, dass der angezeigte Wert je nach Anbieter vom offiziellen Score abweichen kann.

SCHUFA-Score verbessern: 7 Tipps auf Basis der 12 Kriterien

Jetzt, wo du die 12 Kriterien kennst, kannst du gezielt an deinem Score arbeiten. Hier die wirksamsten Maßnahmen:

1. Rechnungen pünktlich bezahlen. Zahlungsstörungen sind der größte Score-Killer. Richte Daueraufträge oder Lastschriften ein, damit nichts vergessen wird. Selbst eine kleine offene Rechnung kann zu einem negativen Eintrag führen.

2. Alte Konten und Kreditkarten behalten. Die Kriterien 2 und 3 belohnen lange Geschäftsbeziehungen. Dein ältestes Girokonto zu kündigen, nur weil du ein neues eröffnest, kann den Score senken. Behalte es — auch wenn du es kaum noch nutzt.

3. Nicht zu viele Konten auf einmal eröffnen. Nutze die 28-Tage-Regel bewusst: Wenn du Konditionen vergleichst, mach das innerhalb eines Monats. So zählen mehrere Anfragen als eine.

4. Laufende Kredite zügig tilgen. Ein vollständig zurückgezahlter Kredit verbessert deinen Score (Kriterium 10). Wenn möglich, nutze Sondertilgungen, um Restlaufzeiten zu verkürzen (Kriterium 9).

5. Erledigte Negativmerkmale prüfen lassen. Manche SCHUFA-Einträge sind fehlerhaft oder hätten bereits gelöscht werden müssen. Beantrage eine kostenlose SCHUFA-Auskunft und überprüfe alle Einträge.

6. Adresswechsel vermeiden oder dokumentieren. Häufige Umzüge wirken sich negativ aus (Kriterium 4). Falls du umziehst, stelle sicher, dass die neue Adresse bei deiner Bank aktualisiert wird — sonst entsteht keine positive Wohnhistorie.

7. Identitätsverifizierung sicherstellen. Wenn du ein Bankkonto mit VideoIdent oder PostIdent eröffnet hast, ist deine Identität bei der SCHUFA verifiziert (Kriterium 12). Jedes seriös eröffnete Konto stärkt diesen Punkt automatisch.

Realistisch bleiben: Dein Score verbessert sich nicht über Nacht. Neue positive Daten wirken zwar schnell, aber erledigte Negativeinträge bleiben in der Regel drei Jahre gespeichert. Score-Pflege ist ein Marathon, kein Sprint.

GIROMATCH Tipp

Tipp von GIROMATCH

Den Score zu verbessern braucht Zeit — manchmal Monate oder Jahre. Wenn du jetzt eine Lösung brauchst, musst du nicht warten: Es gibt Partnerbanken, die mehr sehen als nur den Score. Schau dir an, wie ein Kredit trotz negativer SCHUFA funktioniert — die Anfrage ist kostenlos und SCHUFA-neutral.

Teste deine Bonität: Der SCHUFA-Score-Simulator

Du möchtest einschätzen, wie Banken deine Bonität bewerten? Unser Score-Simulator gibt dir eine Orientierung — kostenlos und SCHUFA-neutral.

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Schlechter SCHUFA-Score — trotzdem Kredit? Deine Optionen

Ein niedriger Score fühlt sich an wie eine verschlossene Tür. Aber: Der SCHUFA-Score ist nur ein Teil der Kreditentscheidung — und nicht jede Bank legt dieselben Maßstäbe an.

Banken berücksichtigen zusätzlich dein Einkommen und die Haushaltsrechnung — reicht das Nettoeinkommen nach Abzug aller festen Ausgaben noch für die Kreditrate? Dein Beschäftigungsverhältnis — Festanstellung, Probezeit, Selbstständigkeit oder befristeter Vertrag machen einen großen Unterschied. Und deine bestehenden Verpflichtungen — laufende Kredite oder ein hoher Dispokredit können sogar dazu führen, dass die Bank trotz gutem SCHUFA-Score ablehnt. Umgekehrt gilt: Ein schwächerer Score heißt nicht automatisch Ablehnung.

Genau hier setzt GIROMATCH an: Wir sind ein unabhängiger Kreditvermittler und arbeiten mit einem breiten Netzwerk an Partnerbanken, die unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe anlegen. Wo eine Bank ablehnt, kann eine andere zusagen. Deine Anfrage ist kostenlos, unverbindlich und SCHUFA-neutral — sie beeinflusst deinen Score nicht.

Deine Möglichkeiten im Überblick: ein Kredit trotz SCHUFA, wenn Einträge dich ausbremsen. Ein Kleinkredit für überschaubare Summen. Oder eine Kreditkarte ohne SCHUFA-Prüfung, wenn du flexibel bleiben willst.

Häufige Fragen zum SCHUFA-Score

Im neuen Punktesystem gilt ein Score ab 776 Punkten als „Hervorragend“ — das entspricht der besten Klasse. Für einen Bankkredit solltest du mindestens in der Klasse „Gut“ (ab ca. 680 Punkte) liegen. Für Handyverträge oder Ratenkäufe reicht oft auch die Klasse „Akzeptabel“ (ab ca. 530 Punkte). 63,5 % aller Personen in Deutschland befinden sich in der Klasse „Hervorragend“.

Das hängt vom Grund der Verschlechterung ab. Erledigte Negativeinträge bleiben in der Regel drei Jahre nach Begleichung gespeichert. In dieser Zeit verbessert sich dein Score schrittweise. Neue positive Daten — wie pünktliche Zahlungen und stabile Geschäftsbeziehungen — wirken sich sofort positiv aus. Ein neuer Ratenkredit oder Rahmenkredit senkt den Score zunächst, verbessert ihn aber über die Laufzeit wieder, wenn du zuverlässig zahlst.

Einmal pro Jahr hast du nach Art. 15 DSGVO das Recht auf eine kostenlose Datenkopie, die auch deinen aktuellen Score enthält. Du kannst sie direkt bei der SCHUFA beantragen — eine Anleitung findest du unter SCHUFA-Auskunft kostenlos beantragen. Für regelmäßige Einsicht mit Score-Monitoring und der Aufschlüsselung aller 12 Kriterien gibt es den kostenpflichtigen meineSCHUFA-Account.

Der alte Basisscore wurde als Prozentwert (0–100 %) dargestellt und war nur für Verbraucher sichtbar — Unternehmen sahen andere Branchenscores. Der neue SCHUFA-Score nutzt Punkte (0–999) und ist für alle gleich: Du siehst denselben Wert wie Banken. Außerdem legt die SCHUFA jetzt 12 Berechnungskriterien offen. Wichtig: Die beiden Scores lassen sich nicht direkt vergleichen, da die Berechnungslogik komplett anders ist.

Der SCHUFA-Score wird nicht an festen Terminen aktualisiert, sondern immer dann neu berechnet, wenn ein Unternehmen deinen Score abfragt oder wenn sich relevante Daten ändern — zum Beispiel bei einem neuen Vertrag, einer Kreditrückzahlung oder einer Adressänderung. In deinem meineSCHUFA-Account kannst du das Datum der letzten Berechnung einsehen.

Nein. Die Anfrage bei GIROMATCH ist SCHUFA-neutral — sie wird als sogenannte „Konditionenanfrage“ gestellt und hat keinen Einfluss auf deinen Score. Erst wenn du ein konkretes Kreditangebot annimmst und der Vertrag zustande kommt, wird dies bei der SCHUFA vermerkt.

Die Score-Klassen geben eine Orientierung, wie Banken deine Kreditwürdigkeit einschätzen. In der Klasse „Hervorragend“ (ab 776 Punkte) stehen die Chancen sehr gut. Bei „Gut“ (ab ca. 680 Punkte) sind sie ebenfalls positiv. Ab „Akzeptabel“ wird es bei klassischen Banken schwieriger. Aber der SCHUFA-Score ist nur ein Faktor — Banken prüfen zusätzlich Einkommen, laufende Verpflichtungen und weitere Kriterien. Auch bei niedrigerem Score gibt es über spezialisierte Kreditvermittler wie GIROMATCH oft Möglichkeiten.

Fazit: Dein SCHUFA-Score ist eine Momentaufnahme — kein Urteil

Der neue SCHUFA-Score macht Bonität so transparent wie nie: Du siehst denselben Wert wie die Banken und kennst die 12 Kriterien dahinter. Das heißt auch: Du kannst gezielt daran arbeiten — mit pünktlichen Zahlungen, stabilen Kontobeziehungen und einem wachsamen Blick auf deine Einträge.

Und wenn es schneller gehen muss: GIROMATCH prüft deine Möglichkeiten kostenlos, diskret und SCHUFA-neutral — auch bei einem Score, der gerade nicht glänzt.

Stand: August 2026. Alle Angaben zum neuen SCHUFA-Score basieren auf offiziellen Informationen der SCHUFA Holding AG.

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  • ZEIT Campus (2016)
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