Giromatch
Finanzlexikon

Rendite

Das Ziel einer Geldanlage ist, einen Ertrag durch angelegtes Kapital zu erzielen. Dieser Ertrag, der auf die Dauer eines Jahres erzielt werden kann, ist die Rendite. Die Rendite wird auch als Effektivzins bezeichnet und als Gesamterfolg einer Investition betrachtet. Die Basis der Rendite sind Ertragseinnahmen des jeweiligen Portfolios. Wenn der Zeitraum der Investition, also die Laufzeit, weniger als ein Jahr beträgt, wird die Rendite trotzdem auf ein ganzes Jahr berechnet. Die Rendite beschreibt den Gewinn, der durch eine Investition gemacht wird. Anlageformen mit einem hohen Risikoprofil haben eine höhere erwartete Rendite als Portfolien mit niedrigem Risiko. Die Gefahr bei hohem Risiko ist jedoch, dass aufgrund von Kursschwankungen und Volatilität erhebliche Teile der Geldanlage verloren werden können. Die Investition in eine Anlage mit niedrigem oder konservativem Risiko ist daher oft sicherer, jedoch auch mit einer kleineren Rendite auf das angelegte Geld verbunden. Es gibt vier verschiedene Arten der Rendite: 1. Zinsen Bei einer Investition in Kredite, beispielsweise durch Crowdlending, werden die Zinsen der Darlehensnehmer fast direkt als Rendite an die Anleger weitergeleitet. 2. Dividenden Dividenden sind Bonuszahlungen, die Aktionäre von Unternehmen bekommen. 3. Kursgewinne Besitzer von Aktien, die ein Plus verzeichnen, bekommen einen Ertrag durch Kursgewinne. 4. Währungsgewinne Bei der Investition in Währungen können durch entsprechende Wechselkurse Gewinne entstehen.

Risiko

Das Risiko beschreibt die Unsicherheit, dass ein unerwarteter Fall eintreten könnte, der die Ziele von Geldanlegern beeinträchtigt. Bei der Geldanlage treten hohe Rendite und hohes Risiko meist gemeinsam auf. Um ihre Ersparnisse gewinnbringend zu investieren, gehen viele Anleger ein hohes Risiko ein. Spekulative Anlageformen, wie zum Beispiel Aktien oder Fonds, können in kurzer Zeit eine höhere Rendite bringen als konservativere Anlageformen. Sie haben aber aus Sicht der Anleger den Nachteil, dass starke Kursschwankungen und eine hohe Volatilität auftreten können. Das erhöht das Risiko, das investierte Geld zu verlieren. Aus diesem Grund greifen viele Anleger auf ein breit gestreutes Portfolio zurück, in dem Risiko und Sicherheit genau abgewogen sind. Risikoreiche Anlageformen können so signifikante Erträge bringen. Umgekehrt fällt es nicht so stark ins Gewicht, wenn eine Aktie ausfällt, da das restliche Portfolio diesen Ausfall auffangen kann. Dadurch wird das Risiko, sein gesamtes Vermögen einzubüßen, minimiert. Umgekehrt ist niedrige Rendite meist mit einem niedrigen Risiko verbunden. Daher gilt, dass man sein Geld einer geringeren Gefahr aussetzen muss, um niedrige Gewinne zu bekommen. Falls man als Anleger einen hohen Gewinn wünscht, muss man daher ein höheres Risiko, sein Erspartes zu verlieren, eingehen.

giromatch.com bewerten:
4.38 / 5
315 abgegebene Stimmen.
Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutz-Richtlinie
OK