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Finanzlexikon

IBAN

IBAN ist die Abkürzung des englischen Begriffs International Bank Account Number. Auf Deutsch bedeutet das Internationale Bankkontonummer. Das Ziel der IBAN besteht darin, den internationalen Zahlungsverkehr einheitlicher zu gestalten, um die Integration und den internationalen Datenaustausch zwischen Banken zu erleichtern. Des Weiteren erleichtert die IBAN den internationalen Zahlungsverkehr. Mögliche Fehlerquellen bei Überweisungen sollen somit vermieden werden. Ursprünglich wurde die IBAN stark von den USA unterstützt, die sie jedoch bis heute nicht verwenden. Derzeit sind insbesondere die EU-Länder der starke Antrieb hinter der Umsetzung der IBAN. Abgesehen von der Europäischen Union übernehmen auch immer mehr Staaten im Nahen Osten, Mittel- und Südamerika die IBAN-Struktur. Die IBAN dient großteils für Überweisungen innerhalb des SEPA-Zahlungsraums (eng.: Single Euro Payments Area).

Index

Ein Aktienindex widerspiegelt die Entwicklung eines Marktsegments des Finanzmarktes. Er wird aus den Kurswerten bestimmter börsengehandelter Wertpapiere berechnet. Die Wertentwicklung eines Index geht von einem bestimmten Zeitpunkt aus, von dem an sich der Kurswert positiv oder negativ entwickeln kann. Es gibt unterschiedlichen Arten von Aktienindizes. So gibt es beispielsweise den Vergleichsindex, der die Performance von Wertpapieren in einer gewissen Region oder am globalen Finanzmarkt möglich macht. Dabei werden Fonds miteinander verglichen. Mit dem sogenannten Länder-Index werden einzelne Länder miteinander verglichen. Für die Kursentwicklung von umsatzstarken börsennotierten Unternehmen gibt es den Blue-Chip-Index, der die Aktienwerte wichtiger Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum vergleicht. In Deutschland ist das der Deutsche Aktienindex (DAX). Er ist der Leitindex des deutschen Aktienmarktes und auch international von Bedeutung. Der DAX widerspiegelt die Entwicklung der 30 größten an der Frankfurter Börse gelisteten Unternehmen.

Indexfonds

Investmentfonds, die einen zugrundeliegenden Börsenindex widerspiegeln, nennt man Indexfonds. Dadurch können Anleger an den Kursentwicklungen eines Aktienindex, beispielsweise des DAX, teilhaben. Um den Fonds möglichst genau nach dem Börsenindex zu bilden, werden in die gleichwertigen Wertpapiere, die auch im jeweiligen Index enthalten sind, investiert. Alternativ können auch Derivate genutzt werden, um ähnliche Wertentwicklungen zu erzielen. Am sogenannten Tracking Error (TE, Nachbildungsfehler) kann man die Abweichung zwischen des Wertes eines Indexfonds und des Börsenindex ablesen. Je höher der Tracking Error ist, desto ungenauer ist der Indexfonds. Bei der Investition in einen Indexfonds wird das angelegte Vermögen von einer Investmentgesellschaft verwaltet und gesammelt investiert. Im Vergleich zu Investmentfonds sind die Kosten für Anleger bei Indexfonds wesentlich geringer. Der Grund dafür liegt im passiven Fondsmanagement, was einen niedrigen Verwaltungsaufwand und deutlich niedrigere Managementkosten zur Folge hat. Indexfonds werden nicht aktiv gemanagt. Die Wertentwicklung ist an einen Aktienindex gekoppelt. Bei aktiv verwalteten Fonds besteht das Ziel der Fondsmanager darin, die Kursentwicklung eines Index zu übertreffen. Über einen längeren Zeitraum ist die Wertentwicklung der Aktienindizes stabiler, was meist zu einer besseren Performance von Indexfonds im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds führt. Wenn man für den langfristigen Vermögensaufbau in Fonds zu investieren, so eignen sich daher in den meisten Fällen Indexfonds dafür. Einen der ersten Indexfonds gab es an der New York Stock Exchange (NYSE). Es handelte sich dabei um einen Pensionsfonds, der 1971 herausgegeben wurde. Am deutschen Aktienmarkt wurden Indexfonds im Jahr 1998 legalisiert. Der Großteil der Indexfonds wird als ETFs gehandelt.

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