Giromatch
Finanzlexikon

Garantiefonds

Garantiefonds sind eine Form von Investmentfonds, die eine Rückzahlung des eingezahlten Anlagebetrages garantieren. Des Weiteren gibt es die Option, nur für einen bestimmten Prozentsatz des Anlagebetrages eine garantierte Auszahlung abzuschließen, um die Rendite der Anlage zu erhöhen. Somit gibt es mehrere Arten von Garantiefonds. Manche verfügen über eine begrenzte Laufzeit. Das bedeutet, dass der Einzahlungsbetrag zumindest am Ende der Laufzeit voll ausgezahlt wird. Bei Garantiefonds ohne festgelegter Laufzeit gibt es bestimmte Stichtage, an denen der Rückzahlungsbetrag garantiert wird. Aufgrund von Kursschwankungen ist es möglich, dass Fonds vor dem Laufzeitende unter den Preis, zu dem sie ausgegeben wurden, fallen. Der Vorteil von Garantiefonds besteht in der hohen Sicherheit für Investoren. Durch die Verlustbegrenzung wird im Falle fallender Kurse der Wert der Investition trotzdem ausbezahlt. Der Nachteil ist jedoch, dass durch die hohe Sicherheit die Rendite meist sehr gering ausfällt. Des Weiteren können durch Garantiefonds hohe Kosten entstehen, was die Rendite für Anleger weiter mindert. Das ist insbesondere in Zeiten des Niedrigzinsniveaus der Fall. Eine Mischung aus Aktien und anderen Wertpapieren bringt daher bei einem ähnlichen Risikowert oft einen höheren Ertrag ein.

Geldanlage

Eine Geldanlage ist eine Form der Investition. Ein gewisser Geldbetrag wird dabei in Anlageprodukte investiert, mit dem Ziel, das Geld sicher zu verwahren, zu vermehren, oder jederzeit verfügbar zu haben. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Investitionen: 1. Sachinvestitionen Hierbei handelt es sich zum Beispiel um eine Geldanlage in Immobilien oder Grundstücke, oder Kunst- und Wertgegenstände. 2. Immaterielle Investitionen Eine immaterielle Investition kann unter anderem ein Patent oder eine Lizenz sein, ein Forschungsprojekt, oder erworbenes Wissen. 3. Finanzinvestitionen Finanzinvestitionen sind eine sehr gängige Form der Geldanlage und allgemein zugänglicher als Sach- beziehungsweise immaterielle Investitionen. Sie lassen sich oft schneller abschließen und umfassen oft geringere Geldbeträge als zum Beispiel Investitionen in Immobilien. Finanzinvestitionen können Aktien, Anleihen, oder Beteiligungen umfassen. Abgesehen davon gibt es auch die Möglichkeit, Geld in Tages- oder Festgeldkonten anzulegen oder beispielsweise durch Crowdlending in Kreditprojekte von Darlehensnehmern zu investieren. Das magische Dreieck der Geldanlage beschreibt die drei Ziele des Anlegers: Rendite, Sicherheit, und Liquidität. Alle drei Faktoren sind mit gegenseitigen Zielkonflikten verbunden, was dazu führt, dass maximal zwei der drei Faktoren gleichzeitig in vollem Ausmaß erreicht werden können. Die höchstmögliche Rendite ist beispielsweise nicht mit der höchstmöglichen Sicherheit vereinbar. Somit verfolgen Investoren bei ihrer Geldanlage oft unterschiedliche Ziele. Die einen wollen eine hohe Rendite, die anderen ein geringes Risiko. Wiederum andere wollen ihr Geld jederzeit verfügbar haben und achten daher auf die Liquidität des angelegten Vermögens. Da es sowohl risikoarme, als auch risikoreiche Investitionsmöglichkeiten gibt, ist eine Verteilung des Geldes auf unterschiedliche Anlageformen empfehlenswert. Dadurch wird das Risiko gestreut und minimiert. Anleger, die das Ziel verfolgen, über einen kurzen Zeitraum einen möglichst hohen Gewinn zu machen, müssen ihr Geld meist höheren Risiken aussetzen als jene, die ihre Anlage vorausschauend planen und ihr Kapital längerfristig investieren.

giromatch.com bewerten:
4.38 / 5
315 abgegebene Stimmen.
Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutz-Richtlinie
OK