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Finanzlexikon

Rating

Das Rating beschreibt die Einstufung eines Unternehmens, eines Staates oder eines Finanzinstruments in eine Skala. Je nach Bonität kann das Rating höher oder niedriger ausfallen. In der Regel wird ein Rating von einer Ratingagentur vorgenommen. Die drei weltweit bekanntesten Ratingagenturen sind Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch Ratings. Auf der sogenannten Ratingskala sind die Buchstabenkürzel für die jeweilige Bonität ablesbar. Diese werden als Ratingcode bezeichnet. Es gibt sowohl interne, als auch externe Ratings. Externe Ratings werden von Ratingagenturen erstellt. Interne Ratings werden von Banken oder Versicherungen vorgenommen, aber nicht veröffentlich. Das Ziel eines Ratings besteht darin, das Risiko und die Sicherheit eines Investments abzuwägen. Da es sich dabei aber nicht nur um einzelne Anlageprodukte handelt, gelten mitunter Investments in ganzen Regionen als risikoarm oder risikoreich. Je nach Ratingstufe eines Objekts können Anleger dann beurteilen, ob es sinnvoll ist, zu investieren oder nicht. Triple-A Ratings (AAA) weisen meist die höchste Sicherheit auf, wohingegen Investments im B- bis C-Bereich eher risikoreich sind. Dadurch könnte man zwar hohe potenzielle Gewinne erzielen, das Risiko ist jedoch meist äußerst hoch.

Risiko

Das Risiko beschreibt die Unsicherheit, dass ein unerwarteter Fall eintreten könnte, der die Ziele von Geldanlegern beeinträchtigt. Bei der Geldanlage treten hohe Rendite und hohes Risiko meist gemeinsam auf. Um ihre Ersparnisse gewinnbringend zu investieren, gehen viele Anleger ein hohes Risiko ein. Spekulative Anlageformen, wie zum Beispiel Aktien oder Fonds, können in kurzer Zeit eine höhere Rendite bringen als konservativere Anlageformen. Sie haben aber aus Sicht der Anleger den Nachteil, dass starke Kursschwankungen und eine hohe Volatilität auftreten können. Das erhöht das Risiko, das investierte Geld zu verlieren. Aus diesem Grund greifen viele Anleger auf ein breit gestreutes Portfolio zurück, in dem Risiko und Sicherheit genau abgewogen sind. Risikoreiche Anlageformen können so signifikante Erträge bringen. Umgekehrt fällt es nicht so stark ins Gewicht, wenn eine Aktie ausfällt, da das restliche Portfolio diesen Ausfall auffangen kann. Dadurch wird das Risiko, sein gesamtes Vermögen einzubüßen, minimiert. Umgekehrt ist niedrige Rendite meist mit einem niedrigen Risiko verbunden. Daher gilt, dass man sein Geld einer geringeren Gefahr aussetzen muss, um niedrige Gewinne zu bekommen. Falls man als Anleger einen hohen Gewinn wünscht, muss man daher ein höheres Risiko, sein Erspartes zu verlieren, eingehen.

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