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Girokonto wechseln

Online Bankkonto wechseln in wenigen Schritten
Presse und Auszeichnungen
Lesezeit: 12 Min.

Einfach das Girokonto wechseln

Viele Verbraucher sind nicht zufrieden mit ihrer Bank, denn nur wenige Banken bieten ihren Kunden ein komplett kostenfreies Konto. Daher denken viele Kunden darüber nach, zu einer neuen Bank zu wechseln und sind auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto mit besseren Konditionen. Auch die Nähe zu Filialen und die Verfügbarkeit von Bankautomaten spielen beim Konto wechseln eine Rolle.

GIROMATCH bietet Ihnen einen Vergleich der besten Anbieter zum Bankwechsel auf ein kostenloses Konto. Ganz gleich, ob Sie dabei nach einem Bankkonto ohne Gebühren, einem Online Girokonto oder nach einem Zweitkonto für Ihre Rücklagen suchen: In unserem kostenlosen Girokonto Vergleich finden Sie garantiert das beste Girokonto für Ihre Bedürfnisse.

GIROMATCH Vorteile auf einen Blick

Girokonto wechseln mit GIROMATCH: Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Die besten Anbieter im Vergleich
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Konto wechseln - das müssen Sie wissen

Wann sollte man die Bank wechseln?

Laut Stiftung Warentest (Ausgabe 09/2017) sollten Verbraucher, die jährlich mehr als 60 Euro für ihr Girokonto zahlen über einen Bankwechsel nachdenken. Die 15 Euro pro Quartal schließen dabei auch die Girocard und Online-Buchungen ein.

Banken verlangen diese Gebühren um die laufenden Kosten abzudecken, die bei der Abwicklung von Zahlungen, der Kundenberatung, dem Betrieb von Geldabhebung und nicht zuletzt natürlich auch zur Bezahlung der Mitarbeiter.

Direktbanken bieten ihren Kunden im Gegensatz dazu keine Filialberatung und oftmals auch keine eigenen Bargeldautomaten an. Im Gegenzug können diese die eingesparten Kosten direkt an den Kunden weitergeben und mit kostenlosen Girokonten werbenn. Aber auch klassische Filialbanken haben günstige Girokonten im Angebot.

5 Anzeichen, dass Sie Ihr Girokonto wechseln sollten

Wichtige Anzeichen für einen Wechsel des Girokontos
  1. Sie zahlen mehr als 60 Euro jährlich an Kontoführungsgebühren
  2. Sie haben eine Ankündigung für eine Erhöhung der Gebühren von Ihrer Bank erhalten
  3. Sie sind mit den Angeboten (Beratung, Filialnetz, Online-Banking) Ihrer aktuellen Bank nicht mehr zufrieden
  4. Sie sind mit dem Image Ihrer aktuellen Bank nicht mehr zufrieden - zum Beispiel bei Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit
  5. Sie sind unzufrieden mit der Erreichbarkeit und der Abwicklungsgeschwindigkeit Ihrer aktuellen Bank

Geld sparen mit kostenlosen Girokonten - Lohnt sich der Wechsel?

„Kostenlose Girokonten“ mit denen Bankkunden wechseln des Girokontos oder gleich der ganzen Bank animiert werden sollen sind nicht immer bedingungslos gebührenfrei. Das heißt, oft ist der Erlass der jährlichen Kontoführungsgebühren mit Bedingungen verknüpft.

Viele Banken und Sparkassen verpflichten die Kunden ihr neues Konto als Gehaltskonto einzurichten, wenn sie ein kostenloses Girokonto möchten - und zwar in Form eines Kunden müssen dann ihren Arbeitgeber dazu anweisen, ihr Gehalt jeden Monat auf das neue Konto zu überweisen, damit ein Mindesteingang auf dem kostenlosen Girokonto garantiert werden kann. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier: Versteckte Kostenfallen bei Kostenlosen Girokonten.

Welches kostenlose Girokonto ist das Beste?

Die Frage, welches kostenlose Girokonto unterm Strich das Beste ist, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Stattdessen spielen die individuellen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. Wir können grundsätzlich zwei Anbieter empfehlen: zum einen das kostenlose Girokonto der DKB. Und zum anderen das bunq Girokonto, das zwar nicht kostenlos ist aber gerade für Digitalaffine Kunden einige spannende Features bereithält.

Kostenloses Girokonto ohne Kontoführungsgebühren

Kommen wir zunächst zu unserer Empfehlung für ein kostenloses Girokonto: dem DKB-Cash Girokonto. Neben der Tatsache, dass für das Konto dauerhaft keine Kontoführungsgebühren anfallen überzeugt das Girokonto der Deutschen Kreditbank AG mit einer kostenlosen Visa-Karte, die es zum Konto kostenlos dazugibt.

Unsere Empfehlung: DKB-Cash Girokonto

  • 0 Euro - Keine Kontoführungsgebühren
  • Kostenlose Girokarte und DKB-VISA-Card
  • Kostenlos Geld abheben - auch im Ausland
  • Moderne App: Online-Banking, kontaktloses Bezahlen, Apple Pay, Google Pay

Banking per App? Das moderne Bankkonto für Digitalaffine

Gerade jüngere Kunden legen bei der Wahl ihrer Bank immer mehr Wert auf eine moderne Nutzererfahrung, die ihnen ermöglicht ihr Konto komplett digital zu verwalten. Dazu gehört insbesondere das Online-Banking Angebot, aber auch die Möglichkeit mobil zu bezahlen. Außerdem sind auch eine gute Smartphone-App der Bank und Optionen zum kontaktlosen Bezahlen für Verbraucher attraktiv, die viel unterwegs sind und Wartezeiten in der Filiale vermeiden wollen. Genau das und noch viel mehr bietet das bunq Girokonto.

Unser Tipp: bunq Girokonto

  • Einfache und schnelle Eröffnung - in wenigen Minuten Zugriff aufs Konto
  • Kostenlose Trial-Phase: Konto kann kostenlos und unverbindlich getestet werden
  • Keine SCHUFA-Prüfung: Konto kann ohne SCHUFA beantragt werden
  • Guthaben wird verzinst - Guthabenzins bis zu 9 mal höher als bei anderen Anbietern

Kostenfalle Bargeld abheben?

Noch immer ist Bargeld in Deutschland ein beliebtes Zahlungsmittel, daher ist auch die Bargeldversorgung entscheidend beim Konto wechseln. Mit der Girokarte können Verbraucher an Geldautomaten oder in der Filiale Bargeld abheben. Ein großes Filial- und Automatennetz kann also auch entscheidend für das Bank Wechseln sein. Verbraucher sollten sich informieren, wo sie bei ihrer Bank gebührenfrei Bargeld beziehen können.

Zum einen können Sie bei Kooperationspartnern der Bank kostenlos Bargeld abheben, Banken haben dazu Gemeinschaften wie Cash Group, Cash-Pool, Volks- und Raiffeisenbanken oder Sparkassen gebildet. Zum anderen bei Kooperationspartnern aus dem Einzelhandel oder sogar bei Tankstellen.

Hilfe beim Bankwechsel: Konto wechseln ohne viel Aufwand

Obwohl viele Kunden mit ihrer Bank und den Leistungen unzufrieden sind bleiben sie ihrer Bank treu und wollen nicht die Bank wechseln - und zwar, weil sie sich vor dem mit dem Kontowechsel verbundenen Aufwand fürchten.

Schließlich müssen zunächst verschiedene Angebote und deren Konditionen verglichen werden. Dabei sollten sich Verbraucher nicht von Willkommensangeboten locken lassen, sondern das Girokonto wählen, das unterm Strich am günstigsten ist.

Hat man das passende Konto gefunden und beantragt, heißt es genau hinschauen: Bestehende Daueraufträge müssen bei der alten Bank gelöscht und anschließend bei der neuen Bank wieder neu eingerichtet werden. Alle Zahlungspartner, die Geld auf das alte Konto überweisen oder abbuchen, müssen informiert werden. Wichtig ist dabei vor allem der Arbeitgeber oder Ämter von denen Verbraucher monatlich Geld erhalten wie die Arbeitsagentur, die Rentenkasse oder die Familienkasse.

Darüber hinaus muss überprüft werden, welche Einzugsermächtigungen erteilt wurden und welche Daueraufträge gewechselt werden müssen. Dazu gehören regelmäßige Zahlungen an Vermieter, Versicherungen, Internetanbieter oder der Rundfunkbeitrag. Bei Einzugsermächtigungen müssen Verbraucher über Kontaktformulare oder per Brief ihre neue Bankverbindung weitergeben.

Oder um es kurz zu sagen: ein Kontowechsel kann ganz schön viel Aufwand mit sich bringen. Glücklicherweise gibt es beim Wechsel des Girokontos einen Wechselservice, der einem einen Großteil des Aufwands abnimmt. Dabei unterscheidet man zwischen dem gesetzlichen Kontowechselservice und digitalen Angeboten für die Unterstützung beim Kontowechsel.

Bank wechseln mit dem gesetzlichen Kontowechsel

Gesetzlicher Kontowechselservice

Seit September 2016 sind alte und neue Banken dazu verpflichtet beim Girokonto wechseln eines Kunden zusammenzuarbeiten um das Bank Wechseln für den Kunden einfacher und schneller zu machen. Die bisherige Bank muss auf Anfrage des Kunden eine Übersicht aller Buchungen der letzten 13 Monaten liefern, damit seine neue Bank alle Zahlungspartner über die neue Bankverbindung informieren kann.

Bei der gesetzlichen Kontowechselhilfe der Girokontowechsel innerhalb von zwölf Geschäftstagen erfolgt sein. Um den Umzug zu starten muss der Kunde seiner neuen Bank eine schriftliche Ermächtigung zur Abfrage dieser Informationen erteilen, manche Banken bieten aber auch einen Umzugsservice direkt in ihrem Online-Banking an.

Bank wechseln mit dem digitalen Kontowechsel

Digitaler Kontowechselservice

Anders als beim gesetzlichen Kontowechsel kann man den digitalen Kontowechsel-Service als Kunde selbstständig online starten. Der Umzugsservice wird von zahlreichen Banken und Dienstleistern angeboten. Kunden müssen sich dafür im Online-Banking ihrer bisherigen Bank anmelden und den Kontowechsel-Service beauftragen. Es wird dann automatisch aus der Transaktionshistorie eine Liste mit allen Zahlungspartnern erstellt.

Der Online-Kontowechselservice informiert automatisch alle Zahlungspartner über die neue Bankverbindung. Die Daueraufträge müssen jedoch bei der neuen Bank selbstständig neu eingerichtet werden. Kunden können das Konto Wechseln direkt beim Antrag für ein neues Girokonto bei einer Bank oder bei einem Vermittler beauftragen, auch hier muss der Kunde seine Zugangsdaten für sein altes Konto parat halten. Auch wenn Banken und Dienstleister einen großen Teil der Arbeit übernehmen, sollten Verbraucher überprüfen, ob der Umzug vollständig und richtig verlaufen ist.

Checkliste für den Kontowechsel

Egal, ob Sie selbstständig Ihr Konto wechseln, die gesetzliche Kontowechselhilfe nutzen oder einen digitalen Kontowechselservice nutzen: Sie sollten auf jeden Fall prüfen, ob beim Kontowechsel auch alles geklappt hat..

Anhand der folgenden Checkliste können Sie kontrollieren, ob Sie an alles gedacht haben und alle Daueraufträge und Lastschriften vom alten auf das neue Konto übertragen worden sind. Generell gilt, dass Daueraufträge bei der neuen Bank nach dem Bank wechseln auch neu eingestellt werden müssen.

Durch den Kontowechsel-Service hingegen werden alle Zahlungspartner, die Lastschriften von Ihrem Konto beziehen oder von denen regelmäßigen Überweisungen eingehen, über die neue Verbindung informiert.

Checkliste

Die wichtigsten Daueraufträge und Lastschriften die Sie beim Kontowechsel überprüfen sollten:

Eingehende Überweisungen

  • Arbeitgeber, Rententräger, Arbeitsagentur, Familienkasse (Kindergeld), Studentenwerk (BAföG), Wohnungsamt (Wohngeld)
  • Finanzamt
  • Angehörige

Ausgehende Zahlungen (Finanzen & Versicherungen)

  • Fondsgesellschaften und Fremdbanken (z.B. Baufinanzierungen, Kredite, Kreditkartenabrechnungen)
  • Versicherungen & Krankenkassen
  • Kindergarten, Kindertagesstätte
  • Angehörige (z.B. Unterhaltszahlungen)

Ausgehende Zahlungen (Wohnen & Freizeit)

  • Vermieter und Versorger (Strom, Wasser)
  • Mobilfunk, Telefon- und Kabelanbieter
  • Mitgliedschaften (Sportvereine, Automobilclub)
  • Abonnements
  • Gebühren & Steuern (z.B. GEZ)
  • Spenden
  • Online-Shops (z.B. Amazon, Ebay)
  • Zahlungsdienstleister (z.B. PayPal)

So holen Sie das Beste raus: Tipps für den Kontowechsel

  1. Rechnen Sie aus, wie viel Sie aktuell tatsächlich für Ihr Girokonto zahlen. Schauen Sie sich dafür Ihren Kontoauszug aus dem letzten Quartal an auf dem die monatlichen Kontoführungsgebühren vermerkt sind.
  2. Identifizieren Sie Ihre tatsächlichen Bedürfnisse und legen Sie fest was Ihnen wichtig ist. Schätzen Sie etwa die persönliche Beratung in der Filiale sind die Angebote der Direktbanken eher nichts für Sie.

    Sind sie viel unterwegs und auf Reisen, sollten Sie hingegen die Auslandsgebühren für Bargeldabhebungen und die Kreditkarte im Blick behalten. Wird es bei Ihnen zum Ende des Monats manchmal eng, sollten Sie besonderes Augenmerk auf niedrige Dispozinsen richten.
  3. Schauen Sie sich Ihre Kontonutzung und die zusätzlichen Kosten neben den Kontoführungsgebühren an. Lassen Sie sich bei Ihrer Bank beraten, ob es für Sie ein günstigeres Kontomodell gibt.

    Sofern Sie hingegen einen Wechsel zu einer neuen Bank planen sollten Sie sich nicht daran orientieren, welcher Anbieter die höchste Wechselprämie zahlt. Denn so schön ein Bonus von mitunter mehreren hundert Euro auch sein kann - wenn Sie dafür ein Girokonto mit vielen versteckten Kosten abschließen wird dieser Vorteil durch die hohen Gebühren schnell zunichte gemacht.
  4. Lassen Sie sich beim Wechsel unterstützen. Sie können dabei die gesetzliche Kontowechselhilfe nutzen, damit ermöglichen Sie, dass Ihre neue Bank alle für den Wechsel nötigen Daten bei Ihrer alten Bank anfordern darf. Informieren Sie Ihre Zahlungspartner.

    Anhand einer erstellten Liste informiert Ihre neue Bank alle Ihre Zahlungspartner über Ihre neue Bankverbindung. Dazu gehören der Arbeitgeber, der Stromversorger oder der Kreditgeber. Bestehende Daueraufträge müssen Sie hingegen bei der neuen Bank neu einrichten.

    Sie sollten kontrollieren, ob in allen Profilen und bei allen Partnern, ob die neuen Informationen hinterlegt sind, vergessen Sie dabei nicht Online Shops wie Amazon oder auch PayPal.

Erst, wenn alle Partner informiert und alle Daueraufträge und Buchungen übertragen sind, sollten Sie Ihr altes Konto unter der entsprechenden Frist kündigen und veranlassen, dass das Restguthaben auf Ihr neues, kostenloses Konto übertragen wird.

Häufige Fragen zum Girokontowechsel und Kontowechselservice

Welche Gebühren fallen für den Kontowechsel-Service an?

Normalerweise erheben beim Bankwechsel weder die alte noch die neue Bank Gebühren für den Wechsel. Einige Banken gewähren sogar einen Wechselbonus. Achtung, dieser ist häufig an Bedingungen wie einen Mindestgeldeingang geknüpft.

Welche Probleme kann es beim Konto wechseln geben?

Die Buchungsliste mit allen Vertragspartnern, die aus der Transaktionshistorie erstellt wird, kann Fehler enthalten, wie etwa falsche Adressen von Zahlungspartnern. Auch bei der manuellen Übertragung von Daueraufträgen können leicht Fehler gemacht werden. Es kann immer sein, dass Verbraucher vergessen ihre Bankverbindung in einigen Kundenportalen zu ändern. Daher sollten Verbraucher ihr altes Konto noch einige Zeit parallel laufen lassen und bei Bestellungen auf die Bankverbindung kontorollieren.

Wer haftet für den Kontowechsel?

Kommt es bei dem Kontowechselservice zu Fehlern, die in Schäden für den Kunden resultieren oder gegen Fristen nicht eingehalten werden können, haftet in der Regel das Finanzinstitut, sofern dieses verschuldet wurde. Eine finale Aussage ist nicht zu treffen. Kunden können den Schadensersatz bei den Banken einklagen. Zum Beispiel Verzugszinsen bei verspäteter Zahlung oder die Kosten für Lastschriftrückgaben.

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