Was heißt gemeinsam besseres Banking?

31.03.2016 von Robin Buschmann

Bei unserem ersten Blogeintrag wollen wir natürlich erstmal erklären, was wir mit unserem Slogan "Gemeinsam besseres Banking" eigentlich meinen, bevor wir über die Welt der Finanzen und Fintechs bloggen.

"Gemeinsam" soll hierbei nichts weiter als die Gemeinschaft unserer Kunden darstellen. Indem Anleger und Kreditnehmer unsere Plattform gemeinsam nutzen, profitieren sie gegenseitig voneinander und machen somit erst das Konzept eines modernen Crowd-Bankings möglich. In Bezug auf "besseres Banking" wollen wir beweisen, dass wir durch die Möglichkeiten der Digitalisierung nicht nur in der Lage sind, Banking schneller und effizienter zu gestalten, sondern dass wir das System als Ganzes verbessern können.

Das System verbessern klingt zugegeben nach Revolution, meint aber eigentlich nur eine konsequent logische Evolution. Die Evolution bezieht sich dabei auf die Kernfrage, wie wir in modernen Märkten Angebot und Nachfrage zusammenbringen. Dies geschieht beim Thema Finanzen vorwiegend über Banken und Kapitalmärkte. Angebot und Nachfrage werden dabei aber meist nur indirekt zusammengeführt, d.h. Sparer z. B. wissen nicht, wofür Ihre Gelder eigentlich eingesetzt werden. Durch die Anonymität von Angebot und Nachfrage, garantiert die Bank die Rückzahlung der Einleger und versucht auf der anderen Seite möglichst profitabel Geld zu verleihen. Systemrisiken entstehen dadurch, dass es Situationen gibt, in denen sich eine Seite, entweder die Angebots- oder die Nachfrageseite, nicht so verhält wie erwartet. Z. B. können viele Sparer Ihre Gelder auf einen Schlag abziehen oder die Anlageseite der Bank entwickelt sich mit einer deutlich geringeren Profitabilität.

Die Digitalisierung kann diese Systemrisiken umgehen, indem Kapitalangebot und -nachfrage dezentral über das Internet zusammengeführt werden. Endkunden, die eigentlich gar keinen direkten Zugang zum Kapitalmarkt haben, können so z. B. auf einmal direkt in Investmentprojekte investieren, die sie vorher nie gesehen haben. Die Verbesserung liegt dabei aber nicht nur in der Erweiterung des Anlagespektrums für den Privatanleger, sondern systemseitig vor allem darin, dass Kapitalangebot und -nachfrage nicht über eine Bank, sondern über eine digitale Plattform zusammengeführt werden. Die Bankbilanz wird entlastet. Systemrisiken, die von zu großen und fristeninkongruenten Bankbilanzen oder zu wenig Eigenkapital im Bankensystem ausgehen, entfallen. Volkswirtschaftlich ist das ein stabilisierendes Element. Nicht alle Kunden werden sich in Zukunft digital außerhalb der Bankbilanz treffen, aber vor allem Kunden mit standardisierbaren und digitalisierbaren Produktwünschen werden die Kostenvorteile für sich entdecken. Und je besser und sicherer das direkte Matching wird, desto mehr werden die digitalen Plattformen das Vertrauen der Kunden, aber auch der Banken gewinnen.

Daran arbeiten wir. Gemeinsam besseres Banking.

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