Bunq Erfahrungen im Test – bank of The Free
bunq ist eine niederländische Bank, die Girokonten und Kreditkarten-Produkte für Privatpersonen und Geschäftskunden anbietet. Mit einer europäischen Banklizenz kann bunq nicht nur in Deutschland oder Österreich, sondern eigentlich in ganz Europa agieren, beispielsweise den Niederlanden, Belgien oder auch Spanien.
Als Smartphone Bank (auch “Neobank”)ist bunq nicht nur schnell eröffnet, sondern auch einfach zu bedienen, hat eine schicke App und bringt etliche nützliche Features mit. So kann jeder sein Konto individuell auf sich anpassen. Dienste wie Google Pay und Apple Pay sind natürlich inkludiert, aber man kann auch ganz klassisch SEPA-Überweisungen durchführen oder Daueraufträge einrichten. Bargeldabhebungen am Automaten oder Shopping auf Kreditkarte sind mit der inkludierten Mastercard (oder Maestro-Card) möglich. Das Girokonto von bunq ist also für alles, was man so braucht, nutzbar.
Doch was kostet das Konto? Was sind die Voraussetzungen zur Konto-Eröffnung? Welche Features gibt es sonst noch? Um Dir das zu beantworten, haben wir kürzlich ein bunq Free Konto eröffnet und es seither genutzt. Unsere Erfahrungen jetzt für Dich.
Unser bunq Testergebnis auf einen Blick

- Girokonto in 5 Minuten eröffnen mit MasterCard Karte
- Eine Maestro-Karte inklusive, 25 Online-Karten und die Möglichkeit, Unterkonten zu eröffnen.
- Kein SCHUFA-Check bei der Eröffnung
- Mobile Bank mit top App, Google Pay, Apple Pay und Web-Zugang
- Nachhaltiges und umweltbewusstes Banking
- Aktuell 3,36% Zinsen aufs Konto mit MassInterest
Wie haben wir getestet?
Für unseren Test haben wir alle Konto-Modelle verglichen und die Kosten für die Benutzung für ein Jahr hochgerechnet. Es wurde die bunq App auf Android (Google Play) benutzt und Erfahrungen von Benutzern verschiedener Portale, auch im europäischen Ausland (u.a. Niederlande) zu Rate gezogen. Wir haben daraufhin ein bunq Free Konto eröffnet und dieses in Deutschland und im Ausland genutzt. Darüber hinaus wurden die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärungen, die Preis- und Leistungstabelle in der Übersicht sowie die Entgeltinformationen für bunq Free Personal und bunq Free Money vom 15. September 2025 zu Rate gezogen.
Aufgrund der sich ändernden Kosten und Services und der regelmäßigen Updates der Bank können wir für Vollständigkeit und Aktualität nicht garantieren und bitten Dich, die Informationen auf der bunq-Webseite selbst zu beachten.
Vorteile und Nachteile von bunq auf einen Blick
Vorteile
- Einfachste Kontoeröffnung: Im Anbieter-Test war die Kontoeröffnung von bunq die schnellste. Innerhalb von 12 Minuten hat man Zugriff auf sein Konto.
- 4 Kontomodelle, 1 davon kostenlos: Mit bunq Free (free), bunq Core (€ 2,99 p.M.), bunq Pro (€ 8,99 p.M.) und bunq Elite (€ 17,99 p.M.) gibt es flexible Kontenmodelle zur Auswahl mit unterschiedlichsten Features.
- 25 virtuelle Kreditkarten und 25 Bankkonten im Pro Modell möglich
- 5x kostenlos Bargeld abheben in den Pro Versionen
- 7 Sprachen, 5 IBANs: bunq ist Vielfalt. Das sieht man bereits am Logo. Du kannst die App und den Support in 7 Sprachen verwenden. Zugleich kannst Du IBANs für die Länder DE, NL, FR, ES oder IE erhalten.
- Keine SCHUFA: bunq arbeitet gemäß ihren Datenschutzerklärungen nicht mit der SCHUFA zusammen. Dadurch ist das bunq Konto ohne SCHUFA möglich. Dies gilt auch für die KSV 1870.
- eSIM hinzubuchen und Mobilfunkkosten sparen: Weltweit mit nahezu unbegrenztem Datenvolumen surfen und sparen
- Einfaches Banking: Die App von bunq ist zum Review-Zeitpunkt mit 4,4 Sternen bei Google bewertet und kann für alle Funktionen genutzt werden. Banking direkt in Deiner Hosentasche.
- Guthaben wird verzinst: “MassInterest” nennt bunq die Verzinsung und zahlt derzeit 2,50% auf Einlagen bis zu 100.000 € – bunq wird somit ein valides Produkt für Sparer.
- API Banking und OAuth: bunq bietet API Zugriff auf Dein Konto, was insbesondere für Entwickler oder Leute, die eine API Bank suchen, von Vorteil ist
Nachteile
- Kostenloses Modell mit nur wenigen Funktionen: Alle Konten für wirklich eine aktive Nutzung sind nur gegen eine monatliche Gebühr verwendbar. Dafür bietet bunq eine kostenlose Trial-Phase an, in der man das Konto testen kann.
- Kein Dispo: Kontoüberziehungen sind bei bunq nicht möglich. Du kannst nur ausgeben was Du hast. Auch die Kreditkarten sind grundsätzlich Prepaid
- Kein Kredit oder Kreditkarte mit Kreditrahmen: Wenn man Geld benötigt, muss man seinen Kredit bei einer anderen Bank leihen. Dafür eignet sich die Debitkarte sehr gut als Prepaid Kreditkarte.
- Gebühren: Es gibt so viele coole Features, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten, was umsonst ist und was nicht. Daher sollte man sich die Gebührenübersicht genauer anschauen.
Welche Konto-Modelle gibt es bei bunq?
bunq bietet grundsätzlich 4 verschiedene Kontomodelle an, die sowohl als Privatperson oder als Geschäftskunde verwendbar sind. Die Modelle heißen Free, Core, Pro und Elite für Poweruser. Die Konten unterscheiden sich. Während bunq Core mit 2,99 pro Monat sich als günstige Alternative zum eigenen Konto oder besonders zum Reisen eignet, ist ein bunq Elite die richtige Wahl für einen Power User, der es gerne digital mag. Das Modell Easy Card wurde bereits früher entfernt.
Hier eine Übersicht der wichtigsten Funktionen der Konten für Privatpersonen (Stand September 2025)
*Die bunq Metal Card war bei “Elite” (jetzt Elite) nur inklusive, wenn man direkt ein Jahresabo bezieht, also 12 Monate im Voraus bezahlt. Alle weiteren Angaben basieren auf unseren Recherchen, können jedoch aufgrund von Veränderungen beim bunq Pricing oder Leistungsanpassungen abweichen.
Hier nochmals zum Vergleich die offizielle Kontoübersicht der bunq Modelle (Stand: September 2025)

Die verschiedenen Karten, die es für die Kontomodelle Core und Pro gibt, sind jeweils eine Debit Mastercard und eine sogenannte Travel Card, hinter der sich eine Mastercard Kreditkarte verbirgt. Für besondere Gönner gibt es die exklusive und aus hochwertigem Edelstahl produzierte Metal Card.
Die Kartentypen, die bei den Konten dabei sind oder hinzugebucht werden können:
Die (ausgelaufene) bunq Maestro Karte

Die Mastercard Debit

Die exklusive und individuell zubuchbare bunq Metal Card

Welche Features sind bei den Konten erhältlich?
bunq ist nicht nur irgendeine Bank, sondern bietet vor allem für Lifestyle, Nachhaltigkeit und Easy Banking noch etliche weitere Features. So kannst Du beispielsweise ganz einfache Sparregeln anlegen, bei denen beispielsweise jede Auszahlung aufgerundet und auf Dein Sparkonto gebucht wird. In der teureren Versionen hast Du auch die Möglichkeit, bis zu 25 Unterkonten zu nutzen, um deine Ausgaben zu budgetieren.
Mit Push-Benachrichtigungen wirst Du immer informiert, wenn etwas auf Deinem Konto geschieht. Auch Lastschriften werden erst angekündigt und Du kannst diese nochmal prüfen und bestätigen (oder ablehnen).
bunq arbeitet mit Wise zusammen (vorher Transferwise), wodurch Du Geld zum realen Wechselkurs in 39 Währungen auf andere Konten schicken kannst – direkt aus der App.
Du kannst Ausgaben in Gruppen mit einer Slice Gruppe ganz einfach splitten und kannst so Deinen Camping-Trip oder Restaurantbesuch mit Deinen Freunden easy abrechnen.
Was es noch so gibt, zeigt unsere Auflistung:
Deaktivierte oder eingestellte Features
| bunq +1: Gemeinschaftskonto | Mit bunq +1 kannst Du jemanden, der nicht bei bunq ist, zu Deinem Konto einladen. Damit erstellst Du ein Gemeinschaftskonto. Dein +1 erhält Zugriff auf Dein Konto und auch eine eigene Karte. (Deaktiviert mit Bunq Update 17) |
Wie eröffne ich ein Konto bei bunq?
Die Kontoeröffnung bei bunq ist ziemlich einfach. Entweder Du fängst auf der Webseite an oder Du lädst Dir die App direkt im App-Store bzw. im Google Play Store (App heißt “bunq – bank of The Free” auf Google und Apple). Folgende Voraussetzungen gibt es für die Kontoeröffnung:
- Mindestalter 18 Jahre oder Bestätigung Eröffnung durch Erziehungsberechtigten bei Minderjährigen
- Gültige Mobilfunknummer und Email-Adresse
- Gültiger Reisepass oder Personalausweis (für die Identifizierung)
Jetzt zur Konto-Eröffnung. Der erste Schritt ist Deine Handynummer, mit der Du sozusagen bestätigst, dass Du es ernst meinst und ein Mensch bist. Danach wirst Du nach deinem Namen, Deinem Geburtsdatum und Deinem Geschlecht gefragt. Jetzt bekommst Du einen 6-stelligen Code auf Dein Handy oder Deine angegebene Email-Adresse, mit der Du Deinen Login bestätigst.
Im zweiten Schritt musst Du Dich identifizieren. Dazu benötigst Du
- Gültiger Personalausweis oder
- aktueller Reisepass und
- ggf. Meldebescheinigung
Im Unterschied zur klassischen Identifikation in der Postfiliale kannst Du das Dokument ganz einfach hochladen und Deine Adressdaten damit bestätigen. bunq checkt jetzt Deine Applikation und wird das Konto dann entsprechend freischalten.
In welchen Ländern kann ich bunq eröffnen?
bunq ist international und kann daher in fast allen Ländern Europas benutzt werden. Grundlage ist eigentlich der “Europäische Wirtschaftsraum”, also überall dort, wo Banken das SEPA-Netzwerk nutzen. Das unterscheidet sich von der EU beispielsweise und auch von Euroländern. Aktuell ist bunq in folgenden Ländern verfügbar:
In diesen Ländern ist bunq verfügbar
In der Schweiz ist bunq beispielsweise nicht verfügbar, genauso wenig im außereuropäischen Ausland. In manchen Ländern wie Polen, Rumänien oder beispielsweise Ungarn ist bunq vollständig geblockt und nicht benutzbar.
bunq Subkonto: Deutsche IBAN (oder spanische, italienische, französische IBAN..)
Wenn Du Dein bunq Konto relativ früh eröffnet hast (vor 2022), dann hast Du ggf. auf Deinem Hauptkonto noch eine niederländische IBAN, die mit NL beginnt. Wenn Du stattdessen lieber eine deutsche IBAN haben möchtest, dann solltest Du ganz einfach ein neues Subkonto eröffnen. Füge dies einfach über das “+” in der App hinzu und dann bekommst Du die Auswahlfläche zu Deiner IBAN.
Wenn Du eine Fremdwährung auswählst, also nicht Euro, dann erhältst Du in der Regel ein Konto in der UK, das bunq dann vermutlich über Zahlungsdienstleister abwickelt.


bunq Erfahrungen: Unser Fazit vom Test
Der unkomplizierte und vor allem schnelle Antrag per App hat uns bei bunq besonders überzeugt.
Die notwendigen Angaben werden auf das wichtigste beschränkt. Name, Adresse, Mobilfunknummer und Email – so wünscht man es sich. Die Identifikation ist ebenfalls einfach gehalten und das Konto wird nach Prüfung durch bunq direkt freigeschaltet.
Mit instant-payments, Wise-Partnerschaft und den Features wie bunq.me hat man schnell Geld auf dem Konto, das man nutzen kann. Mit Google Pay oder Apple Pay muss man auch nicht lange auf die Karten per Post warten, da man die Kreditkarte direkt auf dem Handy hat.
Mobile Banking mit einer voll funktionalen App, aus der man alles steuern kann. Falls man sich für das Easy Money Modell entscheidet (€ 8,99 monatlich) erhält man 3 Karte, 25 digitale Konten zum Money-management und nochmal bis zu 25 IBANs.
Die wichtigsten Features erfüllt bunq absolut. Dennoch haben wir keine 5 Punkte vergeben, da wir wichtige Features, die bei einer Bank dazu gehören, fehlen. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, sein Konto zu überziehen, wie es beispielsweise bei Cashpresso der Fall ist. Ratenkredit, Minikredit oder eine Kreditkarte mit Kreditrahmen sind ebenfalls nicht im Portfolio zu finden.
Die vielen Features sind darüber hinaus nicht immer kostenlos, sodass manchmal Gebühren anfallen, ohne dass man dies realisiert. Diese werden regelmäßig vom Konto abgebucht, aber auch nur bei vorhandenem Guthaben. Ist das Konto nicht gedeckt, gibt es zwar Fristen, aber Erfahrungsberichte sprechen auch von Kontosperrungen oder Pfändungen. Dies können wir nicht genauer beurteilen.
Alles hat seinen Preis, daher gibt es kein kostenloses bunq-Konto. Das günstigste ist das Easy Bank Konto mit 2,99 Euro pro Monat, das sich für normales Banking eignet und einmalig mit 9,99 Euro eröffnet werden muss. Weitere Gebühren und Kosten fallen dann bei Nutzung an, beispielsweise beim Geld abheben oder Zubuchung einer Karte. Das Easy Bank Konto ist neu bei bunq und hat das Easy Travel Konto abgelöst.
Die beiden Konten Easy Money und Easy Green kosten jeweils 8,99 Euro oder 17,99 Euro pro Monat und sind daher nicht günstig. Wer kein Power User ist, dem reicht vermutlich das Easy Money Konto. Größter Bonus beim Easy Green Konto ist die Metal Card, wenn man 12 Monate im Voraus zahlt. Darüber hinaus gibt es einen CO2-Bonus, der bei Easy Green bereits inkludiert ist.
Wer allerdings ein kostenloses Konto mit einer Debit-Kredikarte sucht, der sollte sich eher das Produkt der DKB oder der comdirect anschauen. Von uns gibt es hier 3,5 von 5 Punkten.
Keine Bank hat so viele verschiedenen Features, mit denen man Community-Banking betreiben kann. Gemeinschaftskonto in wenigen Schritten eröffnet, Rechnungen teilen, Geld an Leute schicken, von denen man die IBAN nicht kennt: So stellt man sich mobiles Banking vor.
Auch die bis zu 25 Unterkonten und IBANs helfen dabei, seine Finanzen zu ordnen. Mit dem Rundungsfeature zum automatischen Sparen und der Verzinsung des Guthabens macht Geld sparen wieder etwas Spaß. Die Treuekarten sind ebenfalls in einer einzigen Wallet, sodass man Punkte sammeln und Zinsen verdienen kann – alles aus einer App heraus.
Der Service ist per Chat gut erreichbar und antwortet schnell. Die Verfügbarkeit in 7 Sprachen (
) ist definitiv ein Plus. Komplexere Anfragen müssen an die Fachabteilung weitergegeben werden, aber das ist vermutlich bei jeder Bank so. Mit dem 18. Update, hat bunq sein Kundenservice noch optimiert, in dem man direkt ein Video vom Bildschirm aufnehmen kann und nach Aufklärungen abfragen. Die App wird regelmäßig aktualisiert und neue Features werden in bunq Keynotes – so wie man es von Apple kennt – angekündigt.
Häufige gestellte Fragen zu bunq

| Name | bunq B.V. |
| Typ | Bank |
| Adresse | Naritaweg 131-133, 1043 BS Amsterdam, Niederlande |
| Webseite | bunq.com |
| support@bunq.com | |
| Telefon | Nicht vorhanden |
| Nicht vorhanden | |
| Servicezeiten | Nicht hinterlegt |
| Social Media | Instagram |
| Englischer Support | Nein |
| Spezialisierung | Ohne SCHUFA |
| Handelsregister | Nicht hinterlegt |
| AEMIP-Mitglied | Nein |
Bunq Updates und neue Features
Bunq bringt regelmäßig Updates und neue Features hervor.
Mit dem Bunq Update 16 kamen beispielsweise deutsche IBANs, mit dem Update 17 auch französische IBANs. Das BU17 Update beinhaltete auch eine Preiserhöhung der Konten, die zum 1. August 2021 gültig wurde. Dadurch wurden die beiden Konten Easy Green und Easy Personal jeweils um € 1,- teurer, also von 7,99 Euro auf 8,99 Euro pro Monat bei Easy Personal, und von 16,99 Euro auf 17,99 Euro bei Easy Green. Die Bargeldabhebungen bei diesen Konten wurden von 10 pro Monat auf nur noch 4 kostenlose reduziert. Für das Easy Travel wurde eine monatliche Mindestgebühr eingeführt in Höhe von 2,99 €. Vorher war das Konto kostenlos.
Mit bunq 20 wurde beispielsweise bunq Web eingeführt, und im Update bunq 22 hat die Bank bspw. das Wheel of Fortune bekanntgegeben, mit dem man Preise gewinnen kann, und auch preisgegeben, dass die Bank im vorherigen Quartal profitabel gewirtschaftet hat.
Mit bunq 26 im September 2024 kamen super Neuerungen hinzu, darunter wurde die alte bunq Metal Credit Card wiederbelebt und Du kannst dieses nun wieder hinzubuchen. Außerdem wurde eine eSIM einführt, mit der Du bis zu 90% Mobilfunkkosten sparen kannst. Dazu kam die Möglichkeit, Aktien und ETFs zu kaufen (in Frankreich und Holland), was bald auf Deutschland ausgeweitet werden soll.








