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Finanzlexikon

Volatilität

Die Volatilität beschreibt Kursschwankungen, zum Beispiel von Wertpapierkursen, Zinssätzen oder Rohstoffpreisen, über einen bestimmten Zeitraum. Sie wird durch die Standardabweichung um einen Mittelwert über diesen Zeitraum gemessen. Bei Wertpapieren ist die Volatilität der Maßstab für die Preisschwankungen, beispielsweise die Kursschwankungen einer Aktie. Ist die Volatilität eines Wertpapieres höher, so ist mit höheren Kursschwankungen zu rechnen als bei niedriger Volatilität. Eine hohe Volatilität ist mit höheren Kursschwankungen, und somit einem höheren Risiko für Anleger verbunden. Gleichzeitig bieten Aktien mit einer hohen Volatilität den Vorteil, dass man innerhalb eines kurzen Zeitraums hohe Gewinne machen kann. Gleichzeitig können jedoch auch die Verluste größer ausfallen. Legt man sein Geld über einen längeren Zeitraum an, so greift man oft zu Aktien mit stabileren Kursen. Die wiederum bieten weniger Risiko als volatile Wertpapiere und können so innerhalb eines größeren Zeitrahmens solide Gewinne einbringen, wenn der Kurs steigt. Im Bereich der Außenwirtschaft beschreibt die Volatilität Schwankungen von Wechselkursen. Auch Investitionen in Fremdwährungen bieten Anlegern Gewinnchancen. Je nach Stabilität des Wechselkurses sind die Gewinnmöglichkeiten größer oder geringer.

Vorzugsaktie

Eine Vorzugsaktie ist eine Aktie mit gewissen Rechten. Inhaber von Vorzugsaktien sind in der Regel vom Stimmrecht ausgenommen. Der Vorteil von Vorzugsaktien besteht jedoch darin, dass der Besitzer eine höhere Dividende ausgezahlt bekommt. Vorzugsaktien haben insbesondere für Anleger mit rein finanziellen Interessen Vorteile, die nicht über Entscheidungen innerhalb der Aktiengesellschaft abstimmen wollen. Für das jeweilige Unternehmen hingegen bieten Vorzugsaktien den Vorteil, dass sie Kapital aufnehmen können, ohne ein Stimmrecht oder die Kontrolle aus der Hand zu geben. Im Vergleich zu Vorzugsaktien sind Stammaktien mit einem Stimmrecht ausgestattet. Vorzugsaktien können in Stammaktien umgetauscht werden. Das muss in der Hauptversammlung beschlossen und sowohl vom Vorstand, als auch durch den Aufsichtsrat, abgesegnet werden. Des Weiteren ist nach dem Beschluss die Zustimmung der Vorzugsaktionäre notwendig, um die Umwandlung abzuschließen.

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